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Pisa: Einsatz von Computern an deutschen Schulen mangelhaft

Keine mangelnde Investitionsbereitschaft

Die führenden Nationen der Pisa-Studie stehen dem Einsatz neuer Technologien im Unterricht sehr aufgeschlossen gegenüber und sind beim E-Learning weitaus fortschrittlicher und effizienter, als es in Deutschland der Fall ist. Zu diesem Ergebnis kommt die Unternehmensberatung A.T. Kearney in einer Analyse.

Der gezielte Einsatz von Internet und Computern im Unterricht und bei den Hausaufgaben könnte nach Meinung der Studienautoren auch in Deutschland nachhaltig dazu beitragen, die Ausbildung an den Schulen zu verbessern und damit die "Pisa-Lücke" zu schließen. Notwendig wäre dazu jedoch ein gemeinsamer Ansatz der öffentlichen Hand mit allen Beteiligten.

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Der Analyse zufolge wurden seit 2000 in Deutschland insgesamt über 1,1 Milliarden Euro in unterschiedliche E-Learning-Projekte investiert, ohne dass sich jedoch ein übergreifendes Konzept oder eine überregionale Koordination zur Steigerung der Effizienz erkennen ließe.

Ländern wie Südkorea und Australien, die in der aktuellen Pisa-Studie vordere Plätze belegen, bescheinigt A.T. Kearney auch Vorreiterrollen im Bereich E-Learning: In Südkorea steht bereits für Erstklässler regelmäßiger Computerunterricht auf dem Stundenplan und 100 Prozent der primären und sekundären Schulen sowie 73 Prozent der Haushalte verfügen über einen Breitbandanschluss. In Australien, einem weiteren Land aus dem oberen Drittel der Pisa-Absolventen, kommen auf einen PC gerade einmal drei Schüler - ermöglicht durch das Regierungsprogramm "Computers in school". Dafür wurde ein Budget von etwa 158 Millionen Euro bereitgestellt; ergänzt durch eine Microsoft-Spende von knapp 24 Millionen Euro zur Entwicklung entsprechender E-Learning-Software.

Tabelle: Breitband- und Computer-Penetration im schulischen Bereich

Land Anzahl Schüler/Computer % der Schulen mit Breitbandverbindung
Australien 3 30
Südkorea 4 100
Neuseeland 5 90
Großbritannien 6 49
Schweden 7 96
Österreich 7 30
Deutschland 12 66
Japan 12 20
Italien 13 60

"Auch das in der Pisa-Studie gut benotete Österreich gehört zu den europäischen Vorreitern beim E-Learning: In mehr als 120 österreichischen Schulen gibt es heute bereits Laptop-Klassen. Für jeden österreichischen Schüler ist außerdem der "Computer-Führerschein" Pflicht - 25 Prozent der Schüler haben die Prüfung bereits abgelegt", sagte Axel Freyberg von A.T. Kearney und einer der Autoren der Untersuchung.

Pisa: Einsatz von Computern an deutschen Schulen mangelhaft 

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Dibo 10. Dez 2004

wir müßten noch sehr viel von den Japanern lernen und das ist nur die Erziehung!

o.O 10. Dez 2004

"Japan steht bei den Anzahl Schülern (12) je Rechner genauso schlecht da wie...

o.O 10. Dez 2004

"100% Breitband an den Schulen hat schon was...." ja. für noch mehr spam gesorgt. .kr...

Dibo 08. Dez 2004

eigentlich könnte man die Schule wie ein Hotel vergleichen, in deren Zimmer je ein GEZ...

Tantalus 08. Dez 2004

Das gilt aber nur für Privatpersonen, Firmen usw. (AFAIK auch Schulen, deshalb fehlt in...



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