Apples Leopard kommt mit Zeitmaschine
Die Software Boot Camp, mit der sich Windows XP auf einem Intel-Mac booten lässt, soll in Leopard enthalten sein. Auch eine neue Version von Front Row mit Video-Podcast-Unterstützung sowie eine verbesserte Fassung der Webcam-Software Photo Booth, die nun mehr Kameras unterstützen soll.
Eine weitere Neuerung ist die Funktion "Spaces", die virtuelle Desktops bereit stellt, in die Anwendungen hinein geöffnet werden können. So lassen sich diese gruppieren, beispielsweise nach Aufgabengebieten getrennt. Die verschiedenen Spaces werden aus der Vogelperspektive gezeigt und können per Tastendruck oder Mausklick ausgewählt werden.
Der eingebaute Mail-Client wurde mit Templates, Notizfunktionen und einer Aufgabenliste aufgehübscht. Mail kann nun auch RSS-Feeds anzeigen. Spezielle Postfächer sammeln alle Nachrichten zu einem bestimmten Thema an einem Ort.
Das Kommunikationsprogramm iChat kann nun mit mehreren Logins umgehen, bietet animierte Icons, Videoaufzeichnung sowie einen Unsichtbar-Knopf. Dazu kommt eine Art Bluescreening, das Videochatpartner vor eine Hintergrundgrafik oder -Video montiert, ohne das man eine einfarbige Leinwand im Zimmer benötigt.
Das "iChat Screen Sharing" ermöglicht das Filmen des eigenen Desktops, womit man dem Kommunikationspartner beispielsweise eine Softwarefunktion näher bringen oder mit diesem zusammen arbeiten kann. "iChat Theater" erlaubt die Vorführung einer Diashow, eines QuickTime Movies oder einer Keynote-Präsentation in einem iChat-Fenster.
Mit Dashcode können Entwickler vorgefertigte Templates modifizieren, um eigene Widgets mit Bildern, Podcasts und RSS-Quellen zu erstellen. In Dashcode ist ein visueller Editor für HTML und CSS sowie JavaScript und ein Debugger enthalten. Eine einfachere Widget-Selbstbaufunktion ist der Web Clip, mit dem sich beispielsweise täglich Bilder von einer Website aktualiert herunterladen lassen – auf der Veranstaltung musste dazu der Dilbert-Comic herhalten.
MacOS X Leopard soll im Frühjahr 2007 erscheinen.
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