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Opera-Entwickler: C++-Spiel wird zu HTML5-Browsergame

Der Opera-Entwickler Erik Möller hat sein Spiel Emberwind von C++ nach Javascript portiert. Das Browsergame nutzt HTML5-Technik, für die Grafik sorgen Canvas oder WebGL .
/ Sebastian Grüner
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Screenshot der Emberwind-Demo mit Firefox 4.0 und WebGL (Bild: Emberwind/Golem.de)
Screenshot der Emberwind-Demo mit Firefox 4.0 und WebGL Bild: Emberwind/Golem.de

Der bei Opera beschäftigte Entwickler Erik Möller hat circa 100.000 Zeilen Code seines Videospiels Emberwind(öffnet im neuen Fenster) von C++ nach Javascript portiert. Dabei nutzt er HTML5-Techniken wie Canvas und WebGL. Dadurch ist es direkt im Browser spielbar. In seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) gibt er einen kurzen Überblick über die derzeitigen Funktionen des Entwickler-Snapshots.

Emberwind – Trailer (Gameplay)
Emberwind – Trailer (Gameplay) (01:13)

Die automatische Erkennung, ob die Plattform des Nutzers WebGL unterstützt, funktioniert bereits. Als Fallback-Lösung steht Canvas 2D zur Verfügung. Ein Wechsel zwischen den Renderingoptionen ist ebenfalls im Spiel möglich. Zur Darstellung von Texten sind Googles Web Fonts eingebunden.

Laut den Ausführungen von Möller wurde das Browsergame bereits unter Windows 7, Mac OS X, Ubuntu und iOS mit den Browsern Opera, Internet Explorer, Firefox, Chrome und Safari getestet. Allerdings ist die Entwicklung damit noch lange nicht abgeschlossen. Zu einem vollständigen Spielerlebnis fehlt nämlich noch einiges. So schaffte es das Triggersystem nicht in die Entwicklerversion. Deshalb lassen sich zum Beispiel keine Leitern benutzen. Für das Ziel eines komplett flashfreien Browsergames nutzen die Entwickler das Audiotag von HTML5 und Ogg-Dateien. Jedoch ist das Audiomodul ebenfalls noch nicht integriert.


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