Microsoft dünnt Mac-Produkte weiter aus

Virtual PC für Intel-Macs kommt nicht

Microsoft stellt die Virtualisierungssoftware Virtual PC ein - zumindest für die Mac-Welt. Eine Virtual-PC-Variante für Intel-Macs wird es folglich nicht geben. Erst seit einem knappen Monat verteilt Redmond die Windows-Version von Virtual PC gratis. Mit dem Ende von Virtual PC für MacOS schickt der Software-Gigant nach dem Internet Explorer und dem Windows Media Player ein weiteres Mac-Produkt auf das Altenteil.

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Der Aufwand sei zu groß, die Software auf die Apple-Intel-Plattform zu hieven, begründete Microsoft das Aus von Virtual PC unter anderem gegenüber dem US-Magazin BetaNews. Damit kommt Redmonds Rückzug kurz nach der Ankündigung von VMware, eine Mac-Version der Virtualisierungslösung auf den Markt zu bringen. Seit Juni 2006 gibt es bereits die Virtualisierungslösung Parallels Desktop für Intel-Macs, um Windows und MacOS parallel zu betreiben.

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Noch Anfang 2006 bekräftigte Microsoft sein Engagement für die Mac-Plattform, während der aktuelle Rückzug ein weiteres Ausdünnen der Aktivitäten Microsofts im Mac-Markt bedeutet. Abermals bekräftigte der Software-Gigant, an einer Intel-Mac-Version seiner Office-Version zu arbeiten. Wann damit zu rechnen ist, wurde aber noch nicht verraten. Fest steht bislang nur, dass Microsofts kommendes Office-Paket für MacOS auf Visual-Basic-Unterstützung verzichten und stattdessen auf die Apple-Pendants AppleScript und Automator setzen wird.

Auch der Messenger für Mac soll eine Überarbeitung erfahren und im Laufe des Jahres in der Version 6.0 erscheinen. Dann wird der Instant-Messenger auch Nachrichten mit Yahoo-Nutzern austauschen können, nachdem Microsoft und Yahoo vor knapp einem Monat ihre Instant-Messaging-Netze zusammengeschaltet haben. Zudem wird die Bedienoberfläche für den Messenger für Mac 6.0 überarbeitet und eine Anbindung an iTunes realisiert. Welche weiteren Neuerungen die Software erhalten wird, ist noch nicht bekannt.

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