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Air 2.7 nicht mehr für den Linux-Desktop

Die Laufzeitumgebung Adobe Air ist in Version 2.7 nicht mehr für den Linux-Desktop erhältlich. Das Unternehmen konzentriert sich künftig verstärkt auf mobile Plattformen wie Android oder iOS und stellt ein Portierungswerkzeug für Partner bereit.

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Adobe: Air 2.7 nicht mehr für den Linux-Desktop
(Bild: Adobe)

Mit dem Erscheinen der Laufzeitumgebung Air in Version 2.7 beendet Adobe die offizielle Unterstützung für Linux-Desktops. Die Version 2.6, die noch auf Linux-Desktops läuft, wird nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt. Betroffen ist auch das SDK, so dass Entwickler wohl auf Windows oder Mac OS umsteigen müssten. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen zukünftig auf mobile Plattformen, wie Android, iOS und das Blackberry-Tablet OS.

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Adobe möchte jedoch den teilnehmenden Partnern im Open Screen Project ein Portierungswerkzeug für Linux zur Verfügung stellen. Die Unternehmen sollen damit vollen Zugriff auf den Quellcode bekommen, um eigene Anpassungen an ihre Produkte durchzuführen. Adobe erhofft sich von dem Schritt eine größere Verbreitung der Laufzeitumgebung im Linux-Umfeld.

David McAllister, der Leiter der Abteilung Open Source and Standards bei Abobe, begründet den Entschluss mit der geringen Verbreitung von Linux-Desktops von nur etwa einem Prozent. Auch machten die Downloads von Air für Desktop-Linux nur ein halbes Prozent der gesamten Verbreitung aus.

Laut McAllister bewegt sich der Markt immer stärker in Richtung mobiler Geräte und Adobe darf den Anschluss daran nicht verpassen. Bei der Verbreitung von Betriebssystemen für Mobilgeräte sieht er Android bei 46 Prozent, Apples iOS hingegen bei 16 Prozent. Deshalb werde Adobe Air weiterhin Linux unterstützen, nur eben keine Desktops.

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