OpenVZ jetzt auch für Red Hat Enterprise Linux

Virtualisierungslösung mit neuen Funktionen

Die freie Virtualisierungslösung OpenVZ gibt es jetzt auch für Red Hat Enterprise Linux 4. Hierfür stellt das Projekt einen vorgefertigten Kernel zur Verfügung. Zusätzlich enthält OpenVZ auch zwei neue Funktionen, durch die der Einsatz der Software flexibler sein soll.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das OpenVZ-Projekt stellt für Red Hat Enterprise Linux 4 (RHEL) vorgefertigte Kernel-Pakete bereit, die sich mit den Softwareverwaltungswerkzeugen der Distribution installieren lassen. Damit wird die Einrichtung der Software deutlich erleichtert und Anwender können die Virtualisierungssoftware auch unter RHEL 4 einsetzen.

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Zusätzlich wurden auch die Funktionen der Lösung etwas erweitert. So lassen sich nun Namen für die virtuellen Umgebungen vergeben, anstelle der zuvor verwendeten Nummern. Darüber hinaus kann nun explizit angegeben werden, wie viele Prozessoren für eine virtuelle Maschine zur Verfügung stehen, um die verfügbare Leistung besser verteilen und abstimmen zu können.

OpenVZ ist der Kern von SWsofts kommerziellem Produkt Virtuozzo. Die Software soll sich vor allem durch eine optimierte Ressourcenaufteilung auszeichnen, so dass auf einem Rechner problemlos mehrere hundert virtuelle Server laufen können. Dabei unterstützt OpenVZ ausschließlich Linux, sowohl als Host- als auch als Gastbetriebssystem. Die Dateisysteme der Gäste finden sich direkt unterhalb des Host-Dateisystems, die Gäste selbst laufen jedoch vollständig isoliert. Ein Zugriff aus einem virtuellen Server auf den Host ist nicht möglich.

Der OpenVZ-Kernel für RHEL 4 steht ab sofort zum Download bereit. Auf der Projektseite gibt es ferner weitere vorgefertigte Kernel-Images für andere Distributionen sowie den Quelltext und die notwendigen Werkzeuge.

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