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Bildung

Gericht erlaubt Lehrerbenotung (Update)

Spickmich.de setzt sich im Streit um eine einstweilige Verfügung vorerst durch. Die Benotung von Lehrern im Internet ist erlaubt, entschied jetzt das Landgericht Köln im Streit um Spickmich.de. Das Gericht stufte die Benotung von Lehrern als Teil der freien Meinungsäußerung ein.

Geheime Bundeswehrdaten: Sie sind endgültig weg

Verteidigungsministerium gibt gelöschte Dokumente verloren. Das Verteidigungsministerium rechnet nicht mehr damit, dass die gelöschten Dokumente aus den Jahren 1999 bis 2003 wieder auftauchen. Bei einer Datenpanne wurde der gesamte Bestand an Geheimdienstinformationen aus den Jahren 1999 bis 2003 im "Amt für Nachrichtenwesen der Bundeswehr" vernichtet.
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Kandy Mobile - Mobiltelefon-Produkt speziell für Kinder (U.)

Handy mit Sonderfunktionen für junge Menschen. Mit dem Schuleintritt wächst schon bald der Wunsch vieler Kinder nach einem eigenen Mobiltelefon. Aber viele Eltern sorgen sich, dass die Mobilfunkkosten ins Unermessliche steigen und es keine Kontrolle darüber gibt, welche Inhalte auf das Schüler-Handy gelangen. Hier will die Kandy Mobile AG im Herbst 2007 für den deutschen Markt eine passende Lösung bieten.

Deutsche UNESCO-Kommission klärt über "Open Access" auf

Chancen und Herausforderungen aufgezeigt. Zeitnah zur Verabschiedung der Urheberrechtsnovelle durch den Bundestag hat die Deutsche UNESCO-Kommission ein Handbuch zum Thema "Open Access" veröffentlicht. Darin werden die Ergebnisse eines Workshops zusammengefasst, der Ende Januar 2007 im Auswärtigen Amt in Berlin stattfand. Das Handbuch steht kostenlos im PDF-Format zum Download zur Verfügung.

OLPC: Bildungs-Notebook soll 2009 nur noch 50 Dollar kosten

Display derzeit teuerste Komponente. Das derzeit in der Herstellung rund 176,- US-Dollar teure Modell XO der Initiative "One Laptop per Child" (OLPC) soll bis zum Jahr 2009 für nur noch 50,- US-Dollar zu fertigen sein. Dies sagte die Cheftechnikerin der Initiative in Taiwan. Die größten Einsparmöglichkeiten sieht sie beim Display.

Urheberrechtsnovelle vom Bundestag verabschiedet

Erste Rufe nach "drittem Korb". Wie erwartet, hat der Bundestag heute den Gesetzentwurf zur Umsetzung des so genannten "zweiten Korbs" der Urheberrechtsnovelle verabschiedet. Rechteverwerter aus der Film- und Verlagsbranche gehören zu den großen Gewinnern, die Nutzer geschützter Werke zu den Verlierern. Für Urheber gibt es sowohl geringfügige Verbesserungen als auch deutliche Verschlechterungen. Neben Kritik von vielen Seiten gibt es aus den Parteien bereits Forderungen nach einem "dritten Korb".

NRW will gegen Lehrermobbing im Internet vorgehen

Schulministerin Sommer: Lehrer leiden unter ganz üblen Machenschaften. Das Land Nordrhein-Westfalen will gegen die Diskriminierung von Lehrern im Internet vorgehen und das Persönlichkeitsrecht verletzende Inhalte sperren lassen sowie gegebenenfalls Strafanträge gegen die Betreiber solcher Internetseiten stellen.

Urheberrechtsnovelle auf der Überholspur

"Zweiter Korb" soll morgen vom Parlament verabschiedet werden. Der Rechtsausschuss des Bundestages hat heute den umstrittenen Regierungsentwurf für das Urheberrechtsgesetz verabschiedet. Die von Regierungsseite Ende Juni vorgeschlagenen Änderungen wurden akzeptiert. Die Vertreter von CDU/CSU, SPD und FDP stimmten für den Entwurf, die der Linken dagegen und die der Grünen enthielten sich der Stimme. Morgen soll der Bundestag in zweiter und dritter Lesung über den geänderten Gesetzentwurf beraten und ihn verabschieden. Stimmt der Bundesrat im Herbst zu, könnten die neuen Urheberrechtsverschärfungen noch dieses Jahr in Kraft treten.

Atze Schröder verliert im Wikipedia-Rechtsstreit

Comedian muss Prozesskosten bezahlen. Der Comedian Atze Schröder hat im Rechtsstreit mit Wikimedia eine herbe Niederlage erlitten. Der Comedian wollte seinen Realnamen nicht mehr in der Online-Enzyklopädie erwähnt sehen und ging sehr abenteuerlich gegen den Wikimedia-Verein vor. Obwohl es in dem Verfahren gar nicht mehr darum ging, ob der wahre Name genannt werden darf, strafte das Hamburger Landgericht Atze Schröder ab.
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Wikipedia.de in neuem Gewand

Weiterleitung auf de.wikipedia.org abgeschaltet. Unter wikipedia.de ist jetzt ein Suchportal für die freie Enzyklopädie Wikipedia (wikipedia.org) gestartet. Bislang leitete die Domain auf die offizielle Seite de.wikipedia.org weiter, was aber immer wieder für Verwirrung sorgte.

Staatliche Förderung für die Wikipedia

Bundesministerium unterstützt Wikipedia bei dem Projekt. Die Online-Enzyklopädie Wikipedia erhält von der deutschen Regierung Unterstützung. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz will die Wikipedia-Gemeinschaft dabei unterstützen, Fachartikel zu nachwachsenden Rohstoffen zu erstellen. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums finanziert und soll drei Jahre lang laufen.
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Roboterfehler: Bundeswehr verliert Backups geheimer Daten

Datensammlung über Auslandseinsätze der Bundeswehr weg. Das Backup wichtiger Daten nicht mehr wiederherstellen zu können, dürfte für die meisten Admins den Albtraum schlechthin darstellen. Das dürfte auch den IT-Spezialisten der Bundeswehr nicht anders gehen, denen dies mit besonders brisanten Informationen passierte: einer geheimen Datensammlung über Auslandseinsätze der Bundeswehr.

US-Bundesrichter bremst RIAA

Keine geheimen Verfahren gegen Studenten. Ein Bundesrichter in New Mexico hat dem Verband der US-Musikindustrie (RIAA) in ihrer Kampagne gegen Filesharing einen Dämpfer verpasst. Richter Lorenzo F. Garcia verwehrte der RIAA den Wunsch, im Geheimen gegen Studenten zu ermitteln und sie anschließend zu außergerichtlichen Einigungen zu drängen. Den Studenten steht das Recht auf "ein faires und vernünftiges Verfahren" zu, so der Richter.

Juristischer Sieg für deutschen Wikimedia-Verein

"Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" mokierte sich über Diskussionsbeitrag. Der wirtschaftsliberale Verband "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" ist vor dem Oberlandesgericht Köln damit gescheitert, eine einstweilige Verfügung gegen den Verein Wikimedia Deutschland zu erwirken. Der Grund für die juristische Auseinandersetzung war ein Diskussionsbeitrag unter einem Artikel über die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" innerhalb der deutschsprachigen Wikipedia.
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Games Academy sucht Nähe zu Crytek

Berliner Berufsfachschule eröffnet zweiten Bildungsstandort in Frankfurt am Main. Die Berliner Games Academy expandiert und will im Oktober 2007 einen zweiten Standort in Frankfurt am Main eröffnen. Die Games Academy ist eine staatlich anerkannte Berufsfachschule, die verschiedene Ausbildungsgänge rund um Spiele-Entwicklung anbietet.

Schriftsteller und Börsenverein gegen Open Access

"Frankfurter Mahnung" fordert Stärkung des Urheberrechts. Der Verband deutscher Schriftsteller fordert zusammen mit dem deutschen PEN-Zentrum und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Bundesregierung auf, "ein Konzept für eine sinnvolle Stärkung des Schutzes schöpferischer Leistungen im 21. Jahrhundert vorzulegen." Politische Forderungen nach "Open Access" werden in der "Frankfurter Mahnung" zurückgewiesen.

Professoren machen sich für Open Access stark

Appell für ein bildungs- und wissenschaftsfreundliches Urheberrecht. Gegen eine weitere Privatisierung und Kommerzialisierung von Wissen, das mit öffentlichen Mitteln erzeugt wurde, sprechen sich die Professoren des Aktionsbündnisses "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" aus. Sie fordern stattdessen ein bildungs- und wissenschaftsfreundliches Urheberrecht.
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Rebel at Work: Weizenbaum-Film erhält Auszeichnung

Würdigung mit dem "Wolfgang von Kempelen Preis 2007 für Informatikgeschichte". Der unabhängig produzierte Dokumentarfilm "Weizenbaum. Rebel at Work" hat den Wolfgang von Kempelen Preis 2007 für die Vermittlung der Geschichte der Informatik erhalten. Der Film dreht sich um den wieder in Berlin lebenden Informatikpionier Joseph Weizenbaum und tourt seit einigen Monaten durch deutsche und österreichische Universitäten sowie ausgesuchte Kinos - teilweise ist Weizenbaum auch persönlich anwesend.

Rheinland-Pfalz investiert 10 Mio. Euro in IT für Schulen

Neue Hardware, bessere Anbindung, Weiterbildung und Medienkompetenz. Die rheinland-pfälzische Landesregierung will in den nächsten vier Jahren zusätzliche zehn Millionen Euro in die Förderung der Medienkompetenz an den Schulen investieren, teilten Bildungsministerin Doris Ahnen und der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Martin Stadelmaier, mit. Mit dem Geld sollen mindestens 200 weiterführende Schulen beim Ausbau ihrer technischen Infrastruktur gefördert werden.

Youni: E-Plus startet neuen Handy-Tarif

Kein Studentenausweis zur Legitimation erforderlich. Unter der Marke "Youni" startet E-Plus zusammen mit dem Unternehmen Deutsche Elbkom GmbH einen Handy-Tarif, der speziell auf die Bedürfnisse von Studierenden zugeschnitten sein soll. Die Gesprächsminute und eine SMS zwischen Youni-Kunden wird mit jeweils 6 Cent berechnet. Die gleichen Gebühren fallen für Gespräche in das Festnetz einer frei wählbaren Ortsvorwahl an.
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Mandriva Linux auf Intels Classmate PC

Angepasstes Linux als Betriebssystem für Bildungs-Notebook. Während auf dem 100-Dollar-Notebook der Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) eine von Red Hat angepasste Linux-Version läuft, wird Intels Bildungs-Notebook "Classmate PC" mit einer Variante von Mandriva Linux ausgestattet. Der Classmate PC soll im zweiten Quartal 2007 verfügbar sein.

MIT-Bibliothek verweigert DRM-Einsatz

Abonnement für Online-Archiv abbestellt. Die Bibliothekare des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben das Abonnement für das Online-Archiv der amerikanischen Society of Automotive Engineers (SAE) zum 31. März 2007 gekündigt. Der Grund dafür liegt in der Forderung der SAE nach dem Einsatz von digitalem Rechte-Management (DRM) für den Online-Zugang zu Fachinformationen - die von Wissenschaftlern und Bibliothekaren zurückgewiesen wurde.

US-Universitäten zeigen RIAA die kalte Schulter

RIAA will Universitäten als Postverteiler nutzen. Seit Ende Februar fordert die Recording Industry Association of America (RIAA), die Lobby-Organisation der großen Plattenfirmen, US-Hochschulen auf, Briefe an Studierende weiterzuleiten, die mit Hilfe von Tauschbörsen Urheberrechte verletzen. In den Schreiben wird den Studierenden angeboten, sich außergerichtlich mit der RIAA zu einigen. Nun hat die Universität Wisconsin dieser Aufforderung als erste eine deutliche Absage erteilt, die Universität Nebraska verlangt sogar von der RIAA, angefallene Kosten zu erstatten.

