Abo
  • Services:

Phoenix packt Virtualisierung ins BIOS

Kombination aus Hypervisor und Arbeitsumgebung

Wie vermutet hat der BIOS-Hersteller Phoenix nun seine eigene Virtualisierungslösung vorgestellt. Sie besteht aus zwei Teilen: Neben dem eigentlichen Hypervisor gibt es zusätzlich eine Umgebung mit grundlegenden Funktionen. Derzeit setzt das System auf Intels Hardware-Virtualisierungstechnik.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Der HyperSpace genannte Teil von Phoenix' System ist eine so genannte "Instant-On-Umgebung", die vor, während und nach Start bzw. dem Herunterfahren von Windows verfügbar ist. Darin sollen Programme wie ein VoIP-Telefon, ein Browser und eine Medienwiedergabesoftware laufen.

Stellenmarkt
  1. geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG, Zirndorf bei Nürnberg
  2. MBDA Deutschland, Schrobenhausen

Der Stromverbrauch soll in diesem Modus niedriger liegen, so dass er sich auch für Notebook-Nutzer eignet, um auch bei niedrigem Akkuladestand beispielsweise noch nach E-Mails schauen zu können. In HyperSpace sollen in Zukunft außerdem Wartungs- und Sicherheitsfunktionen integriert werden und es soll möglich sein, eine beschädigte Windows-Installation zu reparieren.

Die Grundlage für diese Umgebung bildet HyperCore, ein Hypervisor, der direkt in das BIOS integriert ist. Phoenix bezeichnet ihn als "Zoned Virtual Machine Monitor", der seine Dienste Seite an Seite mit einem laufenden Windows-System zur Verfügung stellt.

Zur Isolation und für eine hohe Leistung der verschiedenen Umgebungen setzt Phoenix derzeit auf Intels Hardware-Virtualisierungstechnik sowie die Trusted-Execution-Technik, die für mehr Sicherheit sorgen soll. Gleichzeitig kündigte Phoenix aber eine Kooperation mit AMD an, um HyperCore und HyperSpace auch für die AMD-V-Technik anzupassen.

Ob der Hypervisor HyperCore nun aber nur dafür zuständig ist, um Windows und HyperSpace nebeneinander laufen zu lassen oder ob der Anwender damit auch weitere Betriebssysteme virtualisieren kann, blieb offen. Die Gerüchte klangen zunächst so, als würde die Virtualisierungsfunktion auch dem Anwender zur Verfügung gestellt werden. Unter Umständen bleibt dies nun aber dem Computerhersteller vorbehalten.

Wann sich die Lösung in Computern finden wird, bleibt abzuwarten. Phoenix arbeitet nach eigenen Aussagen aktiv mit seinen Partnern sowie mit PC- und Software-Anbietern zusammen, um HyperSpace in Computern unterzubringen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€
  2. 499€ + Versand
  3. (-80%) 3,99€

fsddf 06. Nov 2008

Nein mein Herr!

namelos 06. Nov 2007

das bios sollte einfach sein. wenn es jetzt schon einen browser enthält, muss man es...

grad_vorbeigeko... 06. Nov 2007

ein netter versuch alte technik noch ein stück am leben zu erhalten bzw. künstlich...

pennymarkt 06. Nov 2007

...ein MINI MINI MINI MIKRO NANO großes linux, welches vmwareplayer startet und zugriff...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus

Huaweis neues P20 Pro hat gleich drei Kameras auf der Rückseite. Diese ermöglichen nicht nur eine Porträtfunktion, sondern auch einen dreistufigen Zoom. Mit ihren KI-Funktionen unterstützt die Kamera des P20 Pro den Nutzer bei der Aufnahme.

Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Coradia iLint: Alstoms Brennstoffzellenzug ist erschreckend unspektakulär
    Coradia iLint
    Alstoms Brennstoffzellenzug ist "erschreckend unspektakulär"

    Ein Nahverkehrszug mit Elektroantrieb ist eigentlich keine Erwähnung wert, dieser jedoch schon: Der vom französischen Konzern Alstom entwickelte Coradia iLint hat einen Antrieb mit Brennstoffzelle. Wir sind mitgefahren.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. Alternativer Antrieb Toyota zeigt Brennstoffzellenauto und Bus
    2. General Motors Surus bringt Brennstoffzellen in autonome Lkw
    3. Alternative Antriebe Hyundai baut Brennstoffzellen-SUV mit 580 km Reichweite

    Grenzenloser Datenzugriff: Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet
    Grenzenloser Datenzugriff
    Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet

    Neue Gesetze in den USA und der EU könnten den Weg für einen ungehinderten und schnellen weltweiten Datenzugriff von Ermittlungsbehörden ebnen. Datenschützer und IT-Wirtschaft sehen die Pläne jedoch sehr kritisch.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Kontoeröffnung Kleinganoven, überforderte Hotlines und ein einfaches Konto
    2. Elektronische Beweise EU-Kommission fordert weltweiten Zugriff auf Daten
    3. Panera Bread Café-Kette exponiert Millionen Kundendaten im Netz

      •  /