Telefónica Deutschland: Beschleunigter Stellenabbau bei O2/E-Plus

500 Beschäftigte sollen Telefónica Deutschland so schnell wie möglich verlassen. Es gibt eine Abfindung von maximal 320.000 Euro.

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Telefonica-O2-Netzzentrale
Telefonica-O2-Netzzentrale (Bild: Telefonica-O2)

Telefónica Deutschland beschleunigt den Stellenabbau. In diesen Tagen erhalten 500 Beschäftigte den Vorschlag, das Unternehmen gegen eine Abfindung so schnell wie möglich zu verlassen. Das berichtet die Rheinische Post unter Verweis auf Unternehmenskreise. Bisher hatte der Konzern angekündigt, bis zum Jahr 2018 weitere 800 Stellen zu streichen, nachdem im Jahr 2015 bereits 800 Arbeitsplätze abgebaut wurden.

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Unternehmenssprecher Markus Block hat Golem.de den Bericht bestätigt. "Wir kommentieren das jedoch nicht weiter", sagte er.

Seit Anfang Oktober 2014 ist E-Plus eine hundertprozentige Tochter von Telefónica. Im Februar 2015 wurde angekündigt, dass sich Konzernführung und Betriebsrat bei O2 und E-Plus bis 2018 auf den Abbau von 1.600 Stellen der einst 9.100 Arbeitsplätze geeinigt hätten. Um dies zu erreichen, soll es weitere 300 Aufhebungsverträge geben.

Die Beschäftigten, die das Angebot annehmen, erhalten nach Informationen der Rheinischen Post zwei Monatsgehälter pro Beschäftigungsjahr, außerdem 15.000 Euro als sogenannte Sprinterprämie und einen Kinderzuschlag. Die Höhe der Abfindung kann aber nur maximal 320.000 Euro betragen.

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Im August 2015 wurde berichtet, dass Telefónica Deutschland den Beschäftigten in drei Callcentern mitgeteilt hatte, dass die Niederlassungen als juristisch selbstständige Einheiten ausgegründet werden. Betroffen sind 900 Beschäftigte in Hamburg, rund 200 in Bremen und 1.000 in Nürnberg.

Die Ausgründungen seien wegen der Vergleichbarkeit mit den anderen vier Callcentern des Konzerns nötig. Auf Dauer plane das Management einen Personalabbau, weil immer mehr Servicearbeiten durch die Digitalisierung wegfallen würden. Telefónica-Kunden sollen Vertragsänderungen online selbst eingeben. Die Telefónica hat 3.700 Callcenter-Mitarbeiter, von denen rund 1.000 einen Zeitvertrag haben.

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