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Foxconn: Apple-Auftragsarbeiter bekommen 4 Millionen Dollar zurück

Um einen Job bei einem Auftragshersteller von Apple zu bekommen, müssen viele Arbeiter auch noch hohe Vermittlungsgebühren bezahlen. Apple veröffentlicht seit Jahren seine Supplier Responsibility Reports, ohne dass sich wirklich etwas ändert.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Foxconn-Arbeiter kehren nach der Mittagspause zur Arbeit zurück.
Foxconn-Arbeiter kehren nach der Mittagspause zur Arbeit zurück. (Bild: STR/AFP/Getty Images)

Arbeiter von Apple-Auftragsherstellern haben überhöhte Gebühren zurückbekommen, die lokale Agenturen für die Vermittlung eines Jobs verlangt hatten. Foxconn und Pegatron sind die beiden größten Auftragshersteller des US-Konzerns für die Montage von iPhones und iPads. "Insgesamt wurden 3,96 Millionen US-Dollar an Beschäftigte in Drittfirmen zurückgezahlt, denen Arbeitsvermittlungsfirmen diese maßlosen Gebühren abgenommen hatten", sagte Jeff Williams, Apple Senior Vice President Production.

Inhalt:
  1. Foxconn: Apple-Auftragsarbeiter bekommen 4 Millionen Dollar zurück
  2. iPhone-Start mit hohen Überstunden

Weltweit wurden laut dem aktuell vorgestellten Bericht (PDF) über Zulieferbetriebe im vergangenen Jahr 633 Unternehmen überprüft, bei denen insgesamt 1,6 Millionen Beschäftigte arbeiten. Foxconn hat über 1 Million Beschäftigte in China.

In 210 Betrieben sei im vergangenen Jahr erstmals eine Überprüfung dieser Art vorgenommen worden. In manchen Firmen habe man festgestellt, dass Beschäftigte unbezahlte Überstunden in einem erheblichen Umfang leisten mussten. Auch hier habe man die Mängel abstellen lassen, und die Zulieferer mussten den Betroffenen insgesamt 900.000 US-Dollar an Entschädigungen zahlen. Williams: "Die zu jungen Arbeiter, die wir entdeckt haben, wurden bei fortlaufenden Lohnzahlungen in die Schulen zurückgeschickt."

Insgesamt wurden dem Bericht zufolge von den Prüfern zwölf zu junge Arbeiter entdeckt. In vier weiteren Fällen wurden die Beschäftigten zu jung eingestellt, hatten aber zum Zeitpunkt der Kontrollen das Mindestalter erreicht. In 73 Betrieben hätten Beschäftigte im Alter unter 18 Jahren entgegen Apples Vorgaben Überstunden oder Nachtschichten arbeiten müssen. Bei Apple-Zulieferern dürfen Mitarbeiter ab einem Alter von 15 Jahren beschäftigt werden.

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iPhone-Start mit hohen Überstunden 
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Hawk321 15. Feb 2015

Richtig, die Zeitarbeitsbranche ist in der BRD ein Krebsgeschwür was ausgerottet gehört...

plutoniumsulfat 14. Feb 2015

Eine stetige Erhöhung ist noch schwieriger. Sind sie so weit darunter? Wenn nein, lies...

Netspy 14. Feb 2015

Gut gesagt!

neocron 13. Feb 2015

nunja, es ging ja aber darum welches Unternehmen sich ins Zeug legt, nicht welches wie...

Netspy 12. Feb 2015

Du kannst das gerne im Original direkt bei Apple hier nachlesen.


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