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KDE

Eins, zwei, drei, viele!

1995 initiierte ein einzelner Student das KDE-Projekt. Knapp 15 Jahre später hat die KDE-Gemeinschaft tausende Mitglieder in der ganzen Welt und wächst weiter rasant - zum Beispiel in Indien.

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Gruppenfoto des Desktops Summit 2011 in Berlin
Gruppenfoto des Desktops Summit 2011 in Berlin (Bild: KittyKat3756 - Flickr.com - CC-BY-2.0)

"Stolz" sei er auf die Community in Indien, sagt KDE-Entwickler Pradeepto Bhattacharya auf dem Desktop Summit in Berlin. Er könnte auch "meine Community" sagen, denn er hat die Gemeinschaft hauptsächlich aufgebaut, gibt jetzt Workshops, hält Vorträge und hat kürzlich seine erste Konferenz organisiert. Aber Pradeepto Bhattacharya ist bescheiden. Es seien auch noch ein paar andere am Aufbau beteiligt gewesen, einige seien gegangen, er sei irgendwie dabeigeblieben, sagt er und lacht. Rund 20 Mitglieder hat die indische Community inzwischen, fast alle sind auch nach Berlin gereist. "2006 war nur einer hier: ich. Seitdem waren es immer zwei oder drei, im vergangenen Jahr fünf, glaube ich. Dieses Jahr sind wir 16, und einige davon sogar Sprecher."

Inhalt:
  1. KDE: Eins, zwei, drei, viele!
  2. Wie organisieren sich tausende Entwickler?

Wie in Indien ist die Gemeinschaft KDE in den vergangenen Jahren in vielen Ländern rasant gewachsen. Was der Student Matthias Ettrich vor knapp 15 Jahren initiierte, ist heute ein Projekt mit tausenden Anhängern. Die Idee des freien Desktops hat sich über die ganze Welt verbreitet. KDE bezeichnet sich selbst als das zweitgrößte Projekt der freien Software nach dem Linux-Kernel. Bei regelmäßigen Treffen in verschiedenen Ländern tauschen sich die Entwickler aus, zuletzt auf dem Desktop Summit in Berlin.

Persönliche Treffen sind für Entwickler wichtig

"Events wie der Desktop Summit erhöhen unglaublich die Motivation der einzelnen Contributor", sagt Lydia Pintscher, die Vorstandsmitglied des KDE e. V. ist, Golem.de. Auch für die indische Community war ein Entwicklertreffen die Initialzündung: die von Pradeepto Bhattacharya organisierte conf.kde.in in Bangalore im März dieses Jahres.

Auf der Veranstaltung Season of KDE arbeiten jährlich diejenigen mit ihren Mentoren, die von Google für den Summer of Code abgelehnt wurden. Für die Studentin Shreya Pandit ist ihr erster Desktop Summit in Berlin sichtlich aufregend: Hier konnte sie erstmals persönlich ihren Mentor treffen und mit ihm zusammen programmieren. Darüber hinaus hatte Pandit die Gelegenheit, ihre Arbeit in einem Vortrag während des Desktop Summit vorzustellen. Pandit entwickelt ein Webbrowser-Widget für die Anwendungen Kexi und Words der Calligra Suite, mit dem innerhalb der Programme Webseiten dargestellt werden können.

Developer Sprints

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Um die Gemeinschaft durch persönliche Kontakte zu stärken, führt KDE nicht nur jährliche Konferenzen durch, sondern auch sogenannte Developer Sprints. Die Sprints werden von wenigen Entwicklern organisiert und sind fast immer auf bestimmte Projekte bezogen, anders als die Jahrestreffen. Allein im vergangenen Jahr sorgten 21 solcher Sprints für Zuwachs an Quellcode.

Der bisher größte Sprint fand im Jahr 2011 in Randa (Schweiz) statt. Die über 40 anwesenden Entwickler konzentrierten sich dabei auf verschiedene Multimediabibliotheken und KDE Edu. Außerdem entstand in Randa das Konzept für die Integration von Zeitgeist in KDE SC.

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Wie organisieren sich tausende Entwickler? 
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linux-macht... 19. Aug 2011

Das so was bei einem unstable Rolling Release etwas anders sein kann, wusste ich von...

scroogie 19. Aug 2011

Das ist ohnehin vollkommen irrelevant, weil diejenigen Distribution die in den...

linux-macht... 18. Aug 2011

Vielleicht ist das mit Nouveau jetzt ein Erinnerungsfehler, ich hab alles was mir das...


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