Schnellere Fehlerkorrekturen für Linux-Kernel 2.4
Neues Veröffentlichungsmodell für den 2.4er-Kernel
Der Linux-Kernel 2.4 erhält zukünftig auch schneller Korrekturen. Der neue Maintainer der Serie, Willy Tarreau, hat die Version 2.4.33.1 veröffentlicht, mit der die 2.4er-Serie erstmals das bereits vom Kernel 2.6 bekannte Veröffentlichungsmodell übernimmt.
Kurz nach Veröffentlichung des Linux-Kernels 2.4.33 hat Kernel-Maintainer Willy Tarreau nun die Version 2.4.33.1 freigegeben. Diese stopft unter anderem zwei Sicherheitslücken, durch die lokale Denial-of-Service-Angriffe möglich waren.
Damit übernimmt nun auch die 2.4er-Serie die beim Kernel 2.6 seit längerem angewandte Versionierung, bei der Fehler in weiteren Unterversionen behoben werden. Korrekturen können die Entwickler damit schneller an die Anwender weitergeben.
Welche Patches Tarreau in die Unterversionen integrieren möchte, schrieb er nicht. Beim 2.6er-Kernel muss ein solcher Patch mehrere Kriterien erfüllen: Er darf nicht länger als 100 Zeilen sein und nur ein Problem auf einmal beheben. Außerdem muss er mindestens einen Fehler, Oops, Hang oder ein echtes Sicherheitsproblem beheben. Patches werden ferner nur akzeptiert, wenn sie tatsächlich auftretende Probleme beheben, nicht wenn sie sich theoretischen Fehlern widmen.
Der Kernel 2.4.33.1 steht ab sofort unter kernel.org zum Download bereit.
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Woher weißt du, dass es am Kernel liegt? MFG Dennis
Auf einen Verblendeten mehr oder weniger kommt es auch nicht drauf an!
Ich denke mal damit das ding länger *stabil* ist. Stabil die Software nämlich nur, wenn...
Ich bin mir gerade unsicher, ob ich weinen oder lachen soll. Beides schaffe ich leider...