Linux-Kernel

Patch gegen erhöhte Leistungsaufnahme

Ein Patch im aktuellen Linux-Kernel 2.6.39 sorgt für Abhilfe bei einer erhöhten Leistungsaufnahme. Das berichten Ubuntu-Nutzer auf Launchpad.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Linux-Maskottchen Tux
Das Linux-Maskottchen Tux (Bild: Larry Ewing)

Benutzer berichten, dass das erste Update für den Linux-Kernel 2.6.39 einen Patch beinhaltet, der die Leistungsaufnahme der CPU wieder auf das normale Niveau setzt. Ende April 2011 zeigten Benchmarks der US-Webseite Phoronix, dass Ubuntu 11.04 mit aktuellem Kernel einen höheren Stromverbrauch aufweist als mit Kerneln, die älter als Version 2.6.35 sind. Die Unterschiede betrugen bis zu 30 Prozent.

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Im dazugehörigen Bugreport auf Launchpad berichten Ubuntu-Nutzer, dass mit gepachten Kerneln der Stromverbrauch wieder auf normales Niveau sinkt. Auch im Phoronix-Forum wird dasselbe Resultat berichtet.

Der infrage kommende Patch stammt von einem Nokia-Entwickler und ist im Kernel 2.6.39.1 sowie 2.6.38.8 enthalten. Laut den Nutzerberichten verringert er signifikant die Aufwachzyklen der CPU aus dem Ruhemodus pro Sekunde.

Ob die aktualisierten Kernel tatsächlich allen Nutzern das Problem vom Hals schaffen, bleibt jedoch abzuwarten. Denn erste Benchmarks von Phoronix zeigen, dass die Leistungsaufnahme mit gepachten Kerneln immer noch über dem Niveau von Kernel 2.6.37 liegt. Die Autoren vermuten daher eher eine generelle Verbesserung des Energiemanagements als einen Patch für das Problem.

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Testwillige Linux-Nutzer, bei denen der erhöhte Verbrauch zu beobachten ist, sollten ein Kernel-Update einspielen. Canonical hat versprochen, für alle Nutzer ein Update bereitzustellen, sobald eines zur Verfügung steht. Das könnte in Kürze der Fall sein.

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