Kommerzieller Debian-Support von HP
Allerdings bleiben Novell und Red Hat auch bei HP die bevorzugten Linux-Partner, Debian steht was das Marketing angeht in der zweiten Reihe. Dennoch, HP wird kommerziellen Support für Debian anbieten und in gewisser Weise steht HP dem Debian-Projekt näher als seinen kommerziellen Linux-Partnern.
Beispielsweise ist der ehemalige Debian-Projektleiter Bdale Garbee(öffnet im neuen Fenster) heute als Chief Technologist bei HP für die Bereiche Open Source und Linux zuständig. Auch Bruce Perens, ebenfalls einst Debian-Projektleiter, arbeitete lange Zeit für HP. Zudem kommt Debian bei HP schon seit geraumer Zeit zum Einsatz, das Engagegement für Debian reicht rund 10 Jahre zurück.
Laut Linuxworld Australia(öffnet im neuen Fenster) will HP Debian nicht nur auf ProLiant- und BladeSystem-Servern unterstützen, mit dem HP t5725 ist auch ein Thin-Client-Server geplant. CNet(öffnet im neuen Fenster) macht vor allem wachsenden Preisdruck als Grund für HPs erweitertes Linux-Engagement aus, denn bei Debian fallen eben keine Abo-Gebühren an, wie sie Red Hat oder Novell verlangen.
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