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Ubuntu: Airprint-Unterstützung in Cups

In die Cups-Pakete von Ubuntu wurde eine Airprint-Unterstützung eingepflegt. Damit fungiert Ubuntu als Druckserver für iOS-Geräte. Somit kann jeder Drucker mit Airprint genutzt werden, der mit Ubuntu funktioniert, und nicht nur die Airprint-Geräte von HP.
/ Sebastian Grüner
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Der Entwickler Till Kamppeter hat Unterstützung für Apples Airprint(öffnet im neuen Fenster) in die aktuellen Cups-Pakete von Ubuntu 11.04 und 11.10 eingepflegt. Mit Hilfe der Airprint-Technik(öffnet im neuen Fenster) lassen sich Druckaufträge von iOS-Geräten via WLAN an Drucker senden. Offiziell unterstützt werden allerdings nur einige wenige Geräte von HP. Mit der neuen Funktion in Cups lässt sich jedoch jeder Drucker, der unter Ubuntu funktioniert, über Airprint ansteuern. Kamppeter ist Fellow der Linux Foundation und beschäftigt sich seit 2000 als Entwickler mit Druckern.

Mit Hilfe der aktualisierten Pakete erscheint ein via Cups freigegebener Drucker im Druckdialog der iOS-Anwendungen, zum Beispiel dem Browser Safari. Der Druckserver leitet den Auftrag an einen angeschlossenen Drucker weiter. Dazu müssen sich nur das mobile Gerät und der Ubuntu-Rechner mit dem Server im selben Netzwerk befinden. Dank eines virtuellen Druckers lassen sich sogar Postscript-Dateien erzeugen. Dafür ist Airprint eigentlich nicht vorgesehen.

Dass Airprint zusammen mit Cups betrieben werden kann, ist seit einiger Zeit bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Allerdings wurde die Funktion erst jetzt offiziell in die Pakete eingepflegt. Vorher war mehr Aufwand nötig, um über den Umweg Cups drucken zu können. Um die Pakete zu testen, muss in Natty Narwhal das Repository Natty-Proposed aktiviert werden. Nutzer der Entwicklerversion von Oneiric Ocelot erhalten die notwendigen Pakete über ein einfaches Update.


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