Software für 100-Dollar-Notebook ist stabil

Linux wurde von Red Hat angepasst. Das Betriebssystem für das 100-Dollar-Notebook ist nun in einer stabilen Version verfügbar, gab die Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) bekannt. Auf dem Bildungs-Notebook läuft eine von Red Hat angepasste Linux-Version mit einer speziellen Oberfläche.
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Jugendsoftwarepreis 2007 sucht kreative Schüler

Wettbewerb sollen Schüler für Naturwissenschaften und Mathematik begeistern. Wie jedes Jahr wird auch 2007 wieder der Jugendsoftwarepreis der Klaus Tschira Stiftung vergeben. Gesucht werden "pfiffige, von Schülerinnen und Schülern entwickelte Präsentationen und Simulationen", deren Inhalt sich den Fächern Physik, Chemie, Biologie oder Mathematik zuordnen lässt.

Europas Schnellster: Allianz deutscher Supercomputer

Vier Rechner bewerben sich im Verbund um EU-Rechenzentrum. Die vier schnellsten wissenschaftlichen deutschen Supercomputer aus Jülich, München und Stuttgart werden mit einem Hochgeschwindigkeitsnetz mit bis zu 40 GBit/s verbunden. Zusammen bilden die Rechner dann das "Gauss Centre for Supercomputing" (GCS), das sich um die Ausschreibung eines von der EU geförderten Rechenzentrums bewirbt.

Bessere Menschen durch "offene Bildungsressourcen"?

Studie untersucht, wie offene Bildungsressourcen das Lehren und Lernen verändern. Selbstverantwortung, Kreativität, kritisches Denken, Problemlösungskompetenz, Teamarbeits- und Kommunikationsfähigkeiten sind wesentlich, um an einer wissensbasierten Gesellschaft teilhaben zu können. Diese Fähigkeiten werden derzeit in der Schule zu wenig gefördert. "Offene Bildungsressourcen" könnten dazu beitragen, das zu ändern. Das sind die Ergebnisse der Studie eines EU-geförderten Forschungsverbundes.

Wikimedia: Gemeinfreie Werke müssen auch digital frei sein

Digitalisierungsempfehlungen sollen Kultureinrichtungen unterstützen. Der Verein Wikimedia Deutschland fordert Kultureinrichtungen dazu auf, digitale Versionen von urheberrechtsfreien Werken ausdrücklich als freie Inhalte zu deklarieren. Bisher stellen Bibliotheken, Archive und Museen digitale Versionen ihrer Werke meist unter restriktiven Bedingungen zur Verfügung und beanspruchen für diese teilweise sogar ein neues Urheberrecht.

Open Source Jahrbuch 2007 erscheint zur CeBIT

Komplettes Buch ab 15. März 2007 zum kostenlosen Download. Auch das "Open Source Jahrbuch 2007" erscheint wieder pünktlich zur CeBIT. In dem Buch setzen sich verschiedene Autoren sowohl mit gesellschaftlichen als auch technischen Themen rund um Open Source auseinander. Zudem gibt es beispielsweise einen Migrationsbericht des Auswärtigen Amtes.

Wikipedia: Fingierter Professor muss gehen

Debatte um Pseudonym-Verwendung bei der Wikipedia. Wikipedia-Chef Jimmy Wales hat das Mitglied mit dem Pseudonym Essjay rausgeschmissen. Essjay hatte sich fälschlicherweise als Professor ausgegeben, was nun herausgekommen ist. Um solche Fälle in Zukunft zu verhindern, hat Jimmy Wales eine Debatte angestoßen, wie mit Pseudonymen bei Wikipedia umgegangen wird.

Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer sitzt vor dem PC

Deutschland über dem EU-Durchschnitt. Einer Erhebung der europäischen Statistikbehörde Eurostat zufolge arbeiten zunehmend mehr Menschen in der EU am Rechner. Der Anteil der Beschäftigten, die im Job einen PC benutzen, hat die 50-Prozent-Hürde überschritten. Die Quote legte zwischen 2005 und 2006 um zwei Punkte zu.

OLPC: 100-Dollar-Notebook per Netz deaktivierbar

Bildungsrechner sollen vor Schwarzhandel geschützt werden. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge soll das Modell "XO", erstes Exemplar des OLPC-Notebooks, über das Internet deaktiviert werden können. Der Bildungsrechner für die Dritte Welt soll so vor den Aktivitäten von Schwarzhändlern geschützt werden.

