Abo
  • IT-Karriere:

Schließung: Sharehoster Rapidshare wird alle Nutzerdaten löschen

Nach langem Kampf ist der Schweizer Sharehoster Rapidshare offenbar endgültig am Ende. Alle Nutzerdaten würden in rund sechs Wochen gelöscht, kündigt die Firma an.

Artikel veröffentlicht am ,
Schließung: Sharehoster Rapidshare wird alle Nutzerdaten löschen
(Bild: Rapidshare)

Der Sharehoster Rapidshare ist am Ende. Wie das Unternehmen auf seiner Homepage mitteilt, wird der Betreiber Rapidshare AG zum 31. März 2015 den aktiven Dienst einstellen. Alle Kunden werden gebeten, ihre Daten zu sichern. Nach der Schließung werde "kein Zugang mehr möglich sein und alle Konten werden automatisch gelöscht."

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  2. ITEOS, verschiedene Standorte

Laut einem unbestätigten Bericht hatte Rapidshare nur noch einen Beschäftigten. Die Unternehmensführung soll 23 der 24 Beschäftigten vor die Wahl gestellt haben, freiwillig zu kündigen oder entlassen zu werden. "Mindestens 20 hätten dann selber gekündigt", sagte ein Insider.

Der einzelne Supportmitarbeiter habe den Betrieb aufrechterhalten, Anrufe angenommen und Kundenaccounts betreut. Das Entwicklerteam hatte die Firma verlassen.

Die Eigentümer um Gründer Christian Schmid hatten versucht, neue Investoren zu finden. Bereits im Mai 2013 erklärte das Unternehmen Golem.de, ein "Zuschuss von frischem Kapital" sei nötig.

Der Deutsche Christian Schmid gründete Rapidshare im Jahr 2004 als wohl ersten One-Click-Hoster. Er besitzt eine Multi-Millionen-Villa in Vitznau am Vierwaldstättersee. Im Jahr 2006 verlegte Schmid den Firmensitz mit 60 Mitarbeitern nach Baar. Bis zu 10.000 TByte Daten sollen nach Angaben vom Februar 2014 noch auf den Servern liegen.

Weg in Legalität gescheitert

Im November 2012 führte Rapidshare eine Traffic-Limitierung für über Links öffentlich angebotene Dateien ein. Kostenlose Accounts durften damit pro Tag nicht mehr als 1 GByte Daten übertragen.

Im März 2013 wurden nichtzahlende Rapidshare-Nutzer aufgefordert, ihre Daten zu entfernen, die über die neue Volumenbegrenzung von 5 GByte hinausgingen. Andernfalls würden sie gelöscht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 72,99€ (Release am 19. September)
  2. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)

neocron 11. Feb 2015

und das ist auch voellig legitim! auch ich wuerde nicht vorverurteilen ... lediglich...

plutoniumsulfat 11. Feb 2015

Therapie für den Kapitalismus? Immer her damit, aber so einfach ist das glaub ich...

AlphaStatus 11. Feb 2015

International ist mega.co.nz beliebt. Die haben keine upload Vergütung, daher werden in...

plutoniumsulfat 11. Feb 2015

Achso, das ist klar ;) Sind die Clients nicht auch woanders schon sehr optimiert? Also es...

b1n0ry 11. Feb 2015

fällt halt hin. Logisch. Rapidshare wurde seit der Gründung durch Raubmordkopierer...


Folgen Sie uns
       


iPad Mini (2019) - Fazit

Nach vier Jahren hat Apple ein neues iPad Mini vorgestellt. Das neue Modell hat wieder einen 7,9 Zoll großen Bildschirm und unterstützt dieses Mal auch den Apple Pencil.

iPad Mini (2019) - Fazit Video aufrufen
Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  2. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge
  3. Microsoft-Browser Edge bekommt Chromium-Herz

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Oneplus 7 Der Nachfolger des Oneplus 6t kostet 560 Euro
  2. Android 9 Oneplus startet Pie-Beta für Oneplus 3 und 3T
  3. MWC 2019 Oneplus will Prototyp eines 5G-Smartphones zeigen

    •  /