Bei der Vergabe der Frequenzen im 700-Megahertz-Bereich sieht die Bundesnetzagentur Deutschland in Europa ganz vorn. Unklar ist, ob der Neueinsteiger Liquid Broadband mit seinen kleinen LTE-NetStations, die in Privathaushalten aufgestellt werden können, dabei sein wird.
Die Bundesnetzagentur sucht Interessenten für die Einführung von Kurzwahl-Rufnummern, die mit dem Asterisk-Zeichen beginnen. In Österreich sind *-Rufnummern kürzlich ermöglicht worden.
Der für das Wochenende angesetzte Neustart des alten The Pirate Bay findet ohne das alte Team aus Admins und Moderatoren statt. Sie sollen nicht mehr dabei sein und wollen offenbar eine eigene Plattform gründen.
Yahoo gründet seine Anteile an Alibaba in ein separates Unternehmen aus. So spart das Internetunternehmen Steuern. Der Alibaba-Anteil macht fast 85 Prozent von Yahoos Börsenwert aus.
Professionelle Angreifer haben die Software von Geldspielgeräten gehackt, um ihre Gewinnchancen zu verbessern. Heute gab es Durchsuchungen und Verhaftungen wegen banden- und gewerbsmäßigen Computerbetrugs.
Mit der EU-Datenschutzreform könnten die Computer der Beschäftigten durchsucht und Nacktscanner am Eingang aufgestellt werden, warnt der DGB. Allerdings soll es nach Informationen von Golem.de Öffnungsklauseln für nationale Regelungen geben.
Der höchste Gewinn, den je ein börsennotiertes Unternehmen in einem Dezemberquartal erreicht hat: Apple hat im vergangenen Quartal 74,5 Millionen iPhones verkauft und 18 Milliarden US-Dollar Profit gemacht. Die Apple Watch kommt im April.
Glasfaser mit Google Fiber kommt laut einem Medienbericht in weitere Regionen. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. Der 1-GBit/s-Zugang sowohl im Up- als auch im Downstream und ohne Volumenlimit kostet nur 70 bis 80 US-Dollar pro Monat.
Durch die Frequenzauktion in diesem Jahr werde LTE Advanced mit 1 GBit/s möglich, erklärt der Bitkom. Die Frequenzen würden auch für den Nachfolgestandard 5G nutzbar sein.
Microsoft muss wiederum einbrechende Gewinne hinnehmen. Chief Executive Officer Satya Nadella sieht Microsoft "weiterhin im Wandel" mit "mutigen Schritten nach vorn". Der Umsatz mit Surface stieg um 24 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar.
Viele Versand-Flatrates im Onlinehandel haben versteckte Einschränkungen, darunter ein Mindestbestellwert pro Lieferung, Ausnahmen für Sperrgut und Expresslieferungen.
Das Innenministerium will mit Staatstrojanern im Rahmen der Quellen-TKÜ Verschlüsselung umgehen. Ob und wie Backdoors in verschlüsselten Produkten eingesetzt werden sollen, ist noch unklar.
Xing holt sich eine eigene Jobsuchmaschine ins Haus, um den Mitgliedern des Businessnetzwerks mehr Stellenanzeigen bieten zu können. Jobbörse.com werde in Xing integriert.
Facebook ist überrascht, wie viele Nutzer die VoIP-Funktion in seinem Messenger einsetzen. Jetzt wird überlegt, die App auch für Menschen ohne Facebook-Konto freizugeben.
Amazon hat in aller Stille Annapurna Labs übernommen. Das unter Geheimhaltung operierende Startup entwickelt ARM-basierte Prozessoren, die in NAS-Systemen und Storage-Servern laufen.
Während die Politiker von Entschlüsselungsgesetzen reden, stellen die guten Hacker vom Chaos Computer Club die Debatte vom Kopf auf die Füße. Sie fordern ein strenges Verbot unverschlüsselter Kommunikation für Firmen mit ihren Kunden.
Bis 2020 sind es 10.000, bis 2025 wahrscheinlich 20.000 neue Zusteller, die DHL braucht. DHL-Sprecher Dirk Klasen sagte Golem.de: "Das ist wesentlich getragen durch den Onlinehandel."
Ebay setzt 2.400 Beschäftigte auf die Straße. Zudem wird geprüft, einen Unternehmensteil zu verkaufen. Den Aktionären reicht das Wachstum der Handelsplattform nicht aus.
Ein Gericht in Hamburg meint, dass ein voreingestellter individueller Authentifizierungsschlüssel eines Routers genauso sicher ist wie ein selbst gemachtes Passwort. Daher greife die Störerhaftung nicht.
Der Gründer von Megaupload und des Nachfolgers Mega hat seine angekündigte neue Chatsoftware vorgestellt. Megachat verspricht Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und ist noch in der Beta-Phase.
Unterlassungserklärung: Die Entwickler des alternativen Whatsapp-Clients Whatsapp Plus dürfen ihr Programm nicht mehr anbieten. Whatsapp sperrt Nutzer der Software.
Eine große Kreuzfahrtreederei bietet ihren Kunden eine Social-Media-Flatrate an. Die Reederei will zudem die Datenübertragungsrate an Bord massiv ausbauen lassen.
Die Telekom hat ihr kostenloses Angebot Data Comfort Free verlängert. Dabei werden die Frequenzen im LTE-Spektrum bei 1,8 und 2,6 GHz gebündelt, um 300 MBit/s zu bieten. Der Gratiszugang gilt für zwei Monate.
Fernzüge, Regionalverkehr und jetzt auch die S-Bahnen: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will den Ausbau eines kostenlosen WLANs bei der Bahn über die Medien durchsetzen. Doch die Bahn reagiert im Regionalverkehr einfach auf Bestellungen der Bundesländer.
Netflix wächst im Ausland schneller als erwartet. Der Streaming-Dienst kündigte an, den Film The Interview über die fiktive Ermordung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un ins Programm zu nehmen.
Legale Streaming-Dienste für Filme oder Serien sind bereits beliebter als die Blu-ray aus der Videothek. Mit TV-Serien in Online-Videotheken werden in diesem Jahr voraussichtlich 243 Millionen Euro umgesetzt - mehr als mit Filmen.
"Popcorn-Time streamt Filme und Fernsehserien von Torrents", heißt es auf einer der Plattformen. Doch seit Jahresbeginn bekommen immer mehr Nutzer Abmahnungen.
Laut Angaben der bayrischen Regierung fließen die Fördergelder schneller, um jede Gemeinde per Glasfaser mit schnellem Internet zu versorgen. Schon 2017 soll der Ausbau abgeschlossen sein.
Huawei hat ein erstes, kühlschrankgroßes Mobiltelefon für den LTE-Nachfolgestandard 5G fertiggestellt. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Modelle in der Größe eines Schuhkartons folgen.
Das Internet-Medienunternehmen AOL entlässt offenbar Beschäftigte und schließt Webseiten. Die bekanntesten Titel von AOL sind Huffington Post, Techcrunch und Engadget.
Der Deutsche-Telekom-Chef will 23,5 Milliarden Euro für den Ausbau von Festnetz und Mobilfunknetz in Deutschland ausgeben. "Wir können nicht zu investieren beginnen und dann plötzlich aufhören", sagt Höttges.
Aus einem Polizeikessel in Leipzig kam nur heraus, wer sein Smartphone beschlagnahmen ließ. Laut einem Anwalt spricht vieles für die Unverhältnismäßigkeit und Rechtswidrigkeit der Maßnahme, bei der Bilder und Videos gesucht wurden.
In Deutschland lässt die Filmindustrie immer stärker wegen Popcorn Time abmahnen. Durchschnittlich fordern die Münchener Anwälte Waldorf Frommer 815 Euro von den Nutzern, die oft meinen, sie würden streamen.
Lebensmittel direkt vom Bauern und günstiger als im Supermarkt will Bonativo direkt nach Hause liefern. Morgen soll es mit dem neuesten Klon der Samwer-Brüder (Rocket Internet) in Berlin losgehen.
Nach einer Demonstration in Leipzig kesselte die Polizei rund 150 Menschen ein und nahm ihnen ihre Handys und Smartphones ab. Sie wollen Video- und Fotoaufnahmen finden.
Die Telekom sucht Testkunden für LTE Category 6 (LTE Advanced) mit bis zu 300 MBit/s. Der Testzugang kommt ohne Telefonnummer und eignet sich für Tablets oder Notebooks. Doch nach 5 GByte ist Schluss, VoIP und P2P sind blockiert.
Der Bundesminister für digitale Infrastruktur will kostenloses WLAN in Regionalzügen. Um Behörden herum soll es auch offene Funknetze geben, kündigte Dobrindt an.
Die Freifunker haben einen juristischen Erfolg gegen die Störerhaftung für offene WLANs erzielt. Die Filmindustrie trägt die Kosten der Gegenklage. Das Amtsgericht Berlin Charlottenburg ist davon überzeugt, dass für freie Funknetze das Providerprivileg gilt.
Die Preisnachlässe für B-Waren von Elektonik in Onlineshops sind oft sehr gering, wenn der Käufer dies in Preissuchmaschinen mit Neuware bei Konkurrenten vergleicht. Dazu können Einschränkungen bei der Gewährleistung und hohe Versandkosten kommen.
Apple, Google, Intel und Adobe müssen in einer Sammelklage mehr zahlen. Sie hatten durch ein Abkommen gegen das Abwerben von Beschäftigten die Gehälter gedrückt. Doch am Ende bleiben für die Betroffenen nur jeweils 5.000 US-Dollar.
Von den bekannteren Internetprovidern verbietet nur einer, den Anschluss für Freunde oder Nachbarn zu öffnen. Aber viele Zugangsanbieter haben hier Einschränkungen in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen.