Nach dem Zusammenschluss seiner Konkurrenten schließt Deliveroo den Betrieb in Deutschland noch in dieser Woche. Das Wachstum sei anderswo viel stärker.
Bei der früheren Siemens Optische Netze ist der neue Besitzer aus den USA dabei, auch die Arbeitsplätze in München abzubauen. Beteuerungen der Regierung, zu helfen, blieben leere Versprechungen.
Der niederländische Mutterkonzern plant große Umstrukturierungen beim deutschen Netzbetreiber Tennet. Das könnte gravierende Folgen für die Energiewende haben.
/25Kommentare/Von Jürgen Flauger (Handelsblatt) und Klaus Stratmann (Handelsblatt)
Bei der Telekom sollen 1.200 Arbeitsplätze im Filialbereich wegfallen. Die Nachfrage in den Shops sei massiv gefallen, die Kunden bestellen lieber online.
Vor genau sechs Jahren begannen die Lagerarbeiter bei Amazon zu streiken. Laut einem ehemaligen Betriebsrat haben sie dadurch bereits einiges erreicht, was über die Forderungen hinausgeht. Einen Tarifvertrag allerdings noch immer nicht.
Volkswagen will bis zu 7.000 Stellen streichen und Milliarden Euro einsparen, um stärker auf Elektroantriebe umzustellen. Angeblich soll das ohne Entlassungen möglich sein.
Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
BMW-Aufsichtsratsvize und Betriebsratschef Manfred Schoch hat angedeutet, dass die Markteinführung des i4 und des iNext bewusst verzögert wurde, um die Fahrzeuge in Deutschland bauen zu können. Er fordert zudem, dass BMW, Daimler und VW eigene Akkuzellen bauen.
Das Elektro-Corsa soll es machen: Der 2018 von PSA gekaufte Autohersteller Opel will mit Elektroautos seine über Jahre verlorenen Marktanteile zurückgewinnen. Dazu soll vor allem der E-Corsa beitragen, der im Jubiläumsjahr 2019 verfügbar sein soll.
Booking.com schließt eines seiner Berliner Call-Center und baut damit viele Arbeitsplätze ab. Der Buchungskonzern verlangt, dass für jede Minute per Code im Computer eingeben wird, was getan wurde.
Volkswagen will die Elektromobilität für die breite Masse erschwinglich machen und plant angeblich ein Elektroauto für weniger als 20.000 Euro. Drei Fabriken in Deutschland sollen demnach künftig Elektroautos bauen.
Nach Beschwerden wegen Unfällen mit E-Bikes ist ein Gewerkschaftler von Lieferando gekündigt worden. Die offizielle Begründung: Seine Performance sei nicht ausreichend gewesen.
Kommende Woche beginnt die erste Welle der Entlassungen in Deutschland, auf die sich Geschäftsführung und Betriebsrat geeinigt haben. Für T-Systems-Chef Al-Saleh ist es ein guter Plan.
Wenn Elektroautos sich durchsetzen, werden massenhaft Akkus gebaut. Deren Herzstück ist die Zelle - und die kommt meist aus Asien. Der Daimler-Betriebsratschef warnt vor zu starken Abhängigkeiten und fordert Zulieferer aus Europa zum Gegensteuern auf.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will Amazon-Chef Jeff Bezos die Notwendigkeit von Gewerkschaften beibringen. Essenslieferdienste sollen endlich staatliche Mindestregeln bekommen, weil die Arbeitsbedingungen "Wilder Westen" seien.
Gegen befristete Arbeitsverhältnisse, Solo-Selbstständigkeit, Zahlung pro Auslieferung und Überwachung: In der kommenden Woche protestieren Beschäftigte von Online-Essenslieferdiensten.
Elektroautos sind einfacher zu bauen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, was neue Konkurrenz für Autobauer weltweit bedeutet. Der BMW-Betriebsratschef fürchtet vor allem chinesische Hersteller und fordert ein deutsches Gemeinschaftsunternehmen für die Akkuproduktion.
Akkus gelten als Schlüsselkomponenten für Elektroautos. Bisher beziehen die deutschen Autohersteller ihre Akkus meist von Lieferanten. Der neue VW-Chef Herbert Diess will das ändern.
T-Systems in zwei Unternehmen aufzuspalten, halten die Beschäftigten für keine gute Idee. Erst wenn Al-Saleh die Firmengründungspläne wieder zurückgenommen habe, wolle der Betriebsrat wieder reden.
Porsche und Audi planen die Entwicklung einer gemeinsamen Elektroauto-Architektur, um die Kosten zu senken. Das Vorhaben umfasst nicht nur das Fahrwerk, sondern auch die Elektromotoren, die Akkus und die Elektronik samt der dazugehörigen Software.
Die späte E-Mail vom Chef wird grundsätzlich aus dem Posteingang gelöscht: Das will Betriebsratschef Uwe Hück bei Porsche durchsetzen. Seine Forderung geht weit über die Praxis bei anderen deutschen Autoherstellern hinaus.
