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Alternative Antriebe: Audi-Betriebsrat will Elektroautos aus deutschen Werken

Arbeitnehmervertreter von Audi sind in Sorge, dass Elektroautos an ausländischen Standorten produziert werden könnten. Sie fordern eine Produktion in Deutschland, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Studie E-Tron Quattro
Studie E-Tron Quattro (Bild: Audi)

Der Audi-Betriebsrat bekräftigt seine Forderung, Fahrzeuge mit alternativen Antrieben vor allem in Deutschland bauen zu lassen. Auch Forschung und Entwicklung sollten hierzulande stattfinden, verlangte der Chef des Gesamtbetriebsrates, Peter Mosch, im Interview mit der Zeitschrift Automobil Produktion. Der Artikel erschien in der Printausgabe.

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"Alternative Antriebe sind die Zukunft des Automobilbaus. Und diese Zukunft muss in erster Linie an den deutschen Standorten stattfinden", sagte Mosch. "Der Vorstand hat uns zugesagt, die beiden deutschen Standorte fit für die Elektromobilität zu machen. Und da bleiben wir dran." In Ingolstadt soll nach Vorstellung von Mosch ein reines Elektroauto gebaut werden.

Auch Forschung und Entwicklung müssten in Deutschland bleiben. "Klar ist Audi ein Global Player, genauso klar ist aber auch, dass das Audi-Herz dort kräftig schlagen muss, wo es nun mal sitzt - in Deutschland."

Dass wichtige Modelle wie der Q5 in Mexiko und der Q8 in Bratislava gebaut werden, dürfe nicht zu Lasten deutscher Arbeitsplätze gehen. Der Gesamtbetriebsrat habe nur unter der Bedingung zugestimmt, dass diese Standortentscheidungen "die Beschäftigung an den deutschen Standorten sichern".

Das Audi E-Tron Sportback Concept soll in ähnlicher Form wie auf der Automesse 2017 in Schanghai gezeigt 2019 vom Band rollen. Es ist das zweite Elektroauto von Audi, das in Serie gebaut werden soll. 2018 soll das SUV Audi Q6 E-Tron auf den Markt kommen, wie der Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler bei der Messe im April 2017 sagte. Der Audi E-Tron Sportback ist mit einem Allradantrieb ausgerüstet. Die Gesamtleistung beider Elektromotoren soll bei 320 kW liegen. Das Auto soll in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen

Audi-Chef Rupert Stadler teilte Mitte März 2017 mit, dass Audi in den vergangenen drei Jahren rund 6.000 Mitarbeiter für den Umgang mit Hochvolttechnik geschult habe und sich am Aufbau der öffentlichen Schnellladeinfrastruktur beteilige. Das Ladenetz soll auf dem CCS-Standard (Combined Charging System) basieren.



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EFuchs 18. Mai 2017

Hab ja auch noch nix zu den Langstrecken gesagt. Die waren bisher hier nicht Thema. Es...

Kleba 16. Mai 2017

Wenn die Wagen grundsätzlich - also abgesehen vom Antrieb - vergleichbar mit den...

PiranhA 16. Mai 2017

Es sollen sich ja auch nicht die Arbeitnehmer von Audi einen leisten können. Produktion...

NIKB 16. Mai 2017

Auch heute schon sitzen die Hauptkunden von Audi nicht in Deutschland. Von daher nix neues.


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