Offene Linux-Plattformen für den Mobilfunk

OSDL und LiPS entwickeln gemeinsam

Die Open Source Development Labs (OSDL) und das Linux Phone Standards Forum (LiPS) arbeiten künftig zusammen, um die Verbreitung von Linux auf Mobiltelefonen und anderen mobilen Geräten zu beschleunigen. Durch die Kooperation wollen die Beteiligten zudem eine Fragmentierung des Marktes verhindern.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Gemeinsam wollen die OSDL und das LiPS die Fragmentierung von Linux-Plattformen für mobile Geräte verhindern und gemeinsam offene, flexible und anpassbare Lösungen entwickeln. Durch diese Zusammenarbeit erhoffen sich beide, dass ihre Einzelleistungen einen höheren Nutzen bringen. Die OSDL konzentrieren sich mehr auf den Kernel und die Betriebssystemebene, während sich das LiPS den Anwendungen widmet.

Beide Organisationen sollen sich nun auch gegenseitig auf Veranstaltungen präsentieren und ihre Spezifikationen untereinander tauschen. Bei neuen Anforderungen für mobile Linux-Geräte wollen beide ebenfalls zusammenarbeiten.

Die Access-Tochter PalmSource ist einer der Mitbegründer des LiPS und erwartet von der Zusammenarbeit eine Beschleunigung bei der Entwicklung entsprechender Geräte. PalmSource hat anlässlich der LinuxWorld-Konferenz ein Entwickler-Netzwerk für den PalmOS-Nachfolger Access Linux-Plattform (ALP) gestartet und weitere Ankündigungen rund um ALP verkündet.

Die OSDL haben im Oktober 2005 ihre Mobile Linux Initiative gegründet, um Linux fit für mobile Plattformen zu machen. Das im November 2005 gegründete LiPS hingegen legt unter anderem APIs fest, um die Entwicklung, Inbetriebnahme und Zusammenarbeit von Anwendungen für mobile Linux-Versionen zu vereinfachen.

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