• IT-Karriere:
  • Services:

Android - Handy à la Google

Offene Mobil-Plattform auf Linux-Basis

Nach einer langen Zeit von Spekulationen und Gerüchten über das "Google Phone" hat Google nun seine Mobilfunk-Strategie vorgestellt. Unter dem Namen "Android" hatte Google unter anderem zusammen mit T-Mobile, HTC, Qualcomm und Motorola eine offene Plattform für Mobilgeräte auf Linux-Basis vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit Android sollen sich neue Ideen im Mobilfunk schneller und zu geringeren Kosten umsetzen lassen, verspricht Google. Insgesamt sind 34 Unternehmen an der "Open Handset Alliance" beteiligt, die hinter Android steht. Dabei soll die Android-Plattform der erste Schritt in Richtung eines integrierten mobilen "Software-Pakets" sein, das aus einem Betriebssystem, Middleware, einer benutzerfreundlichen Oberfläche und Anwendungen besteht. Erste Android-Telefone sollen in der zweiten Jahreshälfte 2008 auf den Markt kommen, die Android-Plattform selbst soll unter der Apache License v2 veröffentlicht werden.

Stellenmarkt
  1. Stadtverwaltung Eisenach, Eisenach
  2. Allianz Lebensversicherungs - AG, München

Noch verraten Google und Partner nicht viel über ihre Pläne. Am 12. November 2007 soll ein SDK (Software Development Kit) veröffentlicht werden. Damit sollen Programmierer dann "innovative und bahnbrechende Anwendungen für die Plattform entwickeln", heißt es in Googles Ankündigung vollmundig.

Android setzt auf einen Linux-Kernel, dem eine speziell entwickelte Virtual-Machine zur Seite steht. Diese soll sich durch geringen Speicherverbrauch auszeichnen und auch sonst sparsam mit Hardware-Ressourcen umgehen. Alle Applikationen sollen bei Android gleichberechtigt laufen, d.h. es wird nicht unterschieden zwischen Applikationen, die mit dem Telefon ausgeliefert und solchen, die später installiert werden. Alle sollen in gleicher Art und Weise auf die Funktionen des Telefon zugreifen können, so dass Nutzer sich die Geräte ganz nach den eigenen Wünschen konfigurieren können, so die Open Handset Alliance. Zudem sollen Applikationen so im Telefon und Netz gespeicherte Daten je nach Bedarf miteinander kombinieren können.

Video: Google über Android

Mobiltelefonhersteller und Netzbetreiber sollen Android nach ihren Wünschen anpassen können. Entwickler sollen dabei vollen Zugang zu Funktionen und Tools der Mobiltelefone haben, denn Google will "das Entwickler-Modell aus dem Internetbereich auf die mobile Welt übertragen".

Die Ankündigung sei "weitaus ambitionierter als jedes 'Google Phone', über das die Medien in den vergangenen Wochen spekuliert haben. Unsere Vision ist vielmehr die, dass die heute bekannt gegebene Plattform Tausende verschiedener Handy-Modelle hervorbringen wird", kommentiert Google-CEO Eric Schmidt die Ankündigung der Pläne. Entsprechende Geräte haben unter anderem T-Mobile und HTC für die zweite Jahreshälfte 2008 angekündigt. Schon heute bietet T-Mobile HTC-Geräte auf Basis von Windows Mobile an.

Neben Google, T-Mobile und HTC sind auch Aplix, Ascender, Audience, Broadcom, China Mobile, eBay, Esmertec, Intel, KDDI, Living Image, LG, Marvell, Motorola, NMS, Noser, NTT DoCoMo, Nuance, Nvidia, PacketVideo, Qualcomm, Samsung, SiRF, SkyPop, Sonivox, Sprint Nextel, Synaptics, TAT - The AstonishingTribe, Telecom Italia, Telefonica, Texas Instruments und Wind River an der Open Handset Alliance beteiligt. Nicht dabei ist der Handymarktführer Nokia sowie der Handyhersteller Sony Ericsson. Aber auch wichtige Netzbetreiber wie Vodafone, AT&T, Verizon und Orange sind nicht beteiligt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 69,99€ (Vergleichspreis 103,99€)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

brotherhood 24. Nov 2007

Ich habe gerade eine wirklich gute Seite gefunden, auf der man leicht lernt mit dem...

dummypackage 09. Nov 2007

...ueber kurz oder lang werden sich die Strategien von Menschen wie sie auch bei...

root_tux_linux 07. Nov 2007

Deine Aussage "Die Masse traut sich nicht zu wechseln etc..." Also wer ist an der...

-meinereiner- 06. Nov 2007

Ich weiss jetzt nicht ob das auch im Golem-Artikel steht, hab ihn nur überflogen, aber...

KillerCat 06. Nov 2007

KillerCat, nicht KillerCay!!!! War nen Vertipper.... :)


Folgen Sie uns
       


DJI Robomaster S1 - Test

Was fährt da auf dem Flur entlang? Der Robomaster S1 ist ein flinker Roboter, mit dem wir Rennen fahren oder gegen andere Robomaster im Duell antreten können. Das macht einen Riesenspaß und ist auch ein guter Einstieg ins Programmieren.

DJI Robomaster S1 - Test Video aufrufen
Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist
Support-Ende von Windows 7
Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist

Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.
Von Martin Loschwitz

  1. Lutris EA verbannt offenbar Linux-Gamer aus Battlefield 5
  2. Linux-Rechner System 76 will eigene Laptops bauen
  3. Grafiktreiber Nvidia will weiter einheitliches Speicher-API für Linux

IT-Gehälter: Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr
IT-Gehälter
Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr

Wechselt ein ITler in eine andere Branche, sind auf dem gleichen Posten bis zu 1.000 Euro pro Monat mehr drin. Welche Industrien die höchsten und welche die niedrigsten Gehälter zahlen: Wir haben die Antworten auf diese Fragen - auch darauf, wie sich die Einkommen 2020 entwickeln werden.
Von Peter Ilg

  1. Softwareentwickler Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den Gehältern

Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

    •  /