Das Postgresql-Entwicklerteam hat einen ersten Release Candidate der Datenbank Postgresql 9.1 veröffentlicht. Die Vorabversion enthält bereits alle für Postgresql 9.1 geplanten Funktionen, darunter eine synchrone Replikation.
Der eigentlich für Gnome 3 geplante Networkmanager 0.9 ist nun in einer stabilen Version verfügbar. Die Konfiguration soll einfacher sein und das API für Applets ist flexibler gestaltet.
Die US-Webseite Hacknmod bietet eine Prämie von über 2.000 US-Dollar für einen Android-Portierung auf das HP Touchpad. Das WebOS-Tablet hat HP kürzlich für nur 99 Euro verramscht.
Die Gemeinschaft rund um die Help-Desk-Software OTRS möchte jetzt auch einen Förderverein gründen. Bereits im Februar 2011 wurde ein Gremium gegründet, das die Gemeinschaft neu organisieren wollte.
Die Entwickler der Rolling-Release-Distribution Arch Linux stellen ein neues Installationsmedium bereit. Der Grund dafür ist die Einführung des Linux-Kernels 3.0. Das sorgte bei den alten Medien für einen Fehler.
Der Linux-Initiator Linus Torvalds hat eine zwiespältige Sicht auf die ARM-Architektur. Sie sei zwar vielversprechend, der ARM-Entwicklungszweig im Kernel jedoch ein Problem. Die Situation verbessere sich aber.
Für die IT-Abteilungen der Stadt München steht der Limux-Client 4.0 bereit. Das Betriebssystem für mittlerweile 7.000 Arbeitsplätze basiert auf Ubuntu 10.04 und nutzt immer noch KDE 3.5 als Oberfläche.
1995 initiierte ein einzelner Student das KDE-Projekt. Knapp 15 Jahre später hat die KDE-Gemeinschaft tausende Mitglieder in der ganzen Welt und wächst weiter rasant - zum Beispiel in Indien.
Mit der Behauptung, Android-Hersteller verstießen gegen die GPL, sät Edward Naughton nur Furcht, Ungewissheit und Zweifel (FUD), sagt Free-Software-Aktivist Bradley Kuhn. Konkrete Beispiele spare er aus.
Nvidia hat Updates der proprietären Linux-Treiber veröffentlicht. Auch der älteste Legacy-Treiber für über zehn Jahre alte Grafikkarten wurde aktualisiert.
Die deutsche Firma Golden Delicious stellt einen Nachfolger für den Neo Freerunner des Openmoko-Projekts her. In wenigen Wochen wird das neue Mainboard für das alte Gehäuse an Community-Entwickler verschickt.
In KDE SC 4.7 arbeiten Kontact und das Akonadi-Framework problemlos zusammen. Der Window-Manager KWin unterstützt OpenGL ES 2.0, um Effekte auf Tablets darzustellen. Trotz nur kleiner Änderungen lohnt sich ein Update.
Das Datum für den nächsten Developer Summit der Ubuntu-Entwickler steht fest. Anfang November 2011 werden die Beteiligten über die Planungen der nächsten Long-Term-Support-Version von Ubuntu beraten.
Nach der Veröffentlichung von Mandriva 2011 soll das Build-System der Linux-Distribution überarbeitet werden. Damit sollen Pakete und individuelle Distributionen erstellt werden können.
Oracle veröffentlicht Virtualbox 4.1. Die Virtualisierungssoftware bietet einen Wizard zum Klonen virtueller Maschinen. Die 64-Bit-Variante verwaltet bis zu 1 TByte RAM und Windows-Gastsysteme können nun mit Aero benutzt werden.
Eine Umfrage zum Microsoft Developer Network hat ergeben, dass Open-Source-Entwickler bevorzugt Github als Plattform für ihre Projekte nutzen. Programmierer unter Windows nutzen ebenso häufig Codeplex.
Der Sourcecode des Betriebssystems Plan 9 von Bell Labs wurde geforkt. Die Entwicklergemeinschaft möchte Plan 9 unter dem Namen 9Front weiterentwickeln, da die Bell Labs nicht mehr dazu in der Lage seien.
Die Entwickler von GNU Hurd planen die offizielle Unterstützung des Kernels in Debian 7 Wheezy. Dazu werden Prämien ausgeschrieben und Java wird als GsoC-Projekt auf Hurd portiert.
Open-Source-Software würde zu häufig für die Verbreitung von Malware missbraucht. Diese Fälschungen beunruhigen VLC-Entwickler Ludovic Fauvet. Doch den Open-Source-Entwicklern fehlt meist das Geld, um dagegen vorzugehen.
Für die Linux-Distribution Sabayon Linux 6 sind Spins mit den freien Desktops LXDE, XFCE und Enlightenment erschienen. Damit sollen leistungsschwache Rechner unterstützt werden.
Das Open-Source-Spiel 0 A.D. ist in einer sechsten Alphaversion veröffentlicht worden. Neben neuen Soundeffekten und neuen Texturen bietet die Version die Möglichkeit, Flugzeuge zu nutzen. Der nicht ernst gemeinte Anachronismus soll die Fähigkeiten der Engine zeigen.
Das Debian-Projekt hat einen Ratgeber zu Softwarepatenten veröffentlicht. Die zusammen mit dem Software Freedom Law Center erarbeitete FAQ soll aufklären und helfen, Risiken einzuschätzen.
Von KDE SC 4.7 ist ein zweiter Release Candidate erschienen. Damit ist die Entwicklung fast vollendet. Bis zur Veröffentlichung in zwei Wochen werden nur noch gravierende Fehler behoben.
Der Opera-Entwickler Erik Möller hat sein Spiel Emberwind von C++ nach Javascript portiert. Das Browsergame nutzt HTML5-Technik, für die Grafik sorgen Canvas oder WebGL.
Das monatliche Update des KDE-Projekts beseitigt hauptsächlich Fehler, darunter auch welche im Mediaplayer Juk. Die nächste Veröffentlichung des Projekts wird KDE SC 4.7.
Eine erste Version der Vereinbarungen des Project Harmony wurde veröffentlicht. Die einheitlichen Vereinbarungen zur Lizenzierung und Übertragung des Urheberrechts eines Entwicklers an Open-Source-Projekte stoßen jedoch auf starke Kritik.
Der freie RHEL-Nachbau Cent OS 6.0 erscheint acht Monate nach dem Original. Die Sicherheitsupdates aus Red Hat Enterprise Linux 6.1 möchte die Entwicklergemeinschaft den Nutzern über ein spezielles Repository anbieten.
Die Linux-Distribution Ari OS 3.0 basiert auf Ubuntu 11.04 und nutzt statt Unity den Avant Window Navigator. Außerdem bietet sie proprietäre Treiber und eine größere Softwareauswahl auf dem Installationsmedium.
Das KDE-Team stellt ein erstes Update für des Personal Information Managers KDE-PIM 4.6 bereit. Die Aktualisierung behebt vor allem Fehler, die zu einem Absturz verschiedener Anwendungen führten.
Die Entwickler der Open-Source-Treiber bei AMD bekommen Verstärkung. Michel Dänzer und Christian König verstärken das Team. Beide entwickeln seit Jahren an freien Treibern für ATI-/AMD-Grafikkarten.
Ein erster Release Candidate von Lightspark 0.5.0 steht zur Verfügung. Die freie Implementierung von Adobe Flash unterstützt nun erstmals rudimentär Grooveshark.
Kunden von Strato erhalten einen neuen Webmailer. Dieser basiert auf Open-Xchange und soll Daten aus sozialen Netzen besser zugänglich machen. Außerdem gibt es Groupware-Funktionen.
In die Cups-Pakete von Ubuntu wurde eine Airprint-Unterstützung eingepflegt. Damit fungiert Ubuntu als Druckserver für iOS-Geräte. Somit kann jeder Drucker mit Airprint genutzt werden, der mit Ubuntu funktioniert, und nicht nur die Airprint-Geräte von HP.
Die Linux-Distribution PCLinuxOS 2011.6 nutzt den Browser Firefox 5.0. Als Oberfläche kommt KDE SC 4.6.4 zum Einsatz. Außerdem beinhaltet die Veröffentlichung vor allem aktualisierte Software.
Vor dem Obersten Gerichtshof von Mauritius behauptet eine Firma, aus GPL-Software abgeleitete Werke würden in ihr alleiniges Eigentum übergehen. Das berichtet Entwickler Harald Welte.
Das Linux-Spielehandheld Open Pandora ist nichts für den Massenmarkt. Das Konzept und die Ausstattung des Projekts richten sich an Retrogamer, Linux-Fans, Admins und Entwickler. Für die Zielgruppe ist das Open Pandora ein gelungenes Spielzeug mit Spaßgarantie.
Die Debian-Entwickler haben das zweite Update ihrer Linux-Distribution Debian GNU/Linux 6.0 alias Squeeze veröffentlicht. Es enthält wichtige Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates.
Der erste Release Candidate der Version 4.7 von KDE SC wurde veröffentlicht. Sämtliche neuen Funktionen wurden eingefroren. Darunter ist die OpenGL-ES 2.0-Unterstützung von Kwin.
Die Laufzeitumgebung Adobe Air ist in Version 2.7 nicht mehr für den Linux-Desktop erhältlich. Das Unternehmen konzentriert sich künftig verstärkt auf mobile Plattformen wie Android oder iOS und stellt ein Portierungswerkzeug für Partner bereit.
Version 3.0 des Apache Traffic Server unterstützt 64-Bit-Plattformen und läuft auch auf Mac OS X, FreeBSD und Solaris. Die Leistung des Servers wurde ebenfalls verbessert.
Pathscale stellt Ekopath 4 unter die GPLv3. Bisher war die Compiler-Suite ein proprietäres Produkt. Der ebenfalls erhältliche Debugger PathDB steht unter der CDDL.
Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth plädiert in seinem Blog für eine Stärkung von Unternehmen und unabhängigen Projekten in der Open-Source-Welt. Das soll den Wettbewerb fördern und für mehr Innovationen sorgen.