Ubuntu 6.06.1 LTS erschienen
Viele Fehler behoben die Entwickler im grafischen Installer der Live-CD, so dass dieser nicht mehr so häufig abstürzen soll. Im Partitionierungs-Werkzeug gab es zudem einige Änderungen, wodurch die Handhabung vereinfacht werden soll. Außerdem soll das Partitionierungs-Frontend GParted beim Anlegen von XFS-Partitionen mit eventuell auftretenden Problemen umgehen können, anstatt sich zu beenden.
Die GNOME-Pakete sind nun größtenteils in der Version 2.14.3 enthalten, die diverse Fehler in den GNOME-Programmen behebt. Dazu gehört ein Problem, durch das sich PDF-Dateien nicht von einem FTP-Server öffnen ließen und die Dateitypenzuordnungen für OpenOffice.org arbeiten nun korrekt.
In Kubuntu aktualisierten die Entwickler die Qt-Bibliotheken, um die 32-Bit-Kompatibilität auf AMD64-Systemen sicherzustellen. Der Instant-Messenger Kopete kommt mit einem aktualisierten ICQ-Protokoll daher und ein Fehler wurde korrigiert, der zuvor den gesamten Desktop lahmlegte. In Xubuntu korrigierten die Ubuntu-Entwickler Probleme mit dem Menü-Editor.
In der Server-Variante verschwanden IMAP-Unterordner bei einem Update von Ubuntu 5.10, sofern der Dovecot-Mailserver verwendet wird. Ferner sind aktualisierte Übersetzungen in Ubuntu 6.06.1 enthalten und die WPA-Unterstützung arbeitet besser mit dem Netzwerk-Stack zusammen.
Ubuntu 6.06.1 steht ab sofort für x86, PowerPC und AMD 64 zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Kubuntu(öffnet im neuen Fenster), Edubuntu(öffnet im neuen Fenster) und Xubuntu(öffnet im neuen Fenster) sind ebenfalls für diese Plattformen verfügbar. Alle Distributionen stehen als Desktop-CD mit grafischem und als Alternative-CD mit Text-Installer zur Verfügung, Ubuntu bietet darüber hinaus noch eine Server-Variante an.
Vorhandene Installationen lassen sich selbstverständlich über die Paketverwaltungswerkzeuge auf den neusten Stand bringen. Ein erneuter Download ist hierfür nicht notwendig.
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