Abo
  • IT-Karriere:

Empire-Entwickler: Schwierigkeiten bei Goodgame

Goodgame Studios soll sich von wenigen hundert Mitarbeitern trennen. Dem Entwickler von Hits wie Empire stehen schwere Zeiten bevor.

Artikel veröffentlicht am , Alexander Demling/Handelsblatt
Artwork des Goodgame-Spiels Empire Four Kingdoms
Artwork des Goodgame-Spiels Empire Four Kingdoms (Bild: Goodgame Studios)

Der Deutschland-Trip von Hugh Simons (Name geändert) dauerte exakt zwei Wochen. Für den Job beim bislang größten deutschen Computerspiele-Hersteller Goodgame Studios hatte er eine Anstellung in seinem Heimatland gekündigt und war nach Hamburg gezogen.

Inhalt:
  1. Empire-Entwickler: Schwierigkeiten bei Goodgame
  2. Millionengewinne mit kostenlosen Spielen
  3. Massenentlassungen in wenigen Tagen

Drei Tage später war klar, dass er seinen neuen Job verlieren würde. Goodgame, bekannt für das Online-Strategiespiel Empire, kündigte an, binnen einer Woche zahlreiche Mitarbeiter zu entlassen und eines seiner Entwicklerstudios zu schließen. Angestellte in der Probezeit wie Simons hatten keine Chance.

Abfindung unter Zeitdruck

Nach Handelsblatt-Informationen von mehreren Goodgame-Mitarbeitern sollen mehrere hundert Mitarbeiter das Abfindungsangebot von 1,5 Monatsgehältern pro Tätigkeitsjahr als Goodgamer angenommen haben - unter hohem Zeitdruck. Das Unternehmen will die Zahl auf Anfrage nicht kommentieren. Binnen einer Woche trennt sich die Hamburger Spielefirma damit offenbar von mehreren hundert Mitarbeitern. Im Vergleich zu den Hochzeiten, als knapp 1300 Menschen für arbeiteten, hat Goodgame seine Belegschaft nahezu halbiert.

Die Trennungswelle beendet eine Erfolgsstory der deutschen Digitalszene jäh. 2009 von den Brüdern Kai und Christian Wawrzinek gegründet, landete die Firma schon zwei Jahre später einen Welthit: Empire, ein Strategiespiel, bei dem Millionen Spieler weltweit Burgen und Dörfer bauen und sich ihre Ritterarmeen auf den Hals hetzen.

Millionengewinne mit kostenlosen Spielen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 124,99€ (Bestpreis!)
  2. 61,80€
  3. (u. a. Football Manager 2019 für 17,99€, Car Mechanic Simulator 2018 für 7,99€, Forza Horizon...

TheUnichi 05. Sep 2016

Gameforge ist genau so ein Abzockerverein. Habe mir das jahrelang mit angeguckt, auch...

Kaiser Ming 02. Sep 2016

Rocket Internet hat auch grad einen eigenen dicken Verlust heut bekanntgegeben

ephikles 02. Sep 2016

Ich frag mich ohnehin, wie der ganze Markt der Mobile Games leben kann. Für mich sieht...

eXXogene 02. Sep 2016

Ja mann kann mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Sperre vom Arbeitsamt bekommen wenn man so...

quineloe 01. Sep 2016

-------------------------------------------------------------------------------- Ach...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Game Boy - ein kurzer Rückblick

Tetris, Pokémon, Super Mario - wir fassen die Geschichte des Game Boy im Video zusammen.

Nintendo Game Boy - ein kurzer Rückblick Video aufrufen
Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    Homeoffice
    Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

    Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

    1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
    2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
    3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

    Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
    Motorola One Vision im Hands on
    Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

    Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
    Ein Hands on von Ingo Pakalski

    1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
    2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

      •  /