Torvalds: Aufmerksamkeit liegt auf Treibern

Linux-Kernel 2008 mit besserer Grafik- und WLAN-Unterstützung

In einem Interview hat der federführende Linux-Entwickler Linus Torvalds einen Ausblick auf das gegeben, was sich 2008 in der Kernel-Entwicklung bewegen wird. Die Aufmerksamkeit soll vor allem auf Treibern liegen, wobei Torvalds insbesondere Verbesserungen in den Bereichen Grafik-Hardware und drahtlose Netze erwartet.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Viele der Anstrengungen würden in Bezug auf Hardware-Unterstützung gemacht, sagte Torvalds gegenüber ITNews.com.au. Durch neue Peripherie genauso wie durch Plattformänderungen werde es auch 2008 dabei bleiben. Er gehe davon aus, dass insbesondere bei der Grafik- und WLAN-Unterstützung viel passieren und sich viel ändern werde, so Torvalds.

Stellenmarkt
  1. Data Steward für das Forschungsdatenmanagement (m/w/d)
    BAM - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin-Steglitz
  2. IT-Referent (w/m/d)
    Bundeskartellamt, Bonn
Detailsuche

Torvalds selbst zeigte in dem Interview außerdem Interesse an Solid State Disks (SSDs). Der Einsatz solcher Speichergeräte sei gut geeignet, um Latenzzeiten zu reduzieren und habe somit auch große Auswirkungen auf den Linux-Kernel. Auf dem Gebiet der Virtualisierung werde sich 2008 ebenso einiges tun, so Torvalds, auch wenn dies nicht sein Lieblingsthema sei.

Viele Änderungen, die Torvalds erwartet, werden seiner Meinung nach einzeln betrachtet nicht allzu spektakulär ausfallen, zusammengenommen aber einen großen Unterschied machen.

Angst vor Patentklagen seitens Microsoft gegen die Linux-Entwickler habe er nicht, sagte Torvalds weiter, der immer wiederkehrende Vorwürfe der Redmonder als bloße Provokation betrachtet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google Fonts
Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
Artikel
  1. Programmiersprache: JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken
    Programmiersprache
    JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken

    Douglas Crockford, der Erfinder des Datenformats JSON und Mitentwickler von Javascript, findet, dass die Sprache in Rente geschickt werden sollte.

  2. Paw Patrol: US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille
    Paw Patrol
    US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille

    Die US Space Force wird einen hundeähnlichen Roboter von Ghost Robotics auf Patrouille schicken, um Personalkosten zu senken.

  3. Windows auf dem Mac: Parallels wird merklich teurer
    Windows auf dem Mac
    Parallels wird merklich teurer

    Parallels 18 bietet eine native Unterstützung für Windows 11 und eine bessere Ressourcenzuweisung. Allerdings wird die Software teurer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: WD SSD 1TB m. Kühlkörper (PS5) 119,90€, MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /