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Zalando: Onlinekleiderhändler schließt einen Standort

Zalando schließt eine Niederlassung bei Potsdam. Ein Teil der Mitarbeiter soll in anderen Standorten beschäftigt werden. Zalando steht derzeit wegen der Arbeitsbedingungen in der Kritik.

Artikel veröffentlicht am ,
Zalando: kein Zusammenhang mit Betriebsratswahl
Zalando: kein Zusammenhang mit Betriebsratswahl (Bild: Zalando)

Der Berliner Onlinehändler Zalando will einen Standort in Brandenburg schließen. Ende des Jahres macht Zalando die Vertriebshalle in Marquardt bei Potsdam zu. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher dem öffentlich-rechtlichen Rundfunksender RBB.

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Von der Schließung sind 50 bis 80 Mitarbeiter betroffen. Ein Teil von ihnen könne in den Niederlassungen in Brieselang, ebenfalls in Brandenburg, oder in Erfurt, im benachbarten Bundesland Thüringen, arbeiten, sagte der Sprecher. Mit den übrigen hätten nur befristete Arbeitsverhältnisse bestanden.

Standort 2012 eröffnet

Das Unternehmen, das Kleidung über das Internet verkauft, beteuerte, die Schließung stehe nicht in Zusammenhang mit den Betriebsratswahlen, die in Marquardt anstehen. Die Niederlassung hat Zalando Mitte 2012 eröffnet. Marquardt liegt nordwestlich von Potsdam und gehört seit 2003 zur brandenburgischen Landeshauptstadt.

Der Onlinehändler steht derzeit wegen seiner Arbeitsbedingungen in der Kritik: Eine Reporterin des privaten Fernsehsenders RTL hatte drei Monate lang verdeckt im Erfurter Logistiklager von Zalando recherchiert. Sie berichtete über schlechte Bedingungen sowie Verstöße gegen das Arbeitsrecht, darunter bis zu 20 Kilometer Fußweg am Tag, um die Ware aus den Regalen zu holen, das Gebot, bei der Arbeit zu stehen, oder eine Überwachung der Mitarbeiter mit Scannern.

Anzeige gegen Journalistin

Ende März wurde die RTL-Journalistin enttarnt, es kam dabei zu einem Polizeieinsatz. Zalando erstattete daraufhin Anzeige wegen des Verrats von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen. Der thüringische Landesdatenschutzbeauftragte wiederum ermittelt gegen den Textilhändler: Er will prüfen, ob eine lückenlose Überwachung der Arbeiter über Scannerdaten legal ist.

2012 hatte das ZDF schon einmal über schlechte Arbeitsbedingungen in einem Lager von Zalando berichtet, das allerdings Zalando nicht selbst betrieb. Es wurde vor einigen Monaten geschlossen.



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GLORIEN 24. Apr 2014

Nicht ganz, richtig, man legt Quartale ein in denen man mehr Investiert als man einnimmt...

SargTeX 23. Apr 2014

Fragt sich nur noch, ob die sich einen Umzug bei den Löhnen überhaupt leisten können

admin666 23. Apr 2014

"...oder in Erfurt, im benachbarten Bundesland Thüringen, arbeiten, sagte der Sprecher...

most 23. Apr 2014

Du verwechselt den sogenannten Kalkulationsaufschlag mit Gewinn. Richtig ist, dass im...


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