Abo
  • Services:
Anzeige
Thomas de Maizière
Thomas de Maizière (Bild: Fabrizio Bensch/Reuters)

Bundesregierung: De-Mail-Dienste haben zu wenig Nutzer

Thomas de Maizière
Thomas de Maizière (Bild: Fabrizio Bensch/Reuters)

Die "kritische Masse" von Nutzern ist noch nicht erreicht worden. Das räumt die Bundesregierung zur De-Mail ein. Über die fehlende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fehlt jede Aussage.

Anzeige

Laut einem Bericht der Bundesregierung haben rund eine Million Privatanwender und eine hohe fünfstellige Zahl von Unternehmen und Verwaltungen De-Mail-Konten. Das geht aus dem Zwischenbericht (PDF) der Bundesregierung zu De-Mail-Diensten hervor. Die Zahlen beruhen auf Angaben der vier akkreditierten De-Mail-Anbieter.

"Da die Markteinführung von DE-Mail erst vor ein beziehungsweise zwei Jahren erfolgte, konnte die für die Entstehung von Netzwerkeffekten erforderliche 'kritische Masse' von Nutzern noch nicht erreicht werden." Zudem habe sich die Einführung von De-Mail im Bereich der Bundesverwaltung aufgrund eines Prüfungsverfahrens eines Wettbewerbers erheblich verzögert.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte auf dem Nationalen IT-Gipfel im Oktober 2014 angekündigt, die Verbreitung der De-Mail voranzutreiben. De Maizière räumte zugleich ein, dass der Gebrauch der De-Mail "noch nicht ganz zufriedenstellt". So fehle es bislang an Anwendungen.

Der Chef der beiden Webmail-Dienste Web.de und GMX, Jan Oetjen, hatte im Juli 2014 eine zu langsame Einführung der De-Mail kritisiert. Die De-Mail stehe in Deutschland immer noch am Anfang. Die Anbieter wie Web.de, GMX (United Internet) und die Deutsche Telekom hätten inzwischen mehr als eine Million Menschen für die De-Mail registriert. Der Staat müsse sich als "Großversender zu seinem eigenen System bekennen und es konsequent einführen".

Fehlende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Der Informatikprofessor und Eco-Vorstandsvorsitzende Michael Rotert kritisierte im Sommer 2014: "Firmen, die mit staatlichen Stellen umgehen, haben sicher Vorteile. Aber bei Privatnutzern wird sich die De-Mail wegen der fehlenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht durchsetzen".

De-Mails werden standardmäßig nicht end-to-end-verschlüsselt. Das Bundesinnenministerium nannte die De-Mail in der Vergangenheit "so nutzerfreundlich wie möglich und so sicher wie nötig".


eye home zur Startseite
Sharra 25. Feb 2015

Ähm Jain. Es geht um Forderung. Wenn dir eine Forderung zugestellt wird, kannst du das...

plutoniumsulfat 24. Feb 2015

dann lässt man es darauf ankommen. Das Unternehmen kann dir nicht nachweisen, dass du den...

Anonymer Nutzer 24. Feb 2015

Du meinst ein eigenes Protokoll erfinden mit eigener Software für zig Systeme und...

sedremier 24. Feb 2015

Und das sind genau die einzigen... Kosten-Nutzen? Ein de-Mail Konto allein zu HABEN...

ZeldaFreak 24. Feb 2015

Ich sehe keinen Vorteil zur bisherigen Mail außer das die Identität klar ist. Hab aktuell...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Telekom AG, Darmstadt
  2. Sonntag & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Augsburg
  3. VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH, Wiesbaden
  4. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Bose Soundlink Mini Bluetooth Speaker II 149,90€)
  2. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Prey (Day One Edition) PC/Konsole 35,00€, Yakuza Zero PS4...
  3. 44,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

  1. Re: 1Password Fake-News ?

    quasides | 06:36

  2. Re: Ausgerechnet Heiko Maas predigt Transparenz

    HerrLich | 06:36

  3. "Verantwortung der Anbieter für ihre Angebote...

    HerrLich | 06:31

  4. Re: Kompetenzbestie

    divStar | 05:37

  5. Re: "mangelnde Transparenz"

    divStar | 05:33


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel