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Linux-Live-CD Grml 0.8 verfügbar

Skript installiert nützliche Software nach

Die auf Debian basierende Linux-Live-CD Grml ist nun in der Version 0.8 verfügbar. Neben aktualisierten Paketen gibt es auch neue Skripte, beispielsweise um ein System mit einem Trusted Platform Module (TPM) zu nutzen. Grml richtet sich vor allem an Systemadministratoren und Nutzer der Textkonsole.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit Hinblick auf diese Zielgruppe setzt Grml anstatt der gebräuchlichen Bash die Z-Shell ein, die dem Administrator mehr Möglichkeiten an die Hand gibt. Zusätzlich ist mit X.org 7.0 aber auch ein X-Server enthalten, der auf Wunsch startet und sich dann beispielsweise mit dem Fluxbox-Window-Manager nutzen lässt.

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Die neue Version nutzt den Linux-Kernel 2.6.17.7, den die Entwickler um Unterstützung für Reiser4, Squashfs und Speakup erweitert haben. Zusätzliche Module, wie die proprietären Nvidia-Treiber, sind nicht enthalten, lassen sich jedoch über das Internet aus dem Grml-Repositorys nachinstallieren.

Grml 0.8 mit Fluxbox
Grml 0.8 mit Fluxbox

Grml 0.8 enthält einige neue Skripte, unter anderem um Module auf eine Blacklist zu setzen und sie wieder zu entfernen. Ein weiteres Skript erleichtert die Nachinstallation proprietärer Codecs und verschiedener Plug-Ins. Ferner gibt es nun Skripte um den Hostnamen oder die Auflösung des X-Servers zu ändern und um Grml auf einem System mit Trusted Platform Module (TPM) einzusetzen.

Darüber hinaus unterstützt Grml 0.8 UMTS-Karten von Vodafone und das Installations-Skript bietet die Möglichkeit, eine Partition auszuwählen. Alle enthaltenen Pakete entsprechen nun dem Stand des Debian-Unstable-Zweiges vom 11. August 2006, 117 Pakete sind zusätzlich hinzugekommen.

Grml 0.8 steht ab sofort zum Download per Bittorrent, Rsync, HTTP und FTP zur Verfügung.



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UweS. 15. Aug 2006

Also mein Favorit ist immer noch Bootenschnitzl..... *wegschmeiss*

Anita 14. Aug 2006

Is doch toll oder? Alle Bedürfnisse werden so gedeckt.

ThamanX 14. Aug 2006

Ich will dich ja nicht stören, aber die Unix Familie ist schon ein "wenig" älter als...


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