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Betriebssysteme

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Symbian-Smartphone - Nokias Music Edition bekommt Zuwachs

Nokia 5500 Sport Music Edition mit 512-MByte-Speicherkarte. Mit dem "5500 Sport Music Edition" bringt Nokia ein weiteres Smartphone als Neuauflage auf den Markt. Der einzige Unterschied zum Vorgänger ist die nun zum Lieferumfang gehörende Speicherkarte. Der Musik-Namenszusatz soll stärker die Musik-Fähigkeiten der Symbian-Smartphones in den Vordergrund bringen. Ansonsten stehen die vom "5500 Sport" bekannten Funktionen wie Schrittzähler und Kalorienrechner parat.

GNOME 2.16.1 korrigiert Fehler

Entwicklung von GNOME 2.18 bereits im Gange. Für die im September 2006 erschienene Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche GNOME 2.16 steht nun das erste Update zur Fehlerkorrektur bereit. Dieses aktualisiert auch die Bibliotheken wie GTK+ auf neue Versionen. Die Entwicklung der nächsten Version hat zudem bereits begonnen.

Cluster-Dateisystem GFS2 im Linux-Kernel

Dateisystem wird in 2.6.19 enthalten sein. Linus Torvalds hat das Global File System 2 (GFS2) in den Linux-Kernel aufgenommen, so dass es in der nächsten stabilen Version 2.6.19 enthalten sein wird. Das Dateisystem wurde ursprünglich von Sistina entwickelt und später von Red Hat unter der GPL veröffentlicht.

Vista: Microsoft verschärft Echtheitsprüfung

Aero, ReadyBoost und Windows Defender nur für "echte" Kopien. Mit Windows Vista wird Microsoft die Gangart bezüglich unerlaubter Kopien seines Betriebssystem einmal mehr verschärfen. Die so genannte "Software Protection Platform" soll dafür sorgen, dass echten Käufern mehr Funktionen zur Verfügung stehen als Leuten mit unlizenzierten Kopien. Was Microsoft schon bei Windows XP als "Windows Genuine Advantage" einführte, wird nun ausgeweitet.

OpenSolaris für PowerPC verfügbar

Version ist als erster Schritt zu betrachten. Die OpenSolaris-Entwickler haben nun eine erste Version ihrer Portierung auf die PowerPC-Architektur vorgestellt. Nutzer können damit bereits an einer Shell arbeiten, dennoch bildet die Portierung bisher nur die Grundlage für kommende Versionen.
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OpenSuse 10.2 mit neuem Standard-Dateisystem

ReiserFS wird nach Jahren von Ext3 abgelöst. Seit bereits mehr als sechs Jahren ist das Standard-Dateisystem der Suse-Linux-Distribution ReiserFS. Das von seinem Entwickler Hans Reiser nicht mehr gepflegte System wird allerdings mit der nächsten OpenSuse-Version 10.2 nicht mehr länger diese Aufgabe übernehmen. Stattdessen setzt auch Suse künftig auf Ext3.

Nokia, Namen und Nummern

Alles bleibt beim Alten - keine neue Namensstrategie. Vor rund zwei Wochen berichtete die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf einen Nokia-Sprecher, dass der finnische Mobilfunkkonzern seine Handys künftig vermehrt mit Namen statt Zahlen versehen will. Dies hätte eine Abkehr der bisherigen Durchnummerierung der Modellreihen bedeutet. Gegenüber Golem.de hat Nokia diese Aussage zurückgewiesen und betont, dass sich an der bisher bekannten Namensgebung der Taschentelefone nichts Grundlegendes ändern werde.
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Mandriva 2007 unterstützt Windows-Spiele

Linux-Distribution auch in kostenloser Edition erschienen. Die kommerzielle Linux-Distribution Mandriva 2007 ist fertig und auch in einer kostenlosen Variante verfügbar. Mandriva liefert die Software Cedega mit, über die sich verschiedene Windows-Spiele unter Linux nutzen lassen. Zusätzlich bietet die Distribution grafische Effekte für den Desktop und setzt dafür sowohl auf AIGLX als auch auf Xgl.

