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Windows: Fehler bei der Verschlüsselung

Microsoft bestätigt: Zufallszahlen sind nicht zufällig genug. Microsoft hat einen Fehler in Windows 2000 und XP bestätigt, wonach sich durch das Betriebssystem erzeugte Zufallszahlen zu leicht voraussagen lassen. Das stellt ein Sicherheitsrisiko dar, weil durch diese Zufallszahlen verschiedene Verschlüsselungsmethoden realisiert werden.
/ Ingo Pakalski
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Israelische Wissenschaftler hatten kürzlich in Windows 2000 einen Fehler im Pseudo-Random-Number-Generator (PRNG) entdeckt. Durch Reverse-Engineering lassen sich die erwarteten Ergebnisse des Pseudo-Zufallszahlengenerators zu leicht voraussagen, bemängelten die Wissenschaftler. Nun hat Microsoft diesen Fehler bestätigt und eingeräumt, dass der Fehler auch Windows XP betrifft, berichtet Computerworld.com(öffnet im neuen Fenster) . Windows Vista und Windows Server 2003 sollen das Problem nicht kennen.

Microsoft stuft das Sicherheitsrisiko als gering ein und will den Fehler erst mit dem Service Pack 3 für Windows XP beseitigen, das für das erste Halbjahr 2008 angekündigt ist. Ob der Fehler auch in Windows 2000 korrigiert wird, ist nicht bekannt. Zur Ausnutzung dieses Fehlers müssten Angreifer Administrator-Zugriff auf das betreffende System haben, heißt es aus Redmond.

Der Pseudo-Zufallszahlengenerator erzeugt für verschiedene Verschlüsselungsverfahren entsprechende Schlüssel. Das reicht von DRM-Systemen über SSL-Verschlüsselungen bis hin zu Banking-Software-Anwendungen. Angreifer könnten durch den Fehler in dem Pseudo-Zufallszahlengenerator zukünftige Schlüssel errechnen und auch bereits verwendete Schlüssel im Nachhinein entschlüsseln.


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