Abo
  • Services:

Elektromobilität: Audi und Porsche stecken Milliarden in E-Auto-Plattform

Porsche und Audi planen die Entwicklung einer gemeinsamen Elektroauto-Architektur, um die Kosten zu senken. Das Vorhaben umfasst nicht nur das Fahrwerk, sondern auch die Elektromotoren, die Akkus und die Elektronik samt der dazugehörigen Software.

Artikel veröffentlicht am ,
Audi E-Tron Sportback Concept
Audi E-Tron Sportback Concept (Bild: Audi)

Audi und Porsche wollen gemeinsam an einer Elektroauto-Plattform arbeiten, die große Teile der Fahrzeuge umfassen wird. Damit wollen die Unternehmen parallele Entwicklungen vermeiden. Audi-Chef Rupert Stadler und Porsche-Chef Oliver Blume sprachen in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung davon, dass die gemeinsame Entwicklung 30 Prozent der Kosten einsparen soll.

Stellenmarkt
  1. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  2. Home Shopping Europe GmbH, Ismaning Raum München

Die Arbeiten binden 800 Entwickler, die allerdings auf zwei Standorte aufgeteilt sind. Ein Team arbeitet in Ingolstadt, das andere in Weissach bei Stuttgart. Die Entwicklung soll recht schnell in konkrete Fahrzeuge münden. Audi will zum Beispiel zwei Limousinen-Modelle und eine unbekannte Zahl von SUV damit bauen. Porsche könne sich vorstellen, das erste Modell mit diesem Elektrobaukasten in Leipzig zu fertigen. Ende Mai 2017 forderte der Audi-Betriebsrat, Fahrzeuge mit alternativen Antrieben vor allem in Deutschland bauen zu lassen. Auch Forschung und Entwicklung sollten hierzulande stattfinden, verlangte der Chef des Gesamtbetriebsrates, Peter Mosch

Bisher gingen die beiden VW-Konzerntöchter bis auf wenige Ausnahmen getrennte Wege. So gab es beispielsweise zwischen 1994 und 1996 den Audi Avant RS2. Eher in schlechter Erinnerung dürfte die Audi-Entwicklung von Diesel-Motoren für den Porsche Cayenne gewesen sein, die wegen des Einsatzes einer unzulässigen Abschalteinrichtung ein Zulassungsverbot erhielten.

Porsche hatte sein erstes Elektroauto, den Mission E, schon 2015 auf der Automobilmesse IAA in Frankfurt vorgestellt.

Das Auto hat zwei Elektromotoren, einen an jeder Achse. Die Motoren haben zusammen eine Leistung von 440 kW und beschleunigen das Auto in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 250 km/h. Der Akku soll per Kabel oder drahtlos per Induktion geladen werden. Porsche will für das Schnellladen einen Standard einführen: Geladen werden soll mit einer Spannung von 800 Volt - bisher arbeiten Schnellladesysteme mit 400 Volt. Der Mission E ist bereits mit einem solchen Schnellladesystem ausgestattet. Es ermöglicht, den Akku des Autos in 15 Minuten zu 80 Prozent zu laden.

2019 soll der Mission E auf den Markt kommen. Mitte 2017 hieß es bereits, dass ein oder zwei Jahre später ein batteriebetriebenes SUV-Coupé folgen solle und dass auch ein elektrisch angetriebener Porsche Macan in Planung sei. Bestätigt hat Porsche diese Pläne bisher nicht.

Die bisher bekannten Audi-Elektroautos sollen 2018 das SUV Audi Q6 E-Tron mit 500 km Reichweite und 2019 der Audi E-Tron Sportback sein. Der Audi E-Tron Sportback ist mit einem Allradantrieb ausgerüstet. Die Gesamtleistung beider Elektromotoren soll bei 320 kW liegen und das Auto in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Zu den fünf weiteren Elektroautos ist nichts bekannt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 552,99€ inkl. Versand (Preisvergleich ca. 645€) - Derzeit günstigste GeForce GTX 1080
  2. 0,00€
  3. ab 1.119€ (Ersparnis: 310€)
  4. (heute u. a. Far Cry 5 für 44,99€, Wolfenstein II für 24,99€, ELEX für 21,99€ und...

Folgen Sie uns
       


Cryorig Taku - Test

Das Cryorig Taku ist ein ungewöhnliches Desktop-Gehäuse, bei dem die Montage leider fummelig ausfällt.

Cryorig Taku - Test Video aufrufen
Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

    •  /