Slackware 11 ist fertig

Linux-Distribution mit 2.4er und 2.6er Kernel. Die älteste noch aktive Linux-Distribution, Slackware, ist nach über einem Jahr Entwicklung in der Version 11 erschienen. Diese bringt verschiedene Kernel-Versionen sowie die beiden Desktop-Umgebungen KDE und Xfce mit. Auf GNOME verzichtet die Distribution auch in der neuen Version, wenngleich verschiedene GTK-Anwendungen enthalten sind.

VMware Converter 3 als Beta-Version erschienen

Updates für VMware ESX Server und VirtualCenter verfügbar. VMware hat den Converter 3 als Beta-Version veröffentlicht, mit dem sich beispielsweise physische Systeme in virtuelle umwandeln lassen. Nach Erscheinen der finalen Version soll auch diese kostenlos bleiben. Zusätzlich gibt es neue Updates für ESX Server und VirtualCenter, die die Software um 64-Bit-Unterstützung erweitern.

OpenBSD: Intel betrügt die Open-Source-Community

Projekt fordert Dokumentation für freie Wireless-Treiber. Auf der Mailingliste des OpenBSD-Projektes üben einige Entwickler harsche Kritik an Intels Open-Source-Strategie. Die Firma wolle nur Open-Source-freundlich erscheinen und die Community als Beta-Tester missbrauchen. Auslöser ist die Arbeit an einem freien Wireless-Treiber, die nur langsam vorwärts geht, da Intel den Entwicklern keine Hardware-Dokumentation gibt.

Sicherheits-Patch für MacOS X

Auch Sicherheitslücken in Komponenten für Browser-Nutzung. Apple hat MacOS X erneut Sicherheits-Patches verpasst, um eine Reihe von Sicherheitslücken in dem Betriebssystem zu schließen. Hierbei geht es auch um Sicherheitslücken, die bei der Verwendung von Apples Safari-Browser auftreten. Einige der Sicherheitslecks gestatten das Ausführen beliebigen Programmcodes.

Vorabversion von Fedora Core 6 erschienen

Fertige Version kommt am 11. Oktober 2006. Die Linux-Distribution Fedora Core 6 ist nun in einer aktuellen Vorabversion verfügbar. Diese soll bereits dem Stand der fertigen Distribution entsprechen, die für den 11. Oktober 2006 eingeplant ist. Die neue Version enthält unter anderem Compiz und AIGLX für schicke Effekte auf dem Desktop.

CrossOver für Linux unterstützt Spiele

Neue Beta von CrossOver für Mac ebenfalls verfügbar. CodeWeavers hat nun die erste öffentliche Beta-Version von CrossOver für Linux 6.0 veröffentlicht. Das Programm verzichtet auf den Zusatz "Office" im Namen und unterstützt nun auch Spiele wie World of Warcraft. Flash 9 läuft mit der Software ebenfalls unter Linux. Eine neue Beta-Version von CrossOver für Mac ist ebenfalls erschienen.
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Handy-Zubehör - Zwei Bluetooth-Armbanduhren von Fossil

Bluetooth-Uhr steuert das Mobiltelefon. Neben der mit Sony Ericsson entwickelten Bluetooth-Uhr MBW-100 hat Fossil zwei weitere Bluetooth-Armbanduhren für männliche Handy-Besitzer vorgestellt. Beide Zeitmesser sollen die Handy-Bedienung vereinfachen, indem Statusinformationen angezeigt und einige grundlegende Telefonfunktionen von der Uhr aus per Bluetooth gesteuert werden können. Das Mobiltelefon kann so für viele Aktionen in der Tasche bleiben.
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Erste Beta-Version von Ubuntu 6.10 verfügbar

Fertige Version kommt Ende Oktober 2006. Die kommende Ubuntu-Version 6.10 ist nun in einer ersten Beta-Version verfügbar, mit der noch letzte Fehler in der Distribution gefunden werden sollen. Die wichtigste Neuerung ist ein ausgetauschtes Init-System, das ereignisgesteuert arbeitet. Ende Oktober 2006 soll "Edgy Eft" dann fertig sein - für den Unternehmenseinsatz bleibt aber auch dann Ubuntu 6.06 LTS die empfohlene Version.

CLFS 1.0 - Linux from Scratch für Cross-Compiler

Anleitung unter anderem für MIPS, PowerPC und SPARC. Mit Cross Linux from Scratch gibt es nun auch eine Anleitung, die erklärt, wie ein Linux-System von Grund auf für andere Architekturen eingerichtet wird. Die Version 1.0 erklärt dabei auch, wie der Kompiliervorgang von anderen Betriebssystemen aus erfolgen kann.

Vista mag keine alten Visual-Studio-Versionen

Visual Studio .Net 2002 und 2003 laufen nicht mehr unter neuem Windows. Microsoft hat nun Näheres zur Kompatibilität der Entwicklungsumgebung Visual Studio und Windows Vista verraten. Visual Studio 2002 und 2003 laufen demnach nicht mehr unter der neuen Windows-Version, aber auch bei Visual Studio 2005 wird es anfangs Probleme geben.

Diskussion um stabile Kernel-Serie 2.6.16

Kritik an Adrian Bunks Vorgehen. Indem er den Linux-Kernel 2.6.16.x weiterpflegt, wollte der Entwickler Adrian Bunk eine stabile Kernel-Serie schaffen - für Anwender, die keine neuen Funktionen benötigen. Daher sollten in erster Linie Fehlerkorrekturen einfließen. Nun wurde Bunk von einigen Entwicklern kritisiert, da er aktualisierte Treiber in seine Kernel-Serie einbrachte.
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Zwei neue Nokia-Handys mit Schiebemechanismus

Neuauflage des Symbian-Smartphones 3250 vorgestellt. Nokia hat mit dem 5200 und dem "5300 XpressMusic" zwei neue Mobiltelefone für Einsteiger vorgestellt, die beide mit einem Schiebemechanismus und einer Kamera versehen sind. Das 5300 XpressMusic ist auf eine gute mobile Musikunterhaltung getrimmt und wird mit einer 256-MByte-Speicherkarte ausgeliefert. Als dritte Neuvorstellung zeigen die Finnen eine Neuauflage des Symbian-Smartphones 3250, dem nun eine 512-MByte-Speicherkarte beiliegt.

Neuer Windows-Patch löscht keine Dateien mehr

Fehlerhafter Patch hat Dateien unter Windows 2000 zerstört. Die angekündigte Neuauflage des Kernel-Patches für Windows 2000 ist ab sofort verfügbar. Microsoft hatte im September 2006 einen Patch veröffentlicht, der auf Systemen mit Windows 2000 unter bestimmten Umständen Dateien zerstört, so dass diese nicht mehr lesbar sind. Der aktuelle Patch soll diesen Fehler korrigieren.
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Nokias Music Edition: Festplattenhandy N91 mit 8 GByte

Nokia legt drei Symbian-Smartphones der N-Serie neu auf. Mit neuer Farbe und einer Namenserweiterung hat Nokia die Symbian-Smartphones N70, N73 und N91 neu aufgelegt. Alle drei Geräte kommen in Schwarz daher, tragen den Zusatz "Music Edition" und wurden auf die mobile Musiknutzung hin getrimmt. Die Music Edition des N91 weist nun eine 8-GByte-Festplatte auf, während sich der Vorgänger noch mit einer 4-GByte-Festplatte begnügen musste. Den Neuauflagen der Modelle N70 und N73 liegen Speicherkarten mit 1 bzw. 2 GByte bei.
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Nokia N95: Alles, was das Handy-Herz begehrt

Symbian-Smartphone mit GPS, WLAN, 5-Megapixel-Kamera und HSDPA. In New York hat Nokia mit dem Symbian-Smartphone N95 ein neues Modell aus der N-Serie vorgestellt. Das UMTS-Multitalent geht als eierlegende Wollmilchsau durch und enthält alles, was aktuelle Handy-Technik derzeit hergibt. So stecken im N95 ein GPS-Empfänger, WLAN, eine 5-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Objektiv und auch auf HSDPA-Unterstützung muss der Käufer nicht verzichten. Für Aufsehen sorgt der zweifache Schiebemechanismus des Mobiltelefons.

