Intels Linux-Treiber für proprietäres Modul vorbereitet

Zusatzmodul wird nicht unter einer freien Lizenz stehen

Der von Intel veröffentlichte freie 3D-Grafiktreiber für Linux ist für den Zugriff auf ein proprietäres Modul vorbereitet. Dieses ist derzeit zwar noch nicht verfügbar, Intel bestätigte aber bereits, dass es nicht unter einer freien Lizenz veröffentlicht würde.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit der Ankündigung eines freien Grafiktreibers sorgte Intel in der vergangenen Woche für einiges Aufsehen in der Linux-Gemeinde. Kurz darauf fragte Nicholas Miell auf der Linux-Kernel-Mailingliste, was es mit dem Modul "intel_hal.so" auf sich habe. Auf dieses wird im Mesa-Teil des Quelltextes verwiesen.

Der bei Intel angestellte X.org-Entwickler Keith Packard antwortete und erklärte, es handele sich um Dinge, die Intel nicht im Quelltext veröffentlichen könne. Unter anderem um Macrovision-Register-Funktionen. Allerdings sei das Modul optional, müsse also nicht eingesetzt werden.

Vor allem wisse man bei Intel auch noch nicht, wie und wann das Binärmodul veröffentlicht werden soll, erklärte Packard. Der Treiber würde in jedem Fall auch ohne das Modul funktionieren und man müsse keine Funktionseinschränkungen hinnehmen. Allerdings weist er auch drauf hin, dass die Verweise auf das Modul nur in den unter der MIT-Lizenz stehenden Treiberteilen zu finden sind, nicht in denen unter der GPL. Insofern steht es Intel frei einen Teil nicht im Quelltext zu veröffentlichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /