Einheitliche Schnittstelle zur Virtualisierung unter Linux

VMware und XenSource arbeiten zusammen

Da die Linux-Kernel-Entwickler bisher weder die von VMware noch die von XenSource vorgeschlagene Schnittstellen zur Virtualisierung unter Linux in den Kernel aufgenommen haben, arbeiten beide Unternehmen nun zusammen. Eine gemeinsam entwickelte Schnittstelle würde den Kernel direkt auf einem System oder aber unter einem Hypervisor laufen lassen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Sowohl VMware als auch XenSource hatten den Kernel-Entwicklern Schnittstellen zur Virtualisierung unter Linux vorgeschlagen. Doch für keine der beiden Ideen konnten sich die Programmierer erwärmen, so dass stattdessen nun ein dritter Vorschlag zur Debatte steht.

Der bereits auf dem Ottawa Linux Symposium 2006 erwähnte Patch "paravirt_ops" soll es ermöglichen, den Kernel direkt auf einem System oder unter einem Hypervisor laufen zu lassen. Da die Schnittstelle offenliegt, könnte sie tatsächlich in den Linux-Kernel gelangen, erste Schritte sollen bis zum Kernel 2.6.19 unternommen worden sein.

VMware hatte zuerst eine Binärschnittstelle vorgeschlagen, die für die Kernel-Entwickler indiskutabel war.

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