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Technik bei Kabel Deutschland
Technik bei Kabel Deutschland (Bild: Lisi Niesner/Reuters)

DOCSIS 3.1: Kabelnetzbetreiber wollen auf IPTV wechseln

Technik bei Kabel Deutschland
Technik bei Kabel Deutschland (Bild: Lisi Niesner/Reuters)

Mit dem Standard DOCSIS 3.1 geht der Trend auch bei den Kabelnetzbetreibern in Richtung Wechsel auf All-IP. Fritzbox-Hersteller AVM hat dazu Endkundentechnik gezeigt, die weiter mit den Betreibern abgestimmt werden soll.

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Netzbetreiber wollen neben klassischem Kabelfernsehen (DVB-C) auch IPTV anbieten. Das war Ergebnis eines Preview-Workshops der Fachmesse Anga Com in Frankfurt am Main, auf dem laut Veranstalter 100 Branchenexperten diskutierten. Carsten Engelke, Leiter Technikprogramm der Anga, erklärte: "IPTV gewinnt bei der TV-Versorgung rasant an Bedeutung."

Bei der Einführung von IPTV neben den vorhandenen DVB-C-Diensten dürfe die Quality of Experience bei den Endkunden nicht leiden. Konzepte mit Unicast- und Multicast-Lösungen müssten vor der Einführung genau betrachtet werden, damit der Dienst wirtschaftlich erfolgreich implementiert werden könne. Engelke: "Der Trend zu All-IP mit DOCSIS 3.1 schreitet klar voran." In einem auf Koax und Glasfaser basierenden Kabelnetz soll sich mit DOCSIS 3.1 eine Datenübertragungsrate von über 1 GBit/s erreichen lassen.

AVM: DVB-C-Signale in IP-Streams umgewandelt

Tim Kroll, Produktmanager bei dem Routerhersteller AVM, erläuterte, wie mit einer neueren Endgerätegeneration von AVM für Kabelkunden DVB-C-Signale in IP-Streams umgewandelt werden können, um dann über WLAN mehrere Endgeräte mit Fernsehprogrammen zu versorgen. AVM setze dabei auf eine enge Abstimmung mit den Kabelnetzbetreibern.

Laut Jürgen Magull von M7 Deutschland sei IPTV nicht nur eine Alternative als First-Screen-Angebot, sondern könne auch DVB-C ergänzen, um die Second Screens zu bedienen.

Thorsten Kraus von Samsung stellte Trends bei Endgeräten für IPTV vor. Mit der Direct2TV-Technologie stünde inzwischen auch eine Lösung ohne Set-Top-Box und Smartcard zur Verfügung

Daniel Hesselbarth, Director CPE und Product Innovations bei Unitymedia Kabel BW, zeigte die Horizon-Plattform, die neben DVB-C auch IP-Dienste umfasst. Mit dem IP-Produkt Horizon Go wird den Kunden auch eine Unterwegs-Nutzung angeboten.


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Yeeeeeeeeha 16. Feb 2015

Das "Umschalten mit bis zu 15 Sekunden" lag daran, wenn die Unicast-Streams nicht...

Yeeeeeeeeha 16. Feb 2015

Von einem ISP mit Millionen von Kunden sollte man entsprechende Kompetenz gerade noch...

Neuro-Chef 15. Feb 2015

Dürfte eigentlich nicht sein, da sollten verschiedene Subnetze drin sein, in die dann...

angrydanielnerd 13. Feb 2015

Hmmm... erst mal den ältesten Zopf abschneiden meinst du? Auch keine schlechte Idee, hab...

angrydanielnerd 13. Feb 2015

Die Lösung tut es bei mir schon seit Jahren, mit Kartenleser laufen auch meine gebuchten...



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