IAA 2017 Nach Volvo und Maserati kündigt auch Daimler die komplette Elektrifizierung aller Neufahrzeuge an. Nebenbei verrät der Autokonzern, warum eine Vollelektrisierung problematisch ist.
Um schneller auf Elektrofahrzeuge umzustellen, soll Audi bis 2022 etwa zehn Milliarden Euro sparen - bei der Entwicklung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Dabei sollen die Firmen des VW-Konzerns stärker kooperieren.
Durch den Umstieg vom Verbrennungsmotor auf den Elektroantrieb sind viele Jobs in der Autoindustrie bedroht. Daimlers Stammwerk in Untertürkheim soll auch in Zukunft für den Konzern eine zentrale Rolle spielen.
Arbeitnehmervertreter von Audi sind in Sorge, dass Elektroautos an ausländischen Standorten produziert werden könnten. Sie fordern eine Produktion in Deutschland, um den Anschluss nicht zu verpassen.
Siemens will nicht nur Ausrüstung für Personenverkehrsunternehmen anbieten, sondern auch Software. Hacon bietet Fahrplaninformationssysteme und Apps, die Siemens nun auch verkaufen will. Gleichzeitig sorgt ein interner Rechtsstreit im Unternehmen für Aufsehen.
Nach der Übernahme der deutschen Maschinenbaufirma Grohmann Engineering im November 2016 hat Tesla Ärger mit der Belegschaft und der Gewerkschaft. Es geht um die Lohnhöhe und die Zukunft der Arbeitsplätze.
Sollten sich Elektroautos durchsetzen, werden viele Arbeiter nach Ansicht von VW-Personalvorstand Karlheinz Blessing ihren Job verlieren. Auch bei Mercedes sorgte sich der Betriebsrat bereits um Jobs, da Elektroautos weniger Bauteile benötigen.
Update Der Stellenabbau beim Hamburger Entwicklerstudio Goodgame geht weiter: Rund 200 Mitarbeiter verlieren offenbar ihren Job. Das erst kürzlich abgetretene Management kehrt zurück an die Spitze.
Vodafone soll nach internen Informationen eines Beschäftigten dringend nötige Erweiterungen der Kapazität am Backbone aufschieben. Das und ein geplanter Stellenabbau ärgert den Mitarbeiter. Vodafone widerspricht.
Bei Vodafone Deutschland soll es "Einschnitte" geben, obwohl der Umsatz stark gewachsen ist. Wie viele Stellen abgebaut werden, ist noch nicht bekannt.
Zukunftsforscher Stephan Rammler gibt der deutschen Autoindustrie keine Chance, wenn der Verkehr massenhaft auf Elektroautos umgestellt werde. Chinesische Unternehmen könnten dann konkurrenzfähige Autos bauen.
Sollte das Elektroauto den Verbrenner verdrängen, kommen auf Motorspezialisten Probleme zu. Bei Mercedes sorgt sich der Betriebsrat um Arbeitsplätze, weil Elektroautos viel weniger Bauteile brauchen.
Beim IT- und Kommunikationsdienstleister Materna gibt es interne Kommunikationsprobleme - Geschäftsführung und Mitarbeiter stritten monatelang um einen Betriebsrat und Prämienzahlungen. Viele von ihnen sollen bereits gekündigt haben.
Beim Hamburger Entwicklerstudio Goodgame kommt es zum Führungswechsel: Nach Negativschlagzeilen und Entlassungen geben die Gründer Christian und Kai Wawrzinek die operative Leitung ab, um künftig als Ideengeber für Spiele zu fungieren.
Update Den Mitarbeitern von Goodgame Studios dürfte trotz Gamescom die Lust auf Party vergangen sein: Hunderte sollen ohne Vorwarnung ihren Job verloren und das auch noch auf sehr unangenehme Art erfahren haben.
Bis heute werben Unister-Portale wie Fluege.de und Ab-in-den-Urlaub.de mit günstigen Reisen. Doch Mitarbeiter schildern ein System aus Chaos, Kundenabzocke und Schikane.
Der Stellenabbau bei SAP Deutschland läuft rund. Mehr Beschäftigte als geplant haben ein Abfindungsprogramm bei dem Hersteller von Unternehmenssoftware akzeptiert.
Update Unmittelbar vor einer Abstimmung über die Gründung eines Betriebsrats versucht das Management des Hamburger Spielentwicklers Goodgame Studios laut Medienberichten, die Beschäftigten mit ungewöhnlichen Mitteln von der Wahl abzuhalten.
Amazon kann gewählte Betriebsräte durch Zeitverträge aus dem Unternehmen heraushalten. Das hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschieden, Revision ist nicht möglich.
Trotz einer ultrakurzen Marketingkampagne hat Fallout 4 sich zum wohl größten Erfolg 2015 gemausert - und damit ein Problem der Entwickler von The Witcher 3 vermieden. Was sich sonst noch bei den Games getan hat, verrät der Jahresrückblick von Golem.de.
Der Hamburger Spielentwickler Goodgame Studio äußert sich nach langem Schweigen zu den Vorwürfen, er wolle durch Entlassungen die Gründung eines Betriebsrats verhindern. Einen Fehler räumt das Unternehmen ein.