Urheberrechtsbündnis kritisiert Bibliotheken und Verlage

Vereinbarungen "gegen die Interessen von Bildung und Wissenschaft gerichtet". Das Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" kritisiert die zwischen Bibliothekenverband und Börsenverein Mitte Januar 2007 getroffene Vereinbarung über den Zugang zu wissenschaftlichen Fachpublikationen. Die Vereinbarung schaffe "beim elektronischen Dokumentenversand mehr Probleme als sie löst", heißt es dazu in der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses.

Kampf um Open Access

Verlage kämpfen mit allen Mitteln um ihr traditionelles Geschäftsmodell. Der US-amerikanische Verlegerverband AAP hat eine PR-Agentur damit beauftragt, Stimmung gegen Open Access zu machen. Das berichtete Ende Januar die Fachzeitschrift Nature. Zur gleichen Zeit hat die EU-Kommission damit begonnen, Empfehlungen zur Open-Access-Publikation von Forschungsergebnissen zu erarbeiten, die mit Hilfe von EU-Mitteln zustande gekommen sind. Und in Deutschland haben sich Bibliotheken und Verlage auf "einen marktwirtschaftlich orientierten Ansatz" bei der Bereitstellung wissenschaftlicher Publikationen geeinigt. Damit sollen weitergehende gesetzliche Regelungen vermieden werden.
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Joseph Weizenbaum: Vergessen Sie Google!

"Weizenbaum. Rebel at Work" - kleiner Film mit großer Wirkung. Zum Abschluss der Transmediale 2007: "Weizenbaum. Rebel at Work" von Peter Haas und Silvia Holzinger über das Leben der Informatiklegende Joseph Weizenbaum ist ein kleiner Film mit großer Wirkung. 14 Wochen lang begleiteten die beiden den heute 84-Jährigen mit der Kamera.

OLPC: Zweite Version des 100-Dollar-Notebooks ist fertig

Ausgabe B2 des Modells "XO" geht an die Entwickler. Die Entwicklung des Bildungs-Notebooks für die Dritte Welt macht weiter gute Fortschritte. Von dem mittlerweile offiziell "XO" genannten ersten Modell gibt es eine weitere Vorabversion, von der einige hundert Exemplare bereits hergestellt sind.

Wikipedia: Bitte nicht folgen

Ausgehende Links künftig mit "nofollow" markiert. Die Wikipedia markiert künftig alle ausgehenden Links mit "nofollow". Das 2005 von Google eingeführte Tag soll verhindern, dass Suchmaschinen Links folgen, die Spammer in Wikis, Blogs oder Foren hinterlassen.

Frauen in der IT Mangelware

Wirtschaft ist gefordert, bessere Angebote zu machen. Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. hat zum ausklingenden Informatik-Jahr mitgeteilt, dass die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in der Informatik seit 2000 um insgesamt rund 30 Prozent eingebrochen ist. In der Folge sollen weniger als 14.000 Absolventen pro Jahr die Hochschulen verlassen - gebraucht werden den Berechnungen des Branchenverbandes BITKOM zufolge jedoch rund 20.000 Absolventen pro Jahr.

Pentagon fördert Hollywood im Dienst der Wissenschaft

Mehr Wissenschaft, mehr Wissenschaftler ins Kino. Das Pentagon zeigt sich besorgt: Weil zu wenige Studenten sich für wissenschaftliche Fächer einschreiben, mangelt es an qualifiziertem Nachwuchs. Mehr Filme mit wissenschaftlichen Themen - gefördert durch das US-Verteidigungsministerium - sollen die Attraktivität von "Science" erhöhen. Als Vorbild könnten diverse Ableger der populären US-Fernsehserie "CSI" dienen, berichtet der Christian Science Monitor.

OLPC: Benutzeroberfläche "Sugar" ist fertig

Kindgerechtes Interface für das 100-Dollar-Notebook. Die Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) hat ein erstes Bild und eine Beschreibung der Benutzeroberfläche des Bildungs-Notebooks für die Dritte Welt veröffentlicht. Das Interface ist grafisch gestaltet gehalten und setzt vor allem auf einfache Symbole.

Mehr Maus pro PC: Microsoft will Bildungsrechner aufwerten

SDK für mehrere Mäuse an einem PC geplant. Mit einem simplen Kniff will Microsoft den Nutzen von PCs in Schulen in Ländern der Zweiten und Dritten Welt erhöhen: Mehrere Kinder teilen sich einen Rechner, an dem aber mehrere Mäuse angeschlossen sind. Die Zeigegeräte steuern jeweils einen eigenen Cursor pro Benutzer.

Aktualisierte Wikipedia-DVD als Download

DVD-Images als Baukastensystem. Die freie Enzyklopädie Wikipedia ist ab sofort auch als DVD-Image zu haben, das eine aktualisierte Offline-Version der Wikipedia enthält. Im Vergleich zur Vorversion kommt nun ein lokaler Webserver zum Einsatz, so dass alle von Wikipedia bekannten Funktionen auch offline genutzt werden können.

Mehr Medienkompetenz, weniger Angst vor Spielen?

EA und Nintendo unterstützen Institut zur Förderung von Medienkompetenz. Das "Spielraum" getaufte Institut zur Förderung von Medienkompetenz der Fachhochschule Köln nimmt seine Arbeit auf - passend zur aktuellen Hysterie um Gewalt beinhaltende Spiele, die populistische Politiker gern als Killerspiele bezeichnen. Das von den Spiele-Publishern EA und Nintendo gestützte Institut soll nun bundesweit Eltern, Lehrern und Pädagogen das nötige Wissen über Video- und Computerspiele vermitteln und sie über Erscheinungsformen virtueller Spielewelten sowie aktuelle Forschungsergebnisse informieren.

5 Prozent weniger Informatikstudenten

Insgesamt 3,5 Prozent weniger Erstsemester im Studienjahr 2006. Ob es die in vielen Bundesländern angekündigten oder eingeführten Studiengebühren sind, ist unklar. Klar hingegen sind die Studienanfängerzahlen, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden herausgegeben hat: Insgesamt gibt es 3,5 Prozent weniger Erstsemester im Studienjahr 2006 gegenüber dem Jahr 2003. Nach Fächern sortiert stimmt besonders der Rückgang im Bereich Informatik bedenklich. Hier gab es 5 Prozent weniger Studienanfänger.
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OLPC: Erste Bilder und Daten des Vorserienmodells

100-Dollar-Notebooks werden an Entwickler ausgeliefert. Das Bildungs-Notebook für Schüler in der Dritten Welt ist in einer ersten Version erstmals abgelichtet worden. Die Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) hat zahlreiche Bilder des Modells "B1" veröffentlicht - und endlich die vollständigen Spezifikationen der Hardware vorgelegt.

OLPC: Erste Prototypen des 100-Dollar-Laptops sind fertig

Bildungs-Notebook für die Dritte Welt kurz vor Serienproduktion. Die Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) meldet, dass die ersten Prototypen des als "100-Dollar-Laptop" bekannt gewordenen Geräts beim Notebook-Hersteller Quanta fertig gestellt werden. OLPC feiert dies als "Meilenstein" der Entwicklung, demnächst sollen 900 weitere Geräte für Test und zum Versand an Entwickler bereitstehen.

Schadcode auf gefälschter Wikipedia-Webseite (Update 3)

Spam-E-Mails verleiten Nutzer zum Download von Dateien. Seit dem heutigen 7. November 2006 macht eine deutschsprachige Spam-E-Mail die Runde, die auf eine nachgebaute Wikipedia-Webseite verweist. Mit Hilfe des E-Mail-Textes sollen Opfer dazu verleitet werden, einen vermeintlichen Windows-Patch herunterzuladen und zu installieren. Diese Dateien könnten Schadcode enthalten, aber bislang gibt es dafür keine Bestätigung.

Zu alt und ungebildet? 23 Millionen Offliner in Deutschland

Gut zwei Drittel der Internetabstinenzler haben keine abgeschlossene Lehre. Zu alt oder zu wenig gelernt - daran sollen diejenigen zu erkennen sein, die immer noch nicht im Internet surfen. 78 Prozent der Offliner sind über 50 Jahre alt und lediglich sieben Prozent von ihnen haben Abitur oder ein abgeschlossenes Studium. 56 Prozent von ihnen sind Rentner oder Pensionäre.