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Untertürkheim: Daimlers Stammwerk soll auch Batterien produzieren

Durch den Umstieg vom Verbrennungsmotor auf den Elektroantrieb sind viele Jobs in der Autoindustrie bedroht. Daimlers Stammwerk in Untertürkheim soll auch in Zukunft für den Konzern eine zentrale Rolle spielen.

Artikel veröffentlicht am ,
Daimler-Chef Dieter Zetsche vor dem Generation EQ SUV
Daimler-Chef Dieter Zetsche vor dem Generation EQ SUV (Bild: Mercedes-Benz)

Der Autohersteller Daimler will künftig auch in seinem Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim Komponenten für Elektroautos herstellen. Ein von der Werkleitung und dem Betriebsrat beschlossenes Maßnahmenpaket solle den "schrittweisen Übergang der Produktion von konventionellen Motoren, Getrieben und Achsen hin zu künftigen Powertrain-Komponenten für Elektrofahrzeuge" ebnen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dazu gehörten beispielsweise eine neue Batterieproduktion sowie die Montage von elektrischen Antriebsmodulen für Vorder- und Hinterachsen der Marke EQ. Die Batterieproduktion wird im Untertürkheimer Werkteil Brühl angesiedelt.

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Der Standort soll der Mitteilung zufolge zum "Kompetenzzentrum für die Integration des gesamten elektrischen Antriebsstrangs in die Produktion" werden. Die zwischen Werkleitung und Betriebsrat ausgehandelte Betriebsvereinbarung sehe "Maßnahmen zur Steigerung der Flexibilität und Effizienz vor". Diese umfassten beispielsweise eine Optimierung von Betriebsnutzungszeiten sowie variable Schichtmodelle und einen flexiblen Personaleinsatz. Der Mitteilung zufolge werden 250 neue Stellen im Produktionsbereich E-Mobilität geschaffen.

Zwei Batteriefabriken schon in Kamenz

Erst Ende Mai hatte Daimler im sächsischen Kamenz den Grundstein für eine zweite Batteriefabrik der Firmentochter Accumotive gelegt. Dort will das Unternehmen nach eigenen Angaben 500 Millionen Euro investieren, so dass mit der Erweiterung "eine der größten und modernsten Batteriefabriken Europas" entsteht. Auch in Peking sollen künftig Batterien für Mercedes-Modelle produziert werden.

  • Mercedes Benz Generation-EQ (Bild: Mercedes)
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  • Mercedes Benz Generation-EQ (Bild: Mercedes)
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  • Mercedes Benz Generation-EQ (Bild: Mercedes)
Mercedes Benz Generation-EQ (Bild: Mercedes)

Offenbar befürchteten die Mitarbeiter im Mercedes-Stammwerk, ohne die Batterieproduktion künftig zum Standort zweiter Wahl degradiert zu werden und zahlreiche Arbeitsplätze zu verlieren. "Wenn der Verbrennungsmotor bisher das Herz des konventionellen Antriebs ist, entspricht die Batterie dem Herz eines Elektrofahrzeugs", heißt es in der Mitteilung. Vom Ende des Jahrzehnts an sollen in Untertürkheim zumindest die Batterien für Elektroautos der Marke EQ produziert werden, die die Fabrik im nahegelegenen Sindelfingen montiert. Der erste rein elektrisch angetriebene Stadtgeländewagen von Daimler soll ab 2018 hingegen in Bremen gebaut werden.

Bis 2025 will Daimler mehr als zehn vollelektrische Fahrzeuge anbieten. Der Anteil an rein elektrischen Fahrzeugen am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz soll dann zwischen 15 und 25 Prozent liegen. Aktuell sei das Werk Untertürkheim voll ausgelastet, hieß es. Auf absehbare Zeit rechnet Daimler mit einer weiter steigenden Produktion von konventionellen Motoren, Getrieben, Achsen und Komponenten.



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Dennisb456 14. Jul 2017

Wie gesagt, der Konzern hat mehrfach beteuert, dass es so etwas niemals gegeben hat bei...

derdiedas 14. Jul 2017

Akkus selbst zu bauen ist quatsch, und bleibt es auch! Es ist wie Lampen oder Scheiben...

PiranhA 14. Jul 2017

Genau. Der einzig deutsche Autokonzern mit eigener, real existierender Batteriefabrik in...

stiGGG 14. Jul 2017

In Deutschland hatte sich mal eingebürgert zwischen wiederaufladbaren Akkus und wegwerf...

Muhaha 13. Jul 2017

Genau so habe ich mir das vorgestellt!


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