Abo
  • Services:

Wikimania 2005: Inhalte, Technik und Soziologie von Wikis

Internationale Konferenz mit 65 Vorträgen in Frankfurt am Main

Die Konferenz Wikimania will in insgesamt rund 65 Vorträgen, Workshops und Einführungen die Inhalte, Technologie, Soziologie und das Potenzial von Wikis aktiv erkunden. Jetzt wurde das Programm der internationalen Konferenz veröffentlicht, die vom 4. bis 7. August 2005 in Frankfurt am Main stattfindet. Wikimania ist die weltweit erste Konferenz, die sich vorrangig mit dem Phänomen Wikis befasst.

Artikel veröffentlicht am ,

International bekannt geworden sind Wikis, offen editierbare Websites, durch die von Freiwilligen aus aller Welt geschriebene freie Enzyklopädie Wikipedia, die heute mehr als 2 Millionen Artikel in über 100 Sprachen enthält. Jimmy Wales, Gründervater von Wikipedia und der Mutterorganisation Wikimedia, wird dann auch die Konferenz eröffnen.

Stellenmarkt
  1. Drachen-Propangas GmbH, Frankfurt am Main
  2. Lufthansa Industry Solutions TS GmbH, Oldenburg

Das von Jimmy Wales ausgerufene Hauptziel der Wikimedia-Stiftung ist es, Menschen aus aller Welt den Zugang zu freiem Wissen in ihrer eigenen Sprache zu ermöglichen, auch in Ländern mit minimaler Internet-Nutzung und unter Bedingungen staatlicher Zensur. Referenten aus dem Nahen Osten, aus Afrika und aus China werden sich mit diesen Themenfeldern befassen.

Das Einsatzgebiet von Wikis reicht von unternehmensinternen Wissensdatenbanken bis hin zu ambitionierten Projekten wie dem Wiki-Wörterbuch Wiktionary oder der Nachrichtenquelle Wikinews. Ward Cunningham, der 1995 das erste Wiki schuf, wird in einer Keynote das erste Jahrzehnt der Technologie Revue passieren lassen. In weiteren Vorträgen und Workshops werden die Soziologie der Wiki-Gemeinde und Problemfelder wie die Integrität und Neutralität von Inhalten auf Basis aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen diskutiert.

Neben freien Inhalten unterstützt Wikimedia die Philosophie der freien Software. Deren Vater und prominentester Vertreter, Richard Stallman, wird in seiner Keynote deutlich machen, warum Software wie das von Freiwilligen entwickelte Betriebssystem GNU/Linux und Projekte wie Wikipedia vor sehr ähnlichen Herausforderungen stehen. Tatsächlich ist auch die von den Wikimedia-Projekten verwendete Software MediaWiki frei im Sinne Stallmans.

Technische Vorträge und Workshops sollen sich mit Skalierbarkeit, Erweiterbarkeit und Zukunft der Wiki-Technologie befassen. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei die Herausforderungen des "semantischen Webs", also der maschinenlesbar strukturierten Auszeichnung von Inhalten und Relationen mit Bedeutungen.

Die Wikimania findet vom 4. bis 7. August 2005 in Frankfurt am Main im Haus der Jugend statt. Bereits einige Tage früher, vom 1. bis zum 3. August 2005, treffen sich Entwickler und Nutzer der Wiki-Software MediaWiki außerdem zu den "Hacking Days" zum Brainstorming und zur Weiterentwicklung der Software. Eintrittskarten für die Konferenz sind noch per Online-Registrierung für 20,- Euro (Tagesticket) bzw. 50,- Euro (gesamte Konferenz) erhältlich. Voraussichtlich wird es auch noch Restkarten an der Tageskasse für 25,- bzw. 60,- Euro geben.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 111€ (nur bis 20 Uhr)
  2. 88€
  3. (u. a. Logitech G Pro Gaming-Maus für 37€)
  4. (u. a. Samsung Galaxy S8 für 469€ und S8+ für 569€)

streitbar 24. Jul 2005

Naja ... dann sollten aber die Moderatoren sich ihrer Verantwortung auch bewusst sein...


Folgen Sie uns
       


Genfer Autosalon 2018 - Bericht

Wir fassen den Genfer Autosalon 2018 im Video zusammen.

Genfer Autosalon 2018 - Bericht Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

    •  /