Neues Update für Novells Echtzeit-Linux
Zu den neuen Funktionen in der aktualisierten Fassung von SLERT 10 zählt das CPU Shielding, mit dem sich ein Prozessor exklusiv für bestimmte Aufgaben reservieren lässt. Da Echtzeitsysteme(öffnet im neuen Fenster) wie SLERT auf Server mit mehreren Prozessoren ausgelegt sind, lässt sich diese Funktion hier durchaus sinnvoll nutzen.
Zudem können Prozesse ihre Priorität nun vererben. Damit wird die Prioritätsinversion verhindert, die auftreten kann, wenn mindestens drei Prozesse laufen – ein Prozess kann dabei einen Prozess mit höherer Priorität unter Umständen verdrängen. Neu sind auch die hochauflösenden Timer und OFED 1.2.5 ist für Infiniband-Unterstützung enthalten.
Das auf den Betrieb in zeitkritischen Umgebungen, wie dem Finanzsektor, ausgelegte SLERT 10 kostet 2.500,- US-Dollar für ein einjähriges Abonnement. Das aktuelle Update ist für Kunden mit laufendem Vertrag kostenfrei.
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