Abo
  • IT-Karriere:

GNU

Debian 7 kommt offiziell mit Hurd als Kernel

Die Entwickler von GNU Hurd planen die offizielle Unterstützung des Kernels in Debian 7 Wheezy. Dazu werden Prämien ausgeschrieben und Java wird als GsoC-Projekt auf Hurd portiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Bootmenü des grafischen Installers von Debian GNU/Hurd "Squeeze"
Bootmenü des grafischen Installers von Debian GNU/Hurd "Squeeze" (Bild: Debian/Golem.de)

In einem Statusreport zu Hurd legen die Entwickler die Pläne für die offizielle Unterstützung des GNU-Kernels in Debian vor. Bereits Debian 6 Codename Squeeze kann mit Hurd als Kernel genutzt werden. Seit Mai 2011 existieren auch Installationsimages, die den grafischen Installer des Debian-Projekts nutzen. Mit Debian Wheezy soll der Kernel offiziell von dem Projekt unterstützt werden. Geplant ist die Veröffentlichung von Debian 7 Wheezy frühestens für Ende 2012 oder Anfang 2013.

Stellenmarkt
  1. AKDB, Regensburg
  2. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam

Die Debian-Variante mit dem Kernel von FreeBSD deckt circa 85 Prozent der rund 30.000 Pakete des Projekts ab und wird bereits offiziell vom Debian-Projekt unterstützt. Bis jetzt sind lediglich 68 Prozent der Pakete auf Hurd portiert, da dem Kernel einige Funktionen fehlen. Um die Unterstützung weiter zu verbessern, arbeitet Jérémie Koenig im Rahmen des Google Summer auf Code daran, Hurd Java beizubringen. Nebenbei will er auch noch Fehler im Code von Hurd beseitigen.

Außerdem existieren Prämien für die Implementierung von Funktionen in Hurd. Dazu zählen die Unterstützung für die Programmiersprachen Go und Ada oder auch die Verbesserung der Speicherverwaltung von Gnu Mach.

Die Entwicklung von Gnu Hurd begann 1990 durch das GNU-Projekt der Free Software Foundation. Jedoch wurde der Kernel schon bald von Linux verdrängt und die Entwicklung von Hurd geriet ins Stocken. So entspricht die heutige Unterstützung für Netzwerkgeräte in Hurd in etwa denen, die in Linux 2.0 enthalten waren. Neben Debian versucht auch die Distribution Arch den Hurd-Kernel zu unterstützen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-57%) 6,50€
  2. 19,95€
  3. (-79%) 11,99€
  4. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)

Thread-Anzeige 18. Jul 2011

Man wurde letztes Jahr noch beschimpft weil das (MicroKernels) auf Single-Cores halt...

Der Kaiser! 17. Jul 2011

Warum macht man sowas? o.O

Unwichtig 15. Jul 2011

Konnte jemand das ganze in kvm mit virtio HD installieren?

Threat-Anzeiger 15. Jul 2011

http://www.debian.org/ports/hurd/hurd-install schön wenn man links aus dem artikel folgen...

Hacker Harry 14. Jul 2011

lol! sowas in der art dachte ich auch ...


Folgen Sie uns
       


Speedport Pro - Test

Der Speedport Pro ist gerade im WLAN verglichen mit dem älteren Speedport Hybrid eine Verbesserung. Allerdings zeigt sich in unserem Test auch, dass die maximale Datenrate nicht steigt. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Speedport Pro - Test Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektroauto Skoda Citigo e iV soll 265 km weit fahren
  2. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  3. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  2. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern
  3. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

    •  /