Telefónica: O2/E-Plus bereitet Arbeitsplatzabbau in Callcentern vor

Telefónica gründet Callcenter mit 2.100 Beschäftigten aus. Mitte nächsten Jahres werde es eine Entscheidung über einen Stellenabbau geben. Telefónica-Kunden sollen Vertragsänderungen online selbst eingeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Telefonica-O2-Netzzentrale
Telefonica-O2-Netzzentrale (Bild: Telefonica-O2)

Telefónica Deutschland setzt die Planungen für einen Stellenabbau nach der Übernahme von E-Plus fort. Das berichtet die Rheinische Post aus Unternehmenskreisen. Demnach wurde den Beschäftigten in drei Callcentern mitgeteilt, dass die Niederlassungen als juristisch selbstständige Einheiten ausgegründet werden. Betroffen sind 900 Beschäftigte in Hamburg, rund 200 in Bremen und 1.000 in Nürnberg.

Stellenmarkt
  1. Teamleitung (m/w/d) IT
    Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg
  2. Projektmanager im Schwerpunkt IT & Digitalisierung (m/w/d)
    Hays AG, Baden-Württemberg
Detailsuche

Die Ausgründungen seien wegen der Vergleichbarkeit mit den anderen vier Callcentern des Konzerns nötig. Auf Dauer plane das Management einen Personalabbau, weil immer mehr Servicearbeiten durch die Digitalisierung wegfallen würden. Telefónica-Kunden sollen Vertragsänderungen online selbst eingeben.

Die Telefónica hat 3.700 Callcenter-Mitarbeiter, von denen rund 1.000 einen Zeitvertrag haben, berichtet die Rheinische Post aus Firmenquellen.

Telefónica-Sprecher Alexander Geckeler sagte Golem.de, dass es vor Mitte kommenden Jahres keine Entscheidung über einen Stellenabbau geben werde. Die Entscheidung sei aber völlig ergebnisoffen, ein Stellenabbau stehe nicht fest. Dass die Callcenter ausgegründet werden, bestätigte Geckeler. Dabei ginge es aber nur um die Vergleichbarkeit der verschiedenen Callcenter.

1.600 Stellen fallen bereits weg

Golem Karrierewelt
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    13./14.10.2022, Virtuell
  2. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    06.-08.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Seit Anfang Oktober 2014 ist E-Plus eine hundertprozentige Tochter von Telefónica. Im Februar 2015 wurde angekündigt, dass sich Konzernführung und Betriebsrat bei O2 und E-Plus auf den Abbau von 1.600 Stellen geeinigt hätten. Betroffen von dem Abbau sind besonders die Standorte Düsseldorf und München. Den Betroffenen sollen Abfindungen angeboten werden.

In einem Gutachten von PricewaterhouseCoopers (PWC) zur Fusion, mit dem die Telefónica die Übernahme im Februar 2014 begründet hatte, wurde bereits ein umfangreicher Stellenabbau angekündigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Redbull007 27. Aug 2015

richtig! deswegen ist meine bekannte auch dort weg! o2 ist der schlimmste laden ever...

Redbull007 27. Aug 2015

Ich möchte auch gerne tarif änderungen übers telefon machen,. dort kann man einem meißt...

patrickrocker83 25. Aug 2015

vertriebspartner?



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Thinkpad E14 Gen4 im Test
Laptop mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis

Top für 900 Euro: Das Thinkpad E14 Gen4 mit Alder Lake ist flott, aufrüstbar und tippt sich exzellent. Nur beim Display steht Lenovo auf der Stelle.
Ein Test von Marc Sauter

Thinkpad E14 Gen4 im Test: Laptop mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis
Artikel
  1. Lennart Poettering: Systemd-Gründer wechselt offenbar zu Microsoft
    Lennart Poettering
    Systemd-Gründer wechselt offenbar zu Microsoft

    Der einflussreiche Entwickler Lennart Poettering hat offenbar den Linux-Distributor Red Hat verlassen und wechselt zur Konkurrenz.

  2. Hackerangriffe: FBI und MI5 warnen vor Spionage durch China
    Hackerangriffe
    FBI und MI5 warnen vor Spionage durch China

    Die Chefs von den Inlandsgeheimdiensten der USA und des Vereinigten Königreichs betonen in einer Ansprache die Bedrohung durch China, die sie beobachten würden.

  3. Zu geringer Abstand: Polizei sucht mit Drohne nach Verkehrssündern
    Zu geringer Abstand
    Polizei sucht mit Drohne nach Verkehrssündern

    Ein zu geringer Abstand auf der Autobahn ist eine häufige Unfallursache. In Brandenburg hat die Polizei Drängler mit einer Drohne gefilmt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Red Friday: Mega-Rabatt-Aktion bei Media Markt • LG OLED TV 77" 120 Hz günstig wie nie: 2.399€ • Amazon-Geräte günstiger • AMD Ryzen 5 günstig wie nie: 125€ • EVGA RTX 3090 günstig wie nie: 1.649€ • MindStar (MSI 31,5“ 165Hz 369€) • Der beste 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /