Abo
  • Services:

Test

KDE SC 4.7 auf dem Weg zur Tablet-Oberfläche

In KDE SC 4.7 arbeiten Kontact und das Akonadi-Framework problemlos zusammen. Der Window-Manager KWin unterstützt OpenGL ES 2.0, um Effekte auf Tablets darzustellen. Trotz nur kleiner Änderungen lohnt sich ein Update.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Abmeldedialog mit Grub2-Integration
Der Abmeldedialog mit Grub2-Integration (Bild: Konstantinos Smanis)

Das Entwicklerteam von KDE SC 4.7 hat viele kleine Änderungen am Quellcode vorgenommen. Diese bleiben den meisten Nutzern verborgen. Der Kio-Slave network:/ funktioniert beispielsweise nun auch mit dem SSDP-Daemon Cagibi 0.2. Außerdem hat das Framework zur semantischen Suche Nepomuk einen Service für das Datenmanagement bekommen. Das MMS-Plugin des Download-Managers KGet funktioniert jetzt problemlos.

KWin für mobile Geräte

Inhalt:
  1. Test: KDE SC 4.7 auf dem Weg zur Tablet-Oberfläche
  2. Marble als Offline-Routenplaner
  3. Dolphin mit minimaler Optik
  4. Digikam mit Gesichtserkennung

Eine der größten Neuerungen in KDE SC 4.7 kommt vor allem der Nutzung der freien Oberfläche auf mobilen Geräten zu Gute. Der Compositing-Manager KWin ist mit dem OpenGL-ES-2.0-API ausgestattet worden. Damit kann KWin direkt auf die Hardware einer entsprechenden Grafikkarte zugreifen. OpenGL ES ist in erster Linie für die Verwendung auf mobilen Geräten gedacht. So ist die vollständige Integration der API auch der erste große Schritt, um eine Variante der Oberfläche des KDE-Projektes für Tablets, Smartphones oder auch Set-Top-Boxen zu verwirklichen.

  • An der Standardansicht hat sich mit KDE SC 4.7 nichts geändert.
  • Im Dateimanager Dolphin fehlt die Menüleiste am oberen Rand...
  • ...die Einstellungen sind über ein Schraubenschlüsselsymbol erreichbar.
  • Die Seitenleisten im Dolphin sind gesperrt.
  • Erst nach dem Entsperren können die Seitenleisten verschoben werden.
  • Der virtuelle Desktop Marble kann offline mit Monav Routen berechnen.
  • Über ein Menü können Kartendaten für Monav heruntergeladen werden.
  • Für Tastaturlayouts können Umschaltregelungen und Tastenkürzel festgelegt werden.
  • Anwendungen können Layouts zugeordnet werden. Der Editor Kwrite mit US-Tastaturlayout ...
  • ...und Kmail 2 mit deutschem Tastaturlayout für Umlaute.
  • Am Aussehen von Kontact hat sich nichts geändert...
  • ...aber die PIM-Anwendungen nutzen nun das Akonadi-Framework.
  • Akonadi kann mit den Datenbanken Mysql oder Postgresql benutzt werden.
  • Der Windowmanager KWIN nutzt OpenGL 2 und OpenGL 2-ES für Effekte.
  • Der Loginmanager KDM unterstützt den Bootloader Grub 2, damit sind direkte Neustarts in ein anders Betriebssystem möglich.
  • Zeitgleich zu KDE 4.7 erscheint Digikam 2.0. Eine neue Gesichtserkennung...
  • ... soll das Auffinden und Gruppieren von Bildern mit Personen erleichtern, ...
  • ... liegt aber manchmal noch daneben.
An der Standardansicht hat sich mit KDE SC 4.7 nichts geändert.
Inhalt:
  1. Test: KDE SC 4.7 auf dem Weg zur Tablet-Oberfläche
  2. Marble als Offline-Routenplaner
  3. Dolphin mit minimaler Optik
  4. Digikam mit Gesichtserkennung

Noch befindet sich Plasma Active - so der Name der mobilen Oberfläche - in der Entwicklungsphase. In einer Demo zeigen die Entwickler das Potenzial der Plasma-Variante auf einem WeTab. Von dem neuen Code sollen jedoch auch Desktop-Nutzer profitieren. Der Compositor von KWin hat außerdem ein neues System erhalten, um Schatten darzustellen, und ein Effekt sorgt für das Rendern von Umrissen.

Marble als Offline-Routenplaner 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  2. ab 119,98€ (Release 04.10.)
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

Seitan-Sushi-Fan 01. Aug 2011

Abgesehen davon, dass nicht ich derjenige bin, der trollt, will ich gar nicht mit dir...

Seitan-Sushi-Fan 28. Jul 2011

Nein. Beide wurden gleichzeitig veröffentlicht, aber Kontact 4.6 ist kein Teil des SC4.6...

Satan 27. Jul 2011

Das müsste vom Widget-Style abhängen. Bei Bespin kann man die bei Menus über Show...

zilti 27. Jul 2011

Nirgends im Artikel wird empfohlen, auf die RC umzusteigen oder auf instabile Versionen...


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /