Abo
  • Services:

Oracle kündigt eigene Virtualisierungslösung an

"Oracle VM" basiert auf freiem Hypervisor Xen

Der hauptsächlich für seine Datenbankprodukte bekannte Anbieter Oracle hat nach seiner eigenen Linux-Distribution nun auch noch eine eigene Virtualisierungslösung angekündigt. Wie schon bei seiner Linux-Distribution setzt Oracle dabei auf ein bestehendes Open-Source-Produkt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Während Oracle bei Unbreakable Linux auf Red Hat Enterprise Linux als Basis setzt, wird für Oracle VM der freie Hypervisor Xen verwendet. Der Hypervisor soll direkt auf der Hardware laufen und kein Host-Betriebssystem benötigen.

Stellenmarkt
  1. DGUV - Deutsche gesetzliche Unfallversicherung, Sankt Augustin
  2. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen

Oracle schweigt sich darüber aus, welche Änderungen an der Software durchgeführt wurden und so werden die üblichen Windows-Varianten und Linux-Distributionen als Gäste unterstützt. Windows lässt sich aber nur virtualisieren, wenn ein Prozessor mit Virtualisierungstechnik genutzt wird. Die Installation will Oracle allerdings vereinfacht haben und verspricht darüber hinaus eine dreifach höhere Effizienz als bei anderen Virtualisierungsprodukten.

Zur Verwaltung soll es eine Weboberfläche geben, über die sich laut Oracle auch Funktionen wie die Migration virtueller Maschinen aufrufen lassen. Verschiedene seiner eigenen Anwendungen hat Oracle bereits für Oracle VM zertifiziert.

Die Binarys für Server und Verwaltungssoftware sowie den Quelltext des Servers will Oracle am 14. November 2007 zum Download bereitstellen. Wie schon bei Unbreakable Linux verkauft der Anbieter zudem Support: Den Premier Support für ein Jahr gibt es für 499,- US-Dollar mit Beschränkung auf ein System mit maximal zwei Prozessoren oder aber für eine unlimitierte Anzahl für 999,- US-Dollar. Für den dreijährigen Premier-Support werden entsprechend 1.497,- US-Dollar respektive 2.997,- US-Dollar fällig. Neben dem Zugang zum Unbreakable Linux Network für Patches und Ähnliches ist darin weltweiter 24x7-Support enthalten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-75%) 7,49€
  2. 49,95€
  3. 49,95€

BSDDaemon 13. Nov 2007

Nein, nur eine Kopie einer bestehenden Version wie es bei den Oracle Kopierern üblich...

hjmkgmklgjm 13. Nov 2007

Afaik hat das mit der Anmeldung bei Oracle einen einfachen Grund. Da Oracle in den USA...

Wunderling 13. Nov 2007

"eigene" im Sinn von weniger stabil, weniger QS, weniger Support. Unbreakable Linux ist...


Folgen Sie uns
       


Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on

Amazons neue Version des Kindle Paperwhite steckt in einem wasserdichten Gehäuse. Außerdem unterstützt der E-Book-Reader Audible-Hörbücher und hat mehr Speicher bekommen. Das neue Modell ist zum Preis von 120 Euro zu haben.

Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on Video aufrufen
NGT Cargo: Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h
NGT Cargo
Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

Güterzüge sind lange, laute Gebilde, die langsam durch die Lande zuckeln. Das soll sich ändern: Das DLR hat ein Konzept für einen automatisiert fahrenden Hochgeschwindigkeitsgüterzug entwickelt, der schneller ist als der schnellste ICE.
Ein Bericht von Werner Pluta


    E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
    E-Mail-Verschlüsselung
    "90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

    Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
    Ein Interview von Jan Weisensee

    1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
    2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

    Coachingbuch: Metapher mit Mängeln
    Coachingbuch
    Metapher mit Mängeln

    Der Persönlichkeitscoach Thomas Hohensee plädiert in seinem neuen Buch dafür, problematische Kindheitsmuster zu behandeln wie schadhafte Programme auf einem Rechner: mit Reset, Updates und Neustart. Ein origineller Ansatz - aber hält er dem Thema stand?
    Von Cornelia Birr

    1. Elektronisch Arzneimittelrezept kommt auf Smartphone
    2. Relayr Rückstandsglaube als Startup-Vorteil
    3. Liberty Global Ericsson übernimmt Netzwerkbetrieb bei Unitymedia

      •  /