Ubuntu 6.06.1 LTS erschienen

Über 300 Fehlerkorrekturen und Sicherheits-Updates

Die Ubuntu-Entwickler haben die erste Revision ihrer stabilen Distribution freigegeben. Ubuntu 6.06.1 LTS (Long-Term-Support) enthält über 300 Fehlerkorrekturen und Sicherheits-Patches sowie aktualisierte Übersetzungen. Das Update ist auch für die Ubuntu-Ableger Kubuntu, Edubuntu und Xubuntu verfügbar.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Viele Fehler behoben die Entwickler im grafischen Installer der Live-CD, so dass dieser nicht mehr so häufig abstürzen soll. Im Partitionierungs-Werkzeug gab es zudem einige Änderungen, wodurch die Handhabung vereinfacht werden soll. Außerdem soll das Partitionierungs-Frontend GParted beim Anlegen von XFS-Partitionen mit eventuell auftretenden Problemen umgehen können, anstatt sich zu beenden.

Stellenmarkt
  1. Service Manager (m/w/d) Datenbanksysteme
    operational services GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen, Dresden, Ingolstadt, Wolfsburg
  2. Sachbearbeiter*in (m/w/d) Dokumentenmanagenement
    Paul-Ehrlich-Institut, Langen
Detailsuche

Die GNOME-Pakete sind nun größtenteils in der Version 2.14.3 enthalten, die diverse Fehler in den GNOME-Programmen behebt. Dazu gehört ein Problem, durch das sich PDF-Dateien nicht von einem FTP-Server öffnen ließen und die Dateitypenzuordnungen für OpenOffice.org arbeiten nun korrekt.

In Kubuntu aktualisierten die Entwickler die Qt-Bibliotheken, um die 32-Bit-Kompatibilität auf AMD64-Systemen sicherzustellen. Der Instant-Messenger Kopete kommt mit einem aktualisierten ICQ-Protokoll daher und ein Fehler wurde korrigiert, der zuvor den gesamten Desktop lahmlegte. In Xubuntu korrigierten die Ubuntu-Entwickler Probleme mit dem Menü-Editor.

In der Server-Variante verschwanden IMAP-Unterordner bei einem Update von Ubuntu 5.10, sofern der Dovecot-Mailserver verwendet wird. Ferner sind aktualisierte Übersetzungen in Ubuntu 6.06.1 enthalten und die WPA-Unterstützung arbeitet besser mit dem Netzwerk-Stack zusammen.

Ubuntu 6.06.1 steht ab sofort für x86, PowerPC und AMD 64 zum Download bereit. Kubuntu, Edubuntu und Xubuntu sind ebenfalls für diese Plattformen verfügbar. Alle Distributionen stehen als Desktop-CD mit grafischem und als Alternative-CD mit Text-Installer zur Verfügung, Ubuntu bietet darüber hinaus noch eine Server-Variante an.

Vorhandene Installationen lassen sich selbstverständlich über die Paketverwaltungswerkzeuge auf den neusten Stand bringen. Ein erneuter Download ist hierfür nicht notwendig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Willdochkeinerw... 11. Aug 2006

Ok, hast natürlich recht! :-)

Hami 11. Aug 2006

Muss man jetzt nach ein paar Wochen die neue Version installieren, oder reicht obiger...

kkk 11. Aug 2006

Sie sprechen von KDE und sprechen stabile API's an. Auch Gnome. War bei Ubuntu dabei...

Repositoryerklärer 11. Aug 2006

Frage ich mich auch!!!! Da merkt man das die Leute keine Texte und Infos durchlesen die...

Silent-PC 11. Aug 2006

Ubuntu ist einfach nur geil. Ist jetzt mein Hauptsystem geworden. Die alten CDs...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amtlicher Energiekostenvergleich  
Benzinkosten mehr als doppelt so teuer wie Ladestrom

Vom 1. Oktober an müssen große Tankstellen einen Energiekostenvergleich aushängen. Dabei schneiden Elektroautos derzeit am besten ab.

Amtlicher Energiekostenvergleich: Benzinkosten mehr als doppelt so teuer wie Ladestrom
Artikel
  1. Bundestagswahl 2021: Laschet und Scholz wollen beide Kanzler werden
    Bundestagswahl 2021
    Laschet und Scholz wollen beide Kanzler werden

    Die Union erzielt bei der Bundestagswahl 2021 ihr bislang schlechtestes Ergebnis. Dennoch will Spitzenkandidat Laschet Kanzler einer "Zukunftskoalition" werden.

  2. Bundesregierung: Erst 11 Prozent der Glasfaserförderung wurden ausgezahlt
    Bundesregierung
    Erst 11 Prozent der Glasfaserförderung wurden ausgezahlt

    Städte- und Gemeindebund verlangt, den Förder-Dschungel für Glasfaser zu beseitigen. Versuche gab es viele.

  3. Diablo 2 Resurrected im Test: Der dunkle Fürst der Zeitfresser ist auferstanden
    Diablo 2 Resurrected im Test
    Der dunkle Fürst der Zeitfresser ist auferstanden

    Gelungene Umsetzung für Konsolen, überarbeitete Grafik und Detailverbesserungen: Bei Diablo 2 Resurrected herrscht Lange-Nacht-Gefahr.
    Von Peter Steinlechner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (u. a. DeepCool Matrexx 55 V3 ADD-RGB WH 49,98€) • Thunder X3 TC5 145,89€ • Toshiba Canvio Desktop 6 TB ab 99€ • Samsung 970 EVO Plus 2 TB 208,48€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • WISO Steuer-Start 2021 10,39€ • Samsung Odyssey G7 499€ [Werbung]
    •  /