IBM setzt auch jenseits von Linux auf Open Source

Roadmap für acht Open-Source-Initiativen vorgelegt

Auf dem Erfolg von Linux aufbauend möchte IBM in nächster Zeit an acht weiteren Open-Source-Lösungen arbeiten. Darunter sind Entwicklungswerkzeuge und Web-Application-Server. Die IBM-Entwickler beschäftigen sich weiterhin mit der vollen Unterstützung der Cell-Prozessoren durch Linux.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Insgesamt acht Initiativen bei IBM sollen sich Open-Source-Anwendungen widmen, um so offene Lösungen und Standards weiter zu verbreiten. Dazu plant IBM die Eclipse Rich Client Platform weiter zu unterstützen um so die Entwicklung plattformunabhängiger Anwendungen voranzutreiben. Passend dazu möchte IBM auch weitere Entwicklungswerkzeuge für Eclipse anbieten.

Im Bereich der Web-Applikations-Server greift das Unternehmen auf freie Apache-Projekte wie Geronimo zurück. Bei den Data-Servern entwickelt IBM Lösungen auf Basis von Apache Derby und der kostenlosen Datenbank IBM DB2 Express-C. Auch dem System-Management möchte sich die Firma weiter widmen und bezieht hier auch das Aperi-Storage-Projekt mit ein.

Ein weiterer Punkt in IBMs Open-Source-Strategie sind die offenen Hardware-Architekturen, wobei Power.org und Blade.org weiter unterstützt werden sollen. Zusätzlich soll es Unterstützung für offene Grid-Plattformen geben und IBM möchte Kunden Beratung im Open-Source-Bereich anbieten.

Ferner gibt es auch weitere Bemühungen in Richtung Linux. So arbeiten die Entwickler an der vollen Unterstützung des Cell-BE-Prozessors durch den Linux-Kernel und auch neue Sicherheitsfunktionen sind für IBM ein Thema. Dabei kooperiert die Firma vor allem mit Red Hat, um Red Hat Enterprise Linux 5 kompatibel zu dem Common Criteria Evaluated Assurance Level 4+ und Labeled Security Protection Profile zu machen. Doch auch mit Novell wird an der Sicherheitslösung AppArmor gearbeitet.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist Open-Source-Virtualisierung. In diesem Bereich möchte sich IBM vor allem der Unterstützung durch die Power-Architektur widmen, aber auch Sicherheits- und System-Management-Funktionen beisteuern.

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