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Studie soll klären: Schüler dumm durch Fernsehen und Spiele?

"Medienverwahrlosung als Ursache von Schulversagen?"

Dass zu langes Fernsehglotzen und Computer- bzw. Videospielen Schüler ebenso vom Lernen abhält wie andere exzessive Tätigkeiten, ist nichts Neues. Ein von der Volkswagenstiftung finanziertes Forscherteam um Professor Dr. Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen soll nun ermitteln, in welchem Zusammenhang ein erhöhter Medienkonsum und in den vergangenen Jahren verstärkt zu beobachtende Leistungsdefizite von Schülern, insbesondere von Jungen, stehen.

Der Jugendforscher Pfeiffer hatte bereits im Jahr 2002, anlässlich des Amoklaufs eines Schülers in Erfurt, Maßnahmen gegen den frühzeitigen und unbeaufsichtigten Umgang von Kindern mit Fernsehen, Internet und Videospielen gefordert. Gegenüber dem ZDF-Morgenmagazin sagte er damals, dass Deutschland mehr Ganztagsschulen brauche, da dann die von ihm als "Medienverwahrlosung" bezeichnete exzessive, unreglementierte Mediennutzung erst ab 17.00 oder 18.00 Uhr beginnen könne - dann aber die Eltern zu Hause seien.

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Ende November 2004 kam Pfeiffer in einem Frontal21-Bericht um die verführerische Wirkung des Fernsehbildes und von Computer- und Videospielen zu Wort und betonte, dass die Ersatzbefriedigung den normale Erfolgsweg - "Lernen, lernen und dann eine gute Note schreiben, üben, üben und dann einen Elfmeter zielsicher oben links versenken" - nicht mehr interessant mache.

In der Ankündigung zur Studie heißt es, dass die Schulleistungen von Jungen in Deutschland seit den 1990er-Jahren stark nachgelassen haben und nun geklärt werden soll, ob dies mit dem Medienkonsum zu tun hat, der bei einem großen Teil der Jungen mehr als vier Stunden pro Tag umfasse. Dabei würden vor allem "Filme und Computerspiele mit emotional belastenden Gewaltszenen" konsumiert. Das interdisziplinäre Wissenschaftlerteam hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, erstmals systematisch zu klären, ob die vermuteten Zusammenhänge zwischen Medienkonsum und Lernleistungen von Schülern tatsächlich bestehen.

Am Vorhaben mit dem Titel "Medienverwahrlosung als Ursache von Schulversagen?" beteiligt sind neben Pfeiffer die Professorin Dr. Beate Schneider vom Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Professor Dr. Hans-Jochen Heinze von der Klinik für Neurologie II der Universität Magdeburg, Professor Dr. Dr. Gerhard Roth, Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst, und Professorin Dr. Elsbeth Stern vom Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Studie soll klären: Schüler dumm durch Fernsehen und Spiele? 

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Metalhead 07. Jan 2005

Odin, Wotan, Wodan, Wode, Woden, Godan, Har, Hroptr, Alfadhir - um nur einige der über...

Bogi 24. Dez 2004

Was für ein Quatsch! Checkt das hier: http://www.cyberthug.de/?id=19839

Oliver 14. Dez 2004

Tja so sieht leider die Realität aus.

Visitor 14. Dez 2004

Mordread: "Klar, wer in jungen Jahren jeden Tag stundenlang zockt, bei dem gibt es...

Steeler 13. Dez 2004

@Moredread Da muss ich Dir Recht geben, wird sowieso wieder nur eine Hexenjagd auf die...



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