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Computerkonzerne reduzieren die IT-Ausbildung

Konzerne setzen stärker auf Bewerber von Berufsakademien

Die Computerkonzerne in Deutschland bieten immer weniger Ausbildungsplätze an, berichtet die IT-Wochenzeitung Computerwoche in ihrer Ausgabe 39/2004. Der Grund für die Zurückhaltung ist die Haltung, dass sich Lehrlinge für die Lösung von IT-Aufgaben angesichts steigender Anforderungen nicht mehr eignen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Stattdessen setzen die Konzerne zunehmend auf Bewerber von Berufsakademien. "Von den Führungskräften in den Fachabteilungen hören wir, dass die jungen Leute mit einem BA-Studium genau die Richtigen für die veränderten Aufgabenstellungen sind", so Torsten Kronshage, Ausbildungsleiter in der Stuttgarter Konzernzentrale von IBM.

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Laut Computerwoche hat IBM beispielsweise die Berufsausbildung zum Fachinformatiker, IT-Systemkaufmann oder IT-Systemelektroniker eingestellt. Dafür kreiert der Konzern gerade mit einer Stuttgarter Berufsakademie die neue Fachrichtung "Dienstleistungsmanagement" und hat zugesagt, ab Herbst 2005 20 dieser Plätze zu besetzen. Sie kommen zu den bisher 160 Stellen für Studienanfänger pro Jahr hinzu. Dabei lässt sich IBM diese Jobs nach Informationen der Computerwoche mit Billigung der Bundesregierung und der Gewerkschaften als Beitrag zum Ausbildungspakt gutschreiben.

Generell soll der Ausbildungspakt sicherstellen, dass jeder Jugendliche eine Lehrstelle bekommt. Von Fachhochschulstudierenden oder Akademieabsolventen war darin allerdings nie die Rede, schreibt die Computerwoche.

Der Berufsbildungsexperte des Branchenverbandes Bitkom, Stephan Pfisterer, will dagegen in dem Fall IBM keine Krise der IT-Ausbildungsberufe sehen. Es sei legitim, so Pfisterer, wenn Unternehmen wie IBM, die sich vorrangig auf hochwertige Beratungsdienstleistungen spezialisiert haben, auf BA- und Hochschulabsolventen setzen. Richtig sei auch, dass in Deutschland "der Anteil der klassischen Produktion im IT-Bereich und damit der Bedarf an Facharbeitern sinkt". Jedoch sei in den DV-Anwenderbereichen der Bedarf an technisch und kaufmännisch versierten IT-Fachkräften ungebrochen, betonte der Verbandssprecher. Immerhin 14.400 Ausbildungsstätten wurden laut Bitkom im Herbst 2003 neu besetzt.

Bei der Ausbildung der jeweils rund 20.000 IT-Lehrlinge in den Jahren 2000 und 2001 haben die umsatz- und entwicklungsstarken IT-Unternehmen keine quantitativ entscheidende Rolle gespielt, so die Computerwoche. Demzufolge kamen in jenen Jahren IBM, Hewlett-Packard, SAP und Wincor-Nixdorf zusammen lediglich auf etwa vier Prozent der bundesweit neu geschlossenen Ausbildungsverträge.


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Joeckel 29. Sep 2004

Bisher ist mir nur die Berufsakademie in Berlin bekannt, die Informatik als Fach...

Jim Crow 27. Sep 2004

Zufälligerweise habe ich Erfahrungen in beiden Bereichen. Ein Universitätsstudium ist...

Magic 27. Sep 2004

Letztere sind mir die liebsten! Allerdings ist die stark schwankede Qualität der Azubis...

Magic 27. Sep 2004

Soweit ich weiß, genau wie Uni. Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. Ob du mit...

IT'ler 27. Sep 2004

...und genau DAS hat zu dem Problem geführt was wir heute in der IT-Branche haben...



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