Linux-Distributionen: Mandriva mit neuem Build-Service

Derzeit ist das Mandriva-Team mit den Vorbereitungen zur Veröffentlichung von Mandriva 2011 beschäftigt, das bereits als Release Candidate zur Verfügung(öffnet im neuen Fenster) steht. Der Entwickler Viacheslav Kaloshin schreibt nun im offiziellen Blog des Distributors(öffnet im neuen Fenster) über Pläne eines neuen Build-Systems. Die Arbeiten daran sollen nach dem Erscheinen von Mandriva 2011 beginnen.
Aus der Gemeinschaft liegen bereits viele Vorschläge für neue Funktionen vor. So wünschen sich einige neue Richtlinien zum Hinzufügen oder Aktualisieren der Pakete. Auch sollen existierende Pakete mit veränderten Optionen einfach neu kompiliert werden können. Ebenso wird die Möglichkeit gefordert, individualisierte Distributionen auf Basis von Mandriva zu erstellen, so wie bei Fedora die sogenannten Spins.
Kaloshin ruft ebenso Nutzer im Forum von Mandriva(öffnet im neuen Fenster) dazu auf, ihre Wünsche zu äußern, welche Funktionen zuerst umgesetzt werden sollen. Vor allem sind die Entwickler aber an der möglichen Ausgestaltung des Services interessiert. Daher sollen die Nutzer sagen, ob sie etwas vergleichbar zu dem Open Build Service(öffnet im neuen Fenster) des Opensuse-Projekts bevorzugen würden oder eher ein einfaches Werkzeug zum Erstellen angepasster ISO-Abbilder, wie es Fedora bietet.