Elektroautos: BMW-Betriebsrat fürchtet Akkus aus China

Elektroautos sind einfacher zu bauen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, was neue Konkurrenz für Autobauer weltweit bedeutet. Der BMW-Betriebsratschef fürchtet vor allem chinesische Hersteller und fordert ein deutsches Gemeinschaftsunternehmen für die Akkuproduktion.

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Akkus für BMWs sollen von Zulieferern kommen.
Akkus für BMWs sollen von Zulieferern kommen. (Bild: Andreas Donath)

BMWs Betriebsratschef Manfred Schoch sorgt sich um die Zukunft der deutschen Autoindustrie. Grund sind Elektroautos, die künftig aus China kommen könnten. Zwar habe BMW ein überlegenes Wissen in Bezug auf Diesel- und Benzinmotoren, doch mit Blick auf die Elektromobilität könnten chinesische Firmen die Technologieführung übernehmen, wenn die Autoindustrie nicht aufpasse, sagte Schoch dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

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Die deutsche Automobilindustrie müsse in die Produktion von Batteriezellen einsteigen, um in diesem Bereich Kompetenzen aufzubauen. "Wenn wir keine Batteriefabriken für Elektroautos in Europa bauen, dann werden es die Chinesen tun." Zwar gibt es einzelne deutsche Hersteller, die in diesem Bereich tätig sind oder sein wollen. Die großen Hersteller sollten laut Schoch jedoch ein Gemeinschaftsunternehmen für die Produktion von Akkuzellen gründen.

IG-Metall-Chef Jörg Hofmann sagte schon im Mai 2016, dass er eine Akkuproduktion in Deutschland favorisiere. Er befürchte, dass ohne eine deutsche Produktion von Akkuzellen "die Abhängigkeit von ausländischen Herstellern zementiert" werde, sagte Hofmann dem Tagesspiegel mit Blick auf VWs damals noch zögerliche Haltung zu einer Akkufabrik.

BMW hatte zwar mit seinem Partner Brilliance eine Akkufabrik in Shenyang eröffnet, die das chinesisch-deutsche Joint Venture BMW Brilliance Automotive beliefern soll. BMW stellt allerdings keine Lithium-Ionen-Zellen her. Die Fertigung gliedert sich vielmehr in die Prüfung der angelieferten Zellen und den Bau der Batteriemodule daraus. Hinzu kommen Anschlüsse, Steuergeräte und Kühlaggregate, die zusammen mit den Modulen in ein Aluminiumgehäuse montiert werden, das in die Autos eingebaut wird.

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Andere Autohersteller verfolgen ähnliche Ziele in China. Anfang des Jahres kündigte Daimler eine neue Akkufabrik für Mercedes-Benz-Elektroautos in China an, Tesla plant den Bau einer Gigafactory in Schanghai. Es gibt bei diesen Projekten allerdings Unterschiede: BMW und Daimler sprechen über die Herstellung von Akkumodulen und -Paketen, während Teslas Gigafactory die Produktion von Batteriezellen vorsieht.

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SJ 23. Mai 2018

Deswegen ist ja ein Kriterium bei der Wohnungssuche: Wo kann ich mein Auto parken...

blaub4r 23. Mai 2018

Darüber brauchen die sich noch 20 Jahre keine Sorgen machen. Eh der Anteil der E Autos...

pk_erchner 22. Mai 2018

Dann gibt es noch e.go mobile aus Aachen Die Gleichen, die den Post EScooter bauen

SanderK 22. Mai 2018

Gebrauchtwagenpreis, Jahreswagen Preis, so in die Richtung. Gerüchteweise wurde mir nahe...



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