Linux-Distribution Freespire 1.0 ist fertig
Viele Änderungen gegenüber dem Release Candidate gibt es allerdings nicht: Im Installer lässt sich nun das zu verwendende Dateisystem auswählen und es wurden Fehler im Werkzeug zur Konfiguration des Internetzugangs behoben. Ferner wurden Probleme mit dem Freespire-KDE-Theme korrigiert und auch der Browser Lbrowser und der E-Mail-Client Lmail erhielten noch einige Korrekturen.
Freespire 1.0 setzt den Linux-Kernel 2.6.14 ein. Als X-Server wird X.org 6.9 verwendet und die Desktop-Umgebung KDE ist in der Version 3.3.2 enthalten. Daneben liefert Freespire aber auch GNOME 2.8.0 und GTK+ 2.6.10 mit. Als Office-Paket setzt die Distribution auf OpenOffice.org 2.0.1 .
Wie die kommerzielle Linspire-Version integriert Freespire das Click-and-Run-Warehouse (CNR), über das sich Software teils kostenpflichtig installieren lässt. Im Unterschied zu den meisten kostenlosen Distributionen enthält Freespire auch proprietäre Treiber, Codecs und Software von Drittanbietern. So können ohne Umwege Dateien in den Formaten MP3, Windows Media, QuickTime und Real Media wiedergegeben werden. Ferner sind Treiber für Grafikkarten von ATI und Nvidia sowie proprietäre WLAN-Treiber enthalten, um entsprechende Hardware direkt nutzen zu können.
Die angekündigte Open-Source-Variante der Distribution ist nun ebenfalls verfügbar – diese enthält keine der proprietären Techniken. Freespire 1.0 steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit, zusätzlich gibt es ein Image(öffnet im neuen Fenster) für den VMware Player.
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