• IT-Karriere:
  • Services:

Stylebop.com: Onlinehändler kündigt Beschäftigte nach Verdi-Aktion

Am selben Tag als Verdi-Vertreter vor der Münchner Niederlassung von Stylebop.com Flugblätter verteilten, wurden bei dem Onlinehändler zwei Beschäftigte entlassen. "Offenkundig wusste die Geschäftsleitung, dass wir Verdi-Mitglieder sind", so einer der Betroffenen.

Artikel veröffentlicht am ,
Verdi-Fahne bei Amazon
Verdi-Fahne bei Amazon (Bild: Ina Fassbender/Reuters)

Der Onlinehandel für Luxusmode Stylebop.com soll in seiner Niederlassung in München nach einer Verdi-Flugblattaktion zwei Beschäftigten gekündigt haben. Das berichtet Verdi unter Berufung auf einen der Betroffenen. Das Unternehmen hat Anfragen von Golem.de nicht beantwortet.

Stellenmarkt
  1. CONSILIO GmbH, Walldorf, Ratingen, München
  2. Materna Information & Communications SE, Berlin, Dortmund, Dresden, Köln, Düsseldorf

"Offenkundig wusste die Geschäftsleitung, dass wir Verdi-Mitglieder sind", sagte einer der Gekündigten. "Wir gehörten zu den Kollegen, die sich nicht alles gefallen ließen und auch regelmäßig Kritik übten."

Die Gekündigten hätten gar nicht selbst an der Aktion teilgenommen. Die Verdi-Sekretäre Jürgen Emmenegger und Victoria Sklomeit berichten: "Wir verteilten ein Flugblatt vor den Geschäftsräumen, das auf die miserablen Arbeitsbedingungen und die schlechte Bezahlung bei Stylebop.com hinwies." Ein Betriebsrat könnte hier Abhilfe schaffen. Doch schon nach kurzer Zeit unterband einer der Chefs die Verteilaktion und ließ die Gewerkschafter des Grundstücks verweisen. Am selben Tag erhielten die beiden Beschäftigten die Kündigung.

Stylebop.com erwarte neben den regulären 40 Wochenarbeitsstunden bis zu fünf entgeltfreie Überstunden. "Und diese Stunden werden regelmäßig fällig", erklärte der Gekündigte. Dazu komme Wochenendarbeit während bestimmter Sonderaktionen, die aber mit Zuschlägen vergütet werde. Das Betriebsklima sei gut in der Firma mit rund 200 Beschäftigten. Die Umgangsformen der Geschäftsleitung seien völlig inakzeptabel.

Beide Betroffenen haben Kündigungsschutzklage eingereicht. Stylebop begründet die Kündigungen mit aggressivem Verhalten gegen Mitarbeitern, Arbeitsverweigerung, weil ein Stapel Eilaufträge zurückgewiesen wurde und mit vorsätzlichem Krankmachen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 79,99€ (Release 10. Juni)
  2. 19,49€
  3. (u. a. Battlefield 5 für 14,99€, Star Wars Jedi: Fallen Order für 24,99€, Battlefield 1 für...
  4. 19,90€

Mannfred 05. Dez 2014

Hallo, Ja Betriebsrat ist so ne Sache......ich hab auch schon diverse Erfahrungen...

Endwickler 25. Nov 2014

Kann ja alles sein, aber Erich Honecker den Mauerspruch zuzuordnen spricht für...

MichaelK 21. Nov 2014

Die beiden von Stylebop.com (Dominik und Alex) hatten ziemlich einfache Jobs, deren...

plutoniumsulfat 21. Nov 2014

deine Grundannahme passt nicht zu seiner Aussage.

MichaelK 21. Nov 2014

Dann hätte sich ver.di München aber einen Bärendienst erwiesen. Ich muss Dir strikt...


Folgen Sie uns
       


Cyberpunk 2077 - Fazit

Im Test-Video stellen wir unser Fazit von Cyberpunk 2077 vor.

Cyberpunk 2077 - Fazit Video aufrufen
    •  /