AVM wartet mit einem kostenlosen Firmware-Update für die Fritz!Box Fon WLAN 7170 auf, mit dem der DSL-VoIP-Router um einige aus dem Fritz-Labor bekannte Funktionen erweitert wird. Derweil finden sich im Fritz-Labor weitere Neuerungen wie ein Eco-Modus, der den Stromverbrauch der Geräte senken soll, und die Möglichkeit, die Fritz-Box zum Windows-Datei-Server zu machen.
Obwohl Oracle mit seinem "Unbreakable Linux" im Geschäft von Red Hat wildert, kann Red Hat mit guten Zahlen für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2006/2007 aufwarten.
Die Virtualisierungslösung Parallels Desktop für Mac wartet in der kommenden Version auch mit Unterstützung für USB 2.0 auf. In der aktuellen Beta-Version ist sie bereits vorhanden. Bestehende Kunden erhalten das Update kostenlos.
Suns 3D-Desktop "Project Looking Glass" ist in der Version 1.0 erschienen. Die Open-Source-Software stellt Objekte und Fenster in einer dreidimensionalen Ansicht dar, was neue Nutzungsformen ermöglichen soll.
Samsung wird seine Handys demnächst mit dem Webbrowser Opera bestücken. Jüngst haben die Koreaner mit dem norwegischen Browser-Spezialisten ein Lizenzabkommen für die Nutzung von Opera Mobile geschlossen. Der Browser läuft bislang unter Symbian Series 60 und Windows Mobile.
Eine Gruppe von Sicherheitsexperten will den Januar 2007 nutzen, um jeden Tag eine Sicherheitslücke in Apples Betriebssystem oder MacOS-X-Programmen aufzudecken, berichtet der Journalist Brian Krebs in seinem Blog für die Washington Post.
Eine Sicherheitslücke in MacOS X 10.4 erlaubt mit einer präparierten Webseite das Ausspähen von lokalen Informationen über Quicktime für Java und den Quartz Composer. Mit dem aktuellen Sicherheits-Update schließt Apple diese Lücke, die nur MacOS X 10.4.x und die Serverversion des Betriebssystems betrifft.
Trolltech hat seine Linux-basierte Embedded-Plattform Qtopia in der Version 4.2.0 veröffentlicht, nun auch als Open Source unter der GPL. Darüber hinaus bringt die Software für Handys und PDAs einige neue Funktionen mit.
Schon länger liebäugelt Apple mit der Integration von Suns freiem Dateisystem ZFS in das eigene Betriebssystem MacOS X. Mit der kommenden Version 10.5 alias Leopard könnte es denn so weit sein. Erste Entwicklerversionen von Leopard bringen eine erste, aber wohl noch nicht vollständige Unterstützung mit.
Microsoft hat eine durchsuchbare Datenbank der Hardware-Tests mit Windows Vista veröffentlicht. Darin finden sich sowohl Angaben zu kompletten Produkten wie Chipsätzen, aber auch Angaben zu einzelnen Treibern, die sich teils widersprechen.
Das "ZFS on Linux"-Projekt stellt mit der Version 0.3.0 eine Möglichkeit bereit, ZFS-Dateisysteme unter Linux zu lesen. Erstmals erlaubt es die Portierung von Suns Dateisystem Linux-Nutzern nun, ZFS-Partitionen zu mounten.
Die Free Software Foundation (FSF) startet eine Kampagne gegen Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista. BadVista.org soll Computernutzer auf die von Vista ausgehenden Nachteile hinweisen und Alternativen aus dem Bereich freier Software vorstellen.
Seitdem Windows Vista an Unternehmenskunden ausgeliefert wird, sollen gecrackte Kopien von Windows Vista die Runde machen. Das Betriebssystem werde mit Dateien aus den Vorabversionen vermischt, um so die Aktivierungsfunktionen von Vista zu umgehen, heißt es aus Redmond. Mit einem Update will Microsoft solchen Machenschaften ein Ende bereiten.
Bereits am Dezember-Patch-Day haben Winboard.org und WinFuture.de erste inoffizielle Patch-Pakete für Windows angeboten. Nun stehen die Patch-Sammlungen für alle Windows-Ausführungen bereit und Winhelpline hat als dritter deutscher Anbieter solcher Patch-Pakete nachgezogen. Die Patch-Sammlungen enthalten die in diesem Monat veröffentlichten Sicherheits-Patches für Windows, den Internet Explorer, Outlook Express und den Windows Media Player.
MySQL 4.0 hat das Ende seines Lebenszyklus erreicht, Updates gibt es künftig nur noch für zahlende Kunden. Berichten, das Unternehmen habe seine Unterstützung für Debian eingestellt, tritt das Unternehmen entgegen.
Proprietäre Linux-Treiber sind unter den Kernel-Entwicklern generell unbeliebt und nun scheint es, als hätte ihr letztes Stündlein geschlagen. Linux-Entwickler Greg Kroah-Hartman hat auf Wunsch von Andrew Morton einen Patch eingereicht, der klarstellt, dass ab 1. Januar 2008 keine proprietären Treiber mehr akzeptiert werden. Noch wird aber diskutiert ob dieser Patch in den offiziellen Kernel aufgenommen werden soll.
Mit seinem Robotics Studio will Microsoft im Roboter-Bau Fuß fassen und verspricht eine einheitliche Entwicklungsplattform auf Windows-Basis. Mit dem Robotics Studio sollen sich Roboter-Applikationen für unterschiedliche Hardware-Plattformen entwickeln lassen. Zugleich startet Microsoft ein Partnerprogramm rund um die neue Software.
Eigentlich sollte der PalmOS-Nachfolger "Access Linux Platform" (ALP) noch in diesem Jahr erscheinen. Diesen Termin kann der Hersteller Access aber nicht einhalten, so dass die kommende PalmOS-Generation erst in der ersten Jahreshälfte 2007 fertig wird.
Am Patch-Day für den Monat Dezember 2006 korrigiert Microsoft Sicherheitslücken in Windows, im Internet Explorer, in Outlook Express, im Windows Media Player und in Visual Studio. In vielen der Fälle können diese Sicherheitslecks zur Ausführung beliebigen Programmcodes missbraucht werden, so dass sich Fremde eine umfassende Kontrolle über andere Systeme verschaffen können.
Die OpenPKG GmbH hat zu ihrem ersten Geburtstag eine Unternehmensversion der freien und plattformübergreifenden Paketverwaltung OpenPKG veröffentlicht. OpenPKG Enterprise 1 basiert auf dem entsprechenden Community-Projekt, richtet sich aber gezielt an Geschäftskunden.
XenSource hat zwei neue Virtualisierungsprodukte vorgestellt, die das Angebot rund um XenEnterprise ergänzen. Der neue XenServer richtet sich explizit an Anwender, die nur Windows als Gast laufen lassen wollen, während mit XenExpress nun auch ein kostenloses Produkt verfügbar ist. Alle Versionen basieren dabei auf der Open-Source-Software Xen in der Version 3.0.3.
Sun hat ein weiteres Update für sein Betriebssystem Solaris 10 veröffentlicht. In der neuen Version Solaris 10 11/06 sind nun auch die Trusted Extensions enthalten, die Sicherheitsfunktionen aus Trusted Solaris in das normale Solaris übertragen. Sun verspricht jedoch eine höhere Flexibilität. Weitere neue Funktionen bekam das Dateisystem ZFS.
Hätte Debian GNU/Linux 4.0 alias Etch eigentlich schon am 4. Dezember 2006 fertig sein sollen, war bereits Mitte November 2006 klar, dass dieser Termin nicht eingehalten werden kann. Nun haben die Entwickler das Archiv "eingefroren", so dass Pakete nicht mehr automatisch in Etch gelangen.
Erst vor wenigen Tagen wurde die von XenSource und VMware entwickelte Hypervisor-Schnittstelle in den aktuellen Entwicklungszweig des Linux-Kernels aufgenommen. Nun integrierte Linus Torvalds auch noch Patches, mit denen sich die Virtualisierungstechniken von AMD und Intel direkt nutzen lassen. Der Linux-Kernel 2.6.20 wird also gleich mehrere Neuerungen in Sachen Virtualisierung enthalten.
Sept Solutions gibt die Office-Software Mobile Office für Symbian S60 2nd Edition kostenlos ab. Mobile Office öffnet OpenDocument-Dateien ohne Konvertierung auf einem entsprechenden Symbian-Smartphone. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Software auch für Series 80 sowie UIQ erscheinen.
Gemeinsam hatten VMware und XenSource schon im Sommer 2006 ihren Ansatz einer einheitlichen Hypervisor-Schnittstelle für Linux vorgestellt. Nun hat Linus Torvalds diese in den zum Kernel 2.6.20 führenden Entwicklungszweig integriert, womit es möglich wird, eine Kernel-Version sowohl nativ als auch unter einem Hypervisor auszuführen.
Der Linux-Treiber "Madwifi" für WLAN-Karten mit Atheros-Chip enthält eine Sicherheitslücke, die es Angreifern ermöglicht, über eine drahtlose Verbindung Schadcode einzuschleusen und auf dem betroffenen System im Kernel-Space auszuführen. Verantwortlich dafür sind Buffer Overflows in Funktionen des Treibers. Ein Update steht bereits zur Verfügung.
Am allmonatlichen Patch-Day korrigiert Microsoft im Dezember 2006 mehrere Sicherheitslücken in Windows und kümmert sich um Visual Studio. Das jüngst bekannt gewordene Sicherheitsleck in Word lässt Redmond hingegen außen vor und veröffentlicht vorerst keinen Patch. Und das, obwohl Schadcode diese Sicherheitslücke bereits aktiv ausnutzt.
Sieben Monate sind seit der Veröffentlichung von Suse Linux 10.1 vergangen. Nun steht mit OpenSuse 10.2 nicht nur eine neue Version der Suse-Distribution zum Download bereit, sondern auch die erste, die unter diesem Namen firmiert. Große Neuerungen bringt OpenSuse dabei nicht mit, die Entwickler konzentrierten sich mehr darauf, die Pakete auf den aktuellen Stand zu bringen.
Linus Torvalds hat Patches von Sony Computer Entertainment in den Linux-Kernel aufgenommen, womit die nächste stabile Version 2.6.20 die Spielekonsole PlayStation 3 (PS3) direkt unterstützt. Mit einem von Sony bereitgestellten Bootloader ist die Installation eines weiteren Betriebsystems auf der PS3 möglich. Allerdings darf der Linux-Kernel nicht die komplette Hardware direkt ansprechen.

Die Debian-Live-CD Grml ist in der Version 0.9 erschienen und bringt neben aktualisierten Paketen einige neue Treiber mit. Software-RAID soll sich nun einfacher nutzen lassen. Die schlanke Variante Grml-Small ist in der neuen Version 0.3 freigegeben worden und enthält einige neue Programme.
Ulteo ist eine neue Linux-Distribution, die mit neuen Konzepten zur Nutzung aufwarten soll. Dahinter steckt der Mandrake-Gründer Gaël Duval. Zu seinen Konzepten gibt es allerdings bisher keine näheren Informationen. Eine erste Alpha-Version gibt jedoch einen Ausblick auf die Ubuntu-basierende Distribution mit KDE-Desktop.
Die Ubuntu-Entwickler haben eine erste Alpha-Version von "Feisty Fawn" veröffentlicht. Damit gibt es zumindest schon eine Vorschau auf die nächste Version der Ubuntu-Distribution, wenngleich bis zum geplanten Erscheinungstermin im April 2007 noch einige Änderungen anstehen. Ubuntu nutzt unter anderem eine neue GNOME-Version.
Das innovative Element von Nintendos Spielekonsole Wii ist ohne Zweifel der Controller. Ein japanischer Entwickler hat nun einen Weg gefunden, die Wii-Fernbedienung an den Mac anzuschließen und seine Signale auszuwerten. Die passende Software stellt er kostenlos zur Verfügung. GlovePIE leistet Ähnliches für PC-Nutzer.
Die X.org-Entwickler haben den dritten Release Candidate (RC) ihres X-Servers in der Version 7.2 veröffentlicht. Damit werden noch einige Fehler korrigiert. Sofern nun keine großen Probleme mehr auftreten, soll die fertige Version am 11. Dezember 2006 erscheinen. Enthalten sind unter anderem auch neue Versionen der Grafikchip-Treiber.
Aktuelle Entwicklerversionen des freien Windows-Klons ReactOS laufen auf Intel-Macs. Dazu benötigt das Betriebssystem Apples Boot Camp. Auch als Gastsystem in Parallels' Virtualisierungssoftware startet ReactOS nun. Noch 2006 soll eine neue Version des Betriebssystems erscheinen.
Nachdem sich Andrew Morton des Reiser4-Quelltextes annahm, peilte er eine Integration in den Linux-Kernel für die kommende Version 2.6.20 an. Doch auch damit wird es nun nichts. In seiner Übersicht, welche Patches an Linus Torvalds für den stabilen Kernel weitergegeben werden, sind die Reiser4-Patches weiterhin zum Verbleib in Mortons Entwicklungszweig markiert.
Microsoft will auf den Bildungs-Notebooks von Nicholas Negropontes Projekt One Laptop per Child (OLPC) Windows laufen lassen, berichtet VNUnet.com. Von Hause aus werden die Geräte mit Linux ausgeliefert, beim Design sei aber bewusst Rücksicht auf Microsofts Betriebssystem genommen worden.
Das Fedora-Projekt hat nun auch eine offizielle Live-CD auf Basis von Fedora Core 6 veröffentlicht - wenn auch nur als Beta-Version. Bisher bot das Projekt selbst keine Live-CDs an, nahm dies jedoch kürzlich im Rahmen einer Umstrukturierung in Angriff.
Die für die Verwendung in Clustern angepasste Knoppix-Version ParallelKnoppix ist in der Version 2.0 erschienen, die nur noch das Message Passing Interface (MPI) verwendet. Das Setup soll sich zur Wiederverwendung speichern lassen. Da es sich um eine Live-CD handelt, muss ParallelKnoppix nicht installiert werden, um verteilte Berechnungen durchzuführen.
Mit einem weiteren kostenlosen Beta-Update für die Virtualisierungslösung Parallels Desktop bietet die MacOS-X-Software nun einen so genannten Coherence-Modus, bei dem Windows-Anwendungen direkt auf dem Mac-Desktop laufen. Außerdem lässt sich die mittels Bootcamp auf dem Rechner eingerichtete Windows-XP-Installation innerhalb von Parallels starten.
Novell hat seinen Open Enterprise Server in der Version 2 angekündigt, der komplett unter Linux laufen wird. Ab 2007 soll die neue Version erhältlich sein und dann auch Virtualisierungsfunktionen mit an Bord haben.

Microsoft hat mit der Auslieferung von Windows Vista, Office 2007 und Exchange Server 2007 für Unternehmen mit Volumenlizenzverträgen begonnen. Auch in Deutschland steht die neue Software Unternehmenskunden ab sofort zur Verfügung. Ab 30. Januar 2007 sollen Windows Vista und Office 2007 dann auch an Privatkunden ausgeliefert werden.
Konnten bislang nur Besitzer von Smartphones mit dem Symbian-Betriebssystem der Series 60 die interaktiven Yahoo-Webdienste nutzen, will Nokia zukünftig auch Käufern von Handys mit Series 40 als Betriebssystem den Zugriff ermöglichen. Yahoo Mail und Yahoo Messenger sollen beispielsweise auf dem Nokia 6300, dem Nokia 5300 XpressMusic und dem Nokia 5200 angeboten werden.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 2.6.19 freigegeben, unter dessen Neuerungen vor allem gleich zwei neue Dateisysteme hervorstechen. Zusätzlich gibt es einen neuen Treiber für Parallel-ATA-Geräte, der auf den Arbeiten an den SATA-Treibern aufsetzt. Der alte Treiber ist jedoch noch immer vorhanden - anders sieht es da bei den Sound-Treibern aus: Teile des Open-Sound-Systems wurden entfernt, hier bleibt nur noch ALSA zu nutzen. Darüber hinaus wird beispielsweise die IP-Erweiterung "Mobile IPv6" unterstützt.
Das von Linux stammende File System in Userspace (FUSE) wird nun auch auf Solaris portiert. Als Ausgangspunkt dient dabei die bereits existierende FreeBSD-Version von FUSE, die Entwicklung findet im Rahmen des OpenSolaris-Projektes statt. Über FUSE können Nutzer Dateisysteme unabhängig vom Kernel mounten.
Beim Online-Händler Alternate finden sich seit kurzem Preise für die System-Builder-Versionen des XP-Nachfolgers Windows Vista. Zuvor waren nur die Preise für die deutlich teureren Upgrade- und Vollversionen bekannt.
Nokia hat für das erste Quartal 2007 vier neue Handys vorgestellt. Das Mittelklasse-Smartphone 6290 wartet mit Symbian S60 auf, das Nokia 6086 stellt ein UMA-Handy dar, das kontinuierliches Telefonieren ermöglicht, auch wenn der WLAN-Hotspot plötzlich durch das Mobilfunknetz ersetzt wird. Und schließlich sollen zwei einfache Handys ohne allzu viel Schnickschnack ihren Weg in die Läden finden.

Ab sofort ist die Version 4 der Linux-Distribution Xandros in der "Professional Desktop"-Fassung erhältlich. Damit stellt der Linux-Anbieter seine Distribution zusätzlich in einer Version vor, die auf dem Unternehmens-Desktop laufen und sich besonders in bestehende Windows-Umgebungen integrieren soll. Auch der Linux-Desktop selbst ist auf Windows-Anwender ausgerichtet und soll ab Anfang Dezember 2006 zusätzlich auf Deutsch erhältlich sein.
Das französische Parlament wird im Sommer 2007 damit beginnen, die Arbeitsplätze auf Linux umzustellen. Neben Linux als Betriebssystem soll mit OpenOffice.org und Firefox noch weitere Open-Source-Software auf den Rechnern zum Einsatz kommen. Ausschlaggebend für den Wechsel war eine Studie.