Keine kostenlosen Ubuntu-CDs mit Edgy Eft

Shipit-Programm versendet weiterhin Ubuntu 6.06 LTS. Bisher verschickt Canonical, die Firma hinter Ubuntu, CDs mit der Linux-Distribution kostenlos in alle Welt. Für die nächste Version "Edgy Eft" wird es dieses Angebot allerdings nicht mehr geben.

Jajah: Handy-Telefonate ins Ausland für 15 Cent/Minute

Handy-Software leitet Auslandsgespräche über Jajah um. Neben kostenlosen Telefonaten aus dem Festnetz bietet das ursprünglich aus Österreich stammende Start-up Jajah nun auch einen kostenpflichtigen Tarif für Telefonate vom Handy aus an. Für nur 15 Cent pro Minute erreichen Jajah-Kunden vom Handy aus Festnetzanschlüsse im europäischen Ausland sowie in Nordamerika, Australien/Neuseeland und Asien.

Test-CD von Zeta 1.21 steht zum Download bereit

Kaufversion und Update der aktuellen Version immer noch nicht verfügbar. Wer einmal einen Blick auf das Betriebssystem Zeta 1.21 werfen will, kann dies nun mittels einer zum Download angebotenen Live-CD tun. Derweil scheint die Vollversion von Zeta 1.21 - nach mehreren Verspätungen - immer noch nicht lieferbar zu sein.

Novells Xen unterstützt Intel-Prozessoren

Virtualisierungstechnik profitiert von Xeon-CPUs. Die in Suse Linux Enterprise Server (SLES) 10 integrierte Virtualisierungslösung Xen unterstützt nun auch offiziell den Einsatz auf Intel-Prozessoren mit VT. Ende des Jahres soll die Funktion für alle Kunden zur Verfügung stehen.

Kostenlose Offline-Wikipedia für PDAs und Smartphones (Upd.)

Libri bietet Wikipedia für Mobipocket Reader. Mit dem Stand vom Mai 2006 bietet der Buchladen Libri kostenlos ab sofort eine Offline-Variante der Wikipedia an, um ohne Internetverbindung in der freien Enzyklopädie schmökern zu können. Wie die bisherige Offline-Ausführung der Wikipedia setzt auch die Libri-Ausführung den Mobipocket Reader voraus und kann damit auf einer Reihe von Betriebssystemen verwendet werden.
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Elive 0.5 - Live-CD mit Enlightenment

Vorschau auf Enlightenment 17. Elive 0.5 ist eine Debian-Live-CD, die ausschließlich die Desktop-Umgebung Enlightenment verwendet. Dabei ist auch bereits eine Vorabversion von Enlightenment 17 enthalten, aber auch die Version 16 lässt sich nutzen. Elive 0.5 erkennt nun automatisch, wenn USB-Sticks angeschlossen werden.

Zukunft des Linux Terminal Server Projektes

Integration in Distributionen soll erleichtert werden. Das Linux Terminal Server Projekt (LTSP) konzentriert sich in Zukunft auf die einfachere Integration in Linux-Distributionen. Auf dem LTSP Hackfest 06 machten sich die Entwickler Gedanken darüber, auf welche Teile man sich konzentrieren müsse, um direkt in die verschiedenen Linux-Varianten zu gelangen.

Neue Diskussion über die Linux-Kernel-Entwicklung

Dateisystem Reiser4 könnte in Linux 2.6.20 gelangen. Andrew Morton hat, wie üblich, eine Liste der Patches veröffentlicht, die er in seinen Kernel-Zweig aufnehmen möchte, um sie so in den offiziellen Kernel zu bringen. Dies löste eine erneute Diskussion um das Entwicklungsmodell des Kernels aus. Morton kündigte außerdem an, dass das Dateisystem Reiser4 in den Linux-Kernel 2.6.20 gelangen könnte.

Linux-Kernel-Entwickler gegen GPL 3

Mehrheit steht hinter Linus Torvalds. Die Mehrheit der aktiven Linux-Kernel-Entwickler lehnt die GPL in der Version 3 ab. Dies ergab eine Umfrage, die von Linus Torvalds gestartet wurde. In der Umfrage äußerten sich auch Entwickler kritisch, die den Entwurf der Open-Source-Lizenz bisher noch in Schutz genommen hatten.
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Neue Vorabversion von Windows Vista

Weniger interne Tests als beim Release Candidate 1. Microsoft bietet eine neue Vorabversion (Build 5728) von Windows Vista zum Download an. Diese Vorabversion wurde weniger ausgiebig auf Fehler getestet als der Release Candidate 1, so dass der Build 5728 mehr Fehler enthalten kann. Die aktuelle Build-Version soll einige nicht näher spezifizierte Verbesserungen erhalten haben.

ATIs neue Linux-Treiber nicht mehr für ältere Hardware

Es werden u.a. nur noch Grafikkarten ab Radeon 9500 unterstützt. Der kanadische Hersteller ATI hat mit der jüngsten Version seines Linux-Treibers die Unterstützung für ältere Grafikchips über Bord geworfen. ATIs neuer Linux-Treiber 8.29.6 unterstützt den Linux-Kernel 2.6.18 und beseitigt einige Probleme.

Drei Sicherheitslücken in Apples WLAN-Funktion

Angreifer können beliebigen Programmcode ausführen. In Apples WLAN-Implementierung namens AirPort wurden drei Sicherheitslücken gefunden, die ein Patch beseitigen soll. Über die Sicherheitslecks in dem Treiber kann ein Angreifer beliebigen Programmcode ausführen und sich so eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen.
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Vista in der Praxis Teil 2 - Inkompatibilitäten und Rechte

RC1 mit Schwächen: Geisterordner-, Rechteverwaltungs- und Media-Center-Probleme. Microsoft gibt dem Betriebssystem Windows Vista selbst den Namen Release Candidate, doch ganz so nahe der Veröffentlichung ist Redmonds neuer Sprössling noch nicht. Probleme durchziehen das Betriebssystem vor allem im Bereich Multimedia. An den Problemen ist jedoch nicht immer Microsoft schuld, denn hausgemachte Fehler der Entwickler finden sich überall und Redmond zeigt Ansätze, auch den letzten Entwickler zu erziehen, wie denn unter Windows zu programmieren ist.

Compiz-Projekt aufgespalten

Fork bietet mehr Funktionen. Compiz ist der Composition-Manager, der beispielsweise von Xgl eingesetzt wird, um so gemeinsam schicke 3D-Effekte auf den Linux-Desktop zu bringen. Mit Compiz-Quinnstorm bildete sich ein Projekt, das Erweiterungen für Compiz schrieb und sich nun unter dem Namen Beryl offiziell vom Compiz-Projekt abgespalten hat. Schuld daran ist auch die Unzufriedenheit mit der Kommunikation des Compiz-Projektes.

Seeds - Gentoo arbeitet an vorgefertigten Installationen

Stage4-Seeds sollen Einrichtung des Systems vereinfachen. Mit "Seeds" gibt es ein neues Gentoo-Projekt, das an vorgefertigten Installationen arbeitet. Mit diesen so genannten Stage4-Images ließe sich ein Gentoo-System wesentlich schneller einrichten, da alle benötigten Pakete für einen bestimmten Einsatzzweck bereits enthalten sind. Allerdings stößt das Projekt auch auf Kritik.

Novell plant Echtzeit-Linux

Ankündigung soll Anfang Oktober erfolgen. Novell wird im Oktober eine Echtzeit-Variante von Suse Linux ankündigen, berichtet der Branchendienst CNet. Das Produkt entsteht in Zusammenarbeit mit Novells Partner Concurrent, der einen Großteil der Entwicklung übernahm. Echtzeit-Anwendungen sind für den normalen Anwender uninteressant, aber in bestimmten Bereichen wie der Medizintechnik unumgänglich.
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München: Linux löst Windows ab

Stufenweise Umstellung hat begonnen. Nach der Linux-Testphase in Münchens Stadtverwaltung löst das freie Betriebssystem ab dieser Woche stufenweise die Windows-Arbeitsplätze ab. Der Wechsel wird vorerst nur in Kernbereichen vorgenommen, andere Bereiche sollen später erschlossen werden.

Mandriva Corporate Server 4.0 fertig

Drei Virtualisierungslösungen integriert. Mandriva hat mit dem Corporate Server 4.0 die neue Version der Linux-Distribution für Unternehmen vorgestellt. Diese integriert gleich drei Virtualisierungslösungen. Das Betriebssystem soll sich in weniger als 10 Minuten einrichten lassen und unterstützt auch Unternehmensanwendungen wie Oracle und Websphere.
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Linux-Kernel 2.6.18 mit überarbeiteter SATA-Unterstützung

Erste Kernel-Version ohne Devfs. Der Linux-Kernel ist nun in der Version 2.6.18 erschienen, die eine überarbeitete SATA-Schicht enthält. Mit dem PI-System gibt es zudem eine im Userspace ablaufende Prioritätsregelung und mit dem Lock Validator ist ein neues Debugging-Werkzeug enthalten. Einige zusätzliche Treiber enthält der neue Kernel ebenfalls. Als erste Kernel-Version enthält 2.6.18 nun kein Devfs-System mehr.

Gentoo-Gründer kehrt zum Projekt zurück

Daniel Robbins arbeitet wieder an der Distribution. Im Mai 2005 trat der ehemalige Gründer und Chef-Architekt der Linux-Distribution Gentoo, Daniel Robbins, eine Stelle bei Microsoft an. Nur sieben Monate später gab er seinen Job dort allerdings auf und ist nun wieder Gentoo-Entwickler.

Red Hat bietet JBoss-Produkte an

Neuer Application Stack bündelt JBoss-Programme mit RHEL. Nach der Übernahme von JBoss durch Red Hat bietet der Linux-Distributor die Produkte auch über seine eigenen Distributionskanäle an. Mit dem Red Hat Application Stack ist außerdem ein Komplettpaket aus Red Hat Enterprise Linux und JBoss-Anwendungen erhältlich.

VMware mit Paravirtualisierung für Linux

"Transparent Paravirtualization" als Technology Preview. VMware hat eine Technology Preview veröffentlicht, die Paravirtualisierung einsetzt, um so Linux-Kernel auszuführen. Neben der Software bietet VMware auch direkt modifizierte Linux-Versionen an.

Windows-Patch zerstört Dateien

Hotfix soll Fehler beseitigen. Die Fehlerkette bei Microsofts Sicherheits-Patches reißt nicht ab. Auch ein in diesem Monat veröffentlichter Sicherheits-Patch macht gehörigen Ärger. Unter bestimmten Umständen zerstört ein Sicherheits-Patch für Windows 2000 Dateien, so dass diese nicht mehr lesbar sind. Microsoft hat bereits einen Hotfix zur Beseitigung des Fehlers veröffentlicht, ein korrigierter Patch steht noch aus.

Dritte Testversion von Ubuntu 6.10 erschienen

Knot-3 enthält bereits alle Funktionen. Ab sofort ist die dritte Testversion "Knot-3" der kommenden Ubuntu-Veröffentlichung "Edgy Eft" verfügbar. Diese enthält bereits alle Funktionen der fertigen Version, so dass sich die Entwickler in den nächsten Testausgaben nur noch auf die Fehlerbereinigung konzentrieren wollen.