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Motorola schwört auf Linux ...

... und Windows Mobile und Symbian. Motorola will sein Engagement für Linux auf Mobiltelefonen ausweiten, verkündete der Handy-Hersteller auf der LinuxWorld-Konferenz in San Francisco. Gleichwohl werde Motorola weiterhin Geräte mit Windows Mobile und SymbianOS fertigen und diesen Smartphone-Plattformen keineswegs den Rücken kehren.
/ Ingo Pakalski
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Wie Mark VandenBrink, Senior Director und Lead Architect bei Motorolas Mobile Devices Software Abteilung, gegenüber dem US-Magazin PCWorld.com(öffnet im neuen Fenster) erklärte, werde sich der Konzern sehr stark auf die Entwicklung von Mobiltelefonen mit Linux konzentrieren. Gegenüber dem US-Magazin Cnet.com(öffnet im neuen Fenster) konkretisierte Greg Besio, seines Zeichens Vice President der Mobile Device Software Abteilung bei Motorola, den Plan, in den nächsten Jahren 50 bis 60 Prozent aller Motorola-Mobiltelefone mit Linux zu bestücken. Bislang engagiert sich Motorola stark im Bereich von Linux-Handys, aber außerhalb Asiens spielen diese Gerätetypen kaum eine Rolle am Markt.

So ist das Linux-Smartphone A780 von Motorola zwar in Deutschland verfügbar, aber kaum verbreitet. Motorola wolle im Jahr 2007 verstärkt Linux-Mobiltelefone auf den europäischen Markt bringen. Diese sollen dann zu einem Preis von 100,- bis 300,- US-Dollar zu haben sein und besonders in diesem Preissegment sieht Motorola die Zukunft für Linux-Taschentelefone. Für Motorola habe die Linux-Plattform den Vorteil, dass der Handy-Hersteller neue Funktionen in das Betriebssystem integrieren könne, ohne darauf zu warten, dass der Betriebssystem-Anbieter entsprechend handele.

VandenBrink bekräftigte aber, dass das Linux-Engagement andere Smartphone-Plattformen nicht beeinflusse. So werde der Handy-Hersteller weiterhin Produkte mit Windows Mobile und SymbianOS entwickeln und auf den Markt bringen. Dies hänge auch davon ab, was für Forderungen bestimmte Märkte haben. Während SymbianOS in Europa sehr stark verbreitet ist, fristet das Smartphone-Betriebssystem in den USA eher ein Nischendasein.

Bereits seit langem engagiert sich Motorola in der Entwicklung einer Linux-Plattform für Mobiltelefone. Anlässlich der LinuxWorld-Konferenz gaben die Open Source Development Labs (OSDL) und das Linux Phone Standards Forum (LiPS) ihre Zusammenarbeit bekannt. Beide Gruppen wollen gemeinsam die Verbreitung von Linux auf Mobiltelefonen und anderen mobilen Geräten beschleunigen. Damit solle vor allem eine Fragmentierung des Marktes verhindert